Invasive Art

Asiatische Hornisse: Der Kanton Uri bereitet sich vor

Bevor es zu einer Sichtung kam, informiert das Amt für Umwelt über den korrekten Umgang mit der Asiatischen Hornisse.
So sehen Primärnester der Asiatischen Hornisse aus.
Bild: Nick Meier/zvg

Die Asiatische Hornisse breitet sich in der Schweiz weiter aus und stellt insbesondere die Imkerei vor neue Herausforderungen. Noch gibt es in Uri keine bestätigte Sichtung, dennoch ist das Thema die Urner Imkerschaft zentral, wie die Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion mitteilt. Die invasive Art jagt Bienen und andere Bestäuberinsekten. Das schwächt die Völker und setzt die Imkerei zusätzlich unter Druck. Das Amt für Umwelt koordiniert deshalb Massnahmen gegen die Asiatische Hornisse.

Besonders wichtig sei die Mithilfe der Bevölkerung. Die Hornisse baut im Frühling eher kleine Nester, oft in Hecken, Dachvorsprüngen, Schuppen oder unter Sonnenstoren. Dann wäre eine Bekämpfung am einfachsten. Im Sommer ziehen die Völker häufig in Wälder um und sind deutlich schwieriger zu finden.

Wer eine verdächtige Hornisse oder ein mögliches Nest entdeckt, sollte den Fund aus sicherer Distanz fotografieren oder filmen und auf asiatischehornisse.ch melden.

Die Asiatische Hornisse ist für Menschen nicht gefährlicher als einheimische Hornissen, jedoch kann ein Stich für Personen mit Allergie lebensbedrohlich sein. Die Vernichtung eines Nestes sollte von Fachleuten ausgeführt werden. (mka)

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