Nidwalden

Amélia Gasser übernimmt das Nidwaldner Hochbauamt

Der Nidwaldner Regierungsrat hat Amélia Gasser zur neuen Vorsteherin des Hochbauamts ernannt. Sie folgt auf Christoph Gander, der in die Privatwirtschaft wechselt.

Amélia Gasser übernimmt per 1. Juli 2026 die Leitung des kantonalen Hochbauamts. Die promovierte Architektin arbeitet bereits seit 2016 für den Kanton Nidwalden, wie die Staatskanzlei mitteilt. Zunächst war sie als Baukoordinatorin und Sachbearbeiterin im Amt für Raumentwicklung tätig. Seit sechs Jahren arbeitet sie als Projektleiterin im Hochbauamt und ist dort für die Planung und Umsetzung von Sanierungs- und Neubauprojekten zuständig.

Der Nidwaldner Regierungsrat hat Amélia Gasser zur Vorsteherin des Hochbauamts ernannt.
Bild: zvg

Zu den grösseren Vorhaben unter ihrer Leitung zählt derzeit der Neubau einer Dreifachsporthalle am Kollegium in Stans. In ihrer heutigen Funktion nimmt die 56-Jährige zudem Bauherrenvertretungen für den Kanton wahr und koordiniert Machbarkeitsstudien sowie Projektwettbewerbe. Sie kenne auch politische Prozesse und Abläufe im Zusammenhang mit Bauprojekten, heisst es weiter.

Nach ihrem Studium in Architektur und Urbanismus absolvierte Gasser verschiedene Weiterbildungen in Bauleitung, Bauverwaltung und Immobilienbewirtschaftung. Zudem besuchte sie Lehrgänge an der Hochschule Luzern in Gemeinde- und Stadtentwicklung sowie Bauherrenkompetenz. «Mit Amélia Gasser konnten wir eine ausgewiesene Fachperson für diese wichtige Funktion gewinnen», wird Baudirektorin Therese Rotzer-Mathyer zitiert. Gasser bringe breite Erfahrung, lokale Kenntnisse und umfassendes Know-how im Bauwesen mit.

Gasser folgt auf Christoph Gander. Er leitete das Hochbauamt während 13 Jahren und wechselt im August als Immobilienexperte in die Privatwirtschaft. Der Regierungsrat dankt ihm für sein langjähriges Engagement. Zu Ganders Meilensteinen zählen der Bau des Logistikgebäudes «Ersatzbau Süd» beim Waffenplatz Stans-Oberdorf sowie Sanierungen der Berufsfachschule und des Kollegiums in Stans. Zuletzt war er als Co-Projektleiter an den Plänen für das Sicherheitskompetenzzentrum auf dem Areal Kreuzstrasse in Stans beteiligt. (jfi)

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