Die Ausstellung «Ansichtssachen» ist eine Plattform für Kunstschaffende in Uri, die von der Kulturkommission Altdorf initiiert worden ist. Einen Monat lang werden im öffentlichen Raum Kunstwerke präsentiert, die von Besucherinnen und Besuchern individuell besichtigt werden können, wie die Gemeinde Altdorf in einer Mitteilung schreibt. Die Ausstellung wird von der Gemeinde finanziert. Für die diesjährige Ausgabe hat die Kulturkommission wiederum fünf Kunstschaffende mit Bezug zu Altdorf ausgewählt.
Lina Müller, freischaffende Illustratorin und visuelle Künstlerin in Altdorf, präsentiert an der Südwestfassade des Kapuzinerklosters das Werk «POV» (Point of View). Es handelt sich um grossformatige handbemalte Fahnen, die den alten Klosterfenstern für einen Monat Gesellschaft leisten. Im Winterbergpark wird mit dem Werk «Hemmschwelle» eine Installation mit einem Holzbalken des Urner Künstlers Simon Ledergerber zu sehen sein. Der in Erstfeld geborene Metallbauer und Künstler Michael Regli zeigt beim Durchgang Polizeiposten die Stahlskulptur «Verstärkung». Gleich zwei Installationen stellt das Duo GislerGäwihler vor. Das Werk «Tell» im Türmli des Telldenmkals verspricht eine süsse Überraschung, «Laib» in der Kapelle des Fremdenspitals eine historische Referenz. Beim Pavillon des Schulhaus Hagen zeigt die Altdorfer Künstlerin Nathalie Bissig unter dem Titel «Nachtsturz» grossformatige Fotografien auf Mesh, die sich mit Naturgewalten und unserer Verletzlichkeit auseinandersetzen.
Informationen aus erster Hand
Die Vernissage am Samstag, 22. August 2026, wird von der Kulturkommission geführt. Auch die Kunstschaffenden werden persönlich vor Ort sein. So erhalten Interessierte Informationen zu den Werken aus erster Hand. Treffpunkt ist um 10 Uhr im Kulturkloster. Von dort aus startet der Rundgang zu den Kunstwerken, der mit einem Apéro beim Schulhaus Hagen endet. (mka)

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