Warum haben wir solche Angst vor dem Sterben, wo es doch Milliarden vor uns auch schon getan haben? Was kann man der Angst vor dem Leiden entgegensetzen? Lässt sich das Lebensende und der Moment des Todes vorhersagen? Welche Energiequellen stehen einem für die vielen Herausforderungen zur Verfügung?
Diesen und weiteren Fragen gehen Kommunikationswissenschaftlerin Sibylle Felber und Professor in Palliativmedizin Dr. med. Steffen Eychmüller an der Buchlesung vom 25. März um 19.00 Uhr im Parterre im Zeughaus in Altdorf nach. Die Lesung und ein anschliessendes Podiumsgespräch sollen anregen, sich mit dem Lebensende und der Endlichkeit auseinanderzusetzen, heisst es in einer Mitteilung des Kantons Uri.
Das Buch ist eine Sammlung von Gedanken derjenigen, die wissen, was es heisst, am Lebensende zu sein. Es enthält Fakten, Geschichten und Anregungen und nicht zuletzt Hinweise auf Bücher und Filme, die die Autoren persönlich inspiriert haben und sie in ihrer alltäglichen Arbeit mit schwer kranken Menschen und deren Angehörigen begleiten.
Im anschliessenden Podiumsgespräch mit einem Angehörigen, einer Langzeitpflegefachfrau und einem Seelsorger werden die Themen aus der Lesung durch persönliche Ansichten und Erlebnisse vertieft und angereichert. Der Anlass startet mit einem Grusswort von Gesundheitsdirektor Christian Arnold. Die Veranstaltung ist kostenlos, und es ist keine Anmeldung erforderlich. (zvg/inf)

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