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Alpnach

Die Hochspannungsleitung verschwindet in den Boden

Die Stimmberechtigten genehmigten einen Kredit über 3,3 Millionen Franken für die Erdverlegung.
Die 50-Kilovolt-Freileitung in Alpnach.
Bild: zvg

Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 74 Prozent (1564 Ja zu 564 Nein) hiess die Alpnacher Stimmbevölkerung am Sonntag einen Kredit über 3,32 Millionen Franken gut (Stimmbeteiligung 50,4 Prozent). Damit kann eine rund 2,1 Kilometer lange 50-Kilovolt-Hochspannungsleitung, die vom Feld über Zineichen, Schulhausareal, Neuheim bis zum Gebiet Spitzachen verläuft, in die Erde verlegt werden. Der Gemeindeanteil von 3,32 Millionen Franken war Voraussetzung für diese Erdverlegung, die gesamthaft auf rund 5,66 Millionen Franken geschätzt wird. Dies, weil die bestehende Freileitung gemäss Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) derzeit funktionstüchtig und in gutem Zustand ist. Darum hätte aus betriebswirtschaftlicher Sicht des EWO kein Anlass für einen Ersatz bestanden. Mehr noch: «Ohne eine Kostenbeteiligung der Gemeinde Alpnach ist es dem EWO gemäss gesetzlichen Vorgaben nicht möglich, eine neue Verkabelung vor der vollständigen Amortisation der bestehenden Freileitung vorzunehmen», liess sich Thomas Baumgartner, Vorsitzender der Geschäftsleitung, in einer früheren Mitteilung zitieren.

Nach der Ausarbeitung des Bauprojekts, der Einreichung des Plangenehmigungsgesuchs beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, dem Erhalt aller notwendigen Bewilligungen sowie den Ausschreibungen und Vergaben ist gemäss EWO ein Baustart im Sommer 2028 möglich. Die Inbetriebnahme der neuen Kabelleitung sowie die anschliessende Demontage der bestehenden Freileitung könnten bis Ende 2029 abgeschlossen sein.

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