Nach dem sofortigen Rücktritt von Heidy Koffel (FDP) Anfang Juli ist jetzt klar: Die vier verbleibenden Altbüroner Gemeinderatsmitglieder Thomas Krauer (Mitte, Finanzen und Sicherheit), Faik Fetahi (FDP, Bau und Umwelt), Andreas Meyer (parteilos, Gesundheit und Soziales) und Petra Rölli (parteilos, Bildung und Freizeit) werden nicht fürs freie Präsidium kandidieren. Sie wollen ihre bisherigen Aufgabenbereiche behalten.

Wie das Gremium mitteilt, hat sich der Gemeinderat diese Woche mit Vertretungen der Ortsparteien der Mitte und FDP getroffen, um das weitere Vorgehen im Hinblick auf die Ersatzwahl zu koordinieren. Diese findet am 29. November statt. Wahlvorschläge können bis Montag, 12. Oktober um 12 Uhr eingereicht werden. «Mit diesem Wahltermin bleibt den Ortsparteien ausreichend Zeit, gemeinsam eine engagierte Persönlichkeit für das Gemeindepräsidium zu finden», schreibt der Gemeinderat.
Vize übernimmt Amt ad interim
In der Vergangenheit verliefen Ersatzwahlen in Altbüron wiederholt harzig. Sowohl 2025 als auch schon 2024 gingen für vakante Gemeinderatssitze im ersten Wahlgang keine offiziellen Kandidaturen ein. Oftmals scheiterte es am hohen Zeitaufwand, den ein Gemeinderatsamt mit sich bringt. Aber auch daran, dass Altbüron eine kleine Gemeinde und «der Kreis jener, die man realistisch anfragen kann, überschaubar ist». So formulierte es einst FDP-Ortsparteipräsident Alfred Wapf. Immerhin: Anfang dieses Jahres war die vereinte Suche der Ortsparteien nach einer neuen Gemeinderätin erfolgreich. Damals ersetzte Petra Rölli in stiller Wahl Lidwina Frei.
Bis nun jemand Neues Heidy Koffel, die wegen Angriffen auf ihre Person die Notbremse gezogen hatte, beerbt, amtet ihr 38-jähriger Parteikollege und Vize Faik Fetahi als Gemeindepräsident von Altbüron. Er wurde per 2022 in stiller Wahl zum damaligen Bildungsvorsteher gewählt.



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