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Kultur

Fulminantes Debüt der «Alltagshelden»

Am Gründonnerstag wurde im ausverkauften Chäslager getanzt und gesungen, was das Zeug hält. Die Nidwaldner Band «Alltagshelden» setzte für ihre Premiere auf ein Heimspiel.
Die «Alltagshelden» bei ihrem Debut im Stanser Chäslager am Gründonnerstag.
Bild: Markus Frömml/zvg

Man nehme eine charakterstarke Bläsersektion, einen vielseitigen Pianisten, einen akzentuiert spielenden Schlagzeuger und mische das Ganze mit Westerngitarre, Akkordeon und einer leicht rauchigen, aber geschmeidigen Stimme, welche Geschichten aus dem Leben in authentischem «Nidwaldnerdiitsch» erzählt.

Aber der Reihe nach. Schon vor der Türöffnung fanden sich die ersten Konzertbesucher beim Chäslager ein, um die Premiere der «Alltagshelden» mitzuerleben.

Den Abend eröffnete «Flaig», angeführt von Domi Flaig. Die acht im Singer-Songwriter-Stil gespielten Eigenkompositionen begeisterten das Publikum, mal gefühlvoll, mal folkig-rockig.

Während der kurzen Pause wurde das imposante Banner der Alltagshelden aufgezogen und schon gings mit einem mitreissenden Intro los. Vom ersten Stück weg sprang der Funke aufs Publikum über, das bei den abwechslungsreichen Liedern mittanzte, mitklatschte und beim hymnischen Song «Nidwalden Vibes» sogar kräftig mitsang.

Musikalisch überzeugten die Alltagshelden mit einer Mischung aus rhythmisch mitreissenden Songs und berührenden Powerballaden. Auch die sympathische Bühnenpräsenz und die spürbare Begeisterung der Band trug zur grossartigen Stimmung im Saal bei. Und ob die vom Sänger erzählte Geschichte über das Kennenlernen der Bandmitglieder bei einem Fussmodel Contest der Wahrheit entspricht, sei mit einem Augenzwinkern dahingestellt.

Nach dem mitreissenden, rockigen letzten Lied «Tiger» gab es frenetischen Applaus, sodass die Band noch zwei Zugaben zum Besten gab. Ein gelungenes Debut, das Lust auf mehr macht. (zvg)

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