Kanton Uri

Alpines Grün: Forschung auf der Furka

Erika Hiltbrunner erzählt in einem Vortrag über die Veränderungen der alpinen Pflanzenwelt und ihrer Lebensräume.

Seit über 25 Jahren untersucht die Alpine Forschungs- und Ausbildungsstation Furka (Alpfor) auf der Furka Veränderungen der alpinen Pflanzenwelt und ihrer Lebensräume. Im Rahmen einer weiteren Veranstaltung des Talarchivs Ursern berichtet die Biologin Erika Hiltbrunner über ihre Arbeit und aktuelle Forschungsergebnisse.

Die Furka bietet aufgrund ihrer Höhenlage und Geologie ein optimales Forschungsgebiet für die Biologie im Hochgebirge. Die Veränderungen des Klimas beziehungsweise deren Auswirkungen auf die Pflanzen im Hochgebirge können hier im Grossen, aber auch im Kleinen erforscht werden. Innerhalb von Zentimetern können sich die Herausforderungen für die Pflanzen, aber auch für andere Bewohner der alpinen Welt verändern. Es ist ein vielfältiger Kosmos, der sich hier auf engstem Raum öffnet. Es sind diese Forschungsfelder, mit denen sich die Alpfor beschäftigt.

Seit Beginn ist Erika Hiltbrunner Geschäftsführerin des Vereins Alpfor und Stationsleiterin auf der Furka. Die Forschungsstation wird in enger Zusammenarbeit mit der Universität Basel betrieben.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 14. November, um 16 Uhr im Seminarort Bernard bei der Pfarrkirche Andermatt statt. Sie ist öffentlich und kostenlos. (zvg)

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