Nach einer Rauch- und Dampfentwicklung mussten gemäss einer Medienmitteilung der Zuger Polizei rund 60 Personen aus dem Wellnessbereich des Erlebnisbads evakuiert werden. Der Alarm ging kurz nach 21 Uhr ein. Bei der Gebäudefassade des Ägeribads in der Gemeinde Oberägeri wurde eine Rauchentwicklung festgestellt. «Durch die Lüftungsanlage gelangte die Mischung aus Rauch und Dampf in den Wellnessbereich, wo sich zu diesem Zeitpunkt rund 60 Personen aufhielten», heisst es im Polizeibulletin.
Die Angestellten des Ägeribads reagierten umgehend und begannen mit der Evakuierung der anwesenden Personen. Dabei wurden sie von der Feuerwehr Oberägeri unterstützt. Die Evakuierung verlief gemäss Polizeiangaben ruhig und geordnet. Es wurde niemand verletzt.
Die genaue Ursache für die Rauch- und Dampfentwicklung ist derzeit noch unklar. Im Vordergrund steht eine technische Störung im Bereich der Heizung. Die Abklärungen dazu laufen. Im Einsatz standen rund 60 Angehörige der Feuerwehren Ober- und Unterägeri, Mitarbeitende des Feuerwehrinspektorats Zug, des Rettungsdienstes Zug und der Zuger Polizei.
Das letzte grössere Rettungsaufgebot im Ägeribad liegt mittlerweile schon einige Jahre zurück. 2019 war ein Badegast auf der Wasserrutschbahn verunfallt. Mit dem Helikopter wurde er in ein ausserkantonales Spital eingeliefert. Der Unfall ereignete sich am 4. August 2019 kurz nach 12.15 Uhr. Nach einer Fahrt auf der Wasserrutschbahn lag ein 35-jähriger Mann regungslos im Wasser, wie die Zuger Polizei damals mitteilte. Der anwesende Bademeister reagierte umgehend, zog den Mann aus dem Wasser und betreute ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.
Zur Kontrolle wurde der 35-Jährige mit einem Rettungshelikopter der Alpine Air Ambulance in ein ausserkantonales Spital überführt. Zu diesem Zeitpunkt war der Verunfallte bereits wieder ansprechbar. Gemäss den bisherigen Ermittlungen dürfte sich der 35-Jährige auf der Wasserrutschbahn selbstständig den Kopf gestossen und dadurch das Bewusstsein verloren haben. gh


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