Die «Engelberger Dialoge» 2026 am 22. und 23. Oktober stehen unter dem Titel «Netzwerk: über- oder unterschätzte Notwendigkeit?» Netzwerke stellten in weitgehend allen Branchen eine wichtige Ergänzung zu den individuellen Kompetenzen dar, schreibt die Stiftung Academia Engelberg im Programm. Netzwerke können selbstverständlich auch Nachteile erzeugen, beispielsweise, wenn sie vor allem privilegierten Gruppen zugutekommen und dadurch soziale Ungleichheiten verstärken oder wenn Netzwerke kriminelle Machenschaften unterstützen.
An den «Engelberger Dialogen 2026» werden Fachexpertinnen und -experten von ihren Netzwerken und deren Nutzen und Risiken berichten. Nicht nur Auktionshäuser und Museen seien auf das Netzwerk von kompetenten, vertrauenswürdigen Kunstexperten angewiesen. Schweizer Politiker würden das Sicherheitsnetz im Fokus haben, die Mediziner die komplexe Regulierung des menschlichen Körpers ausgehend vom Gehirn. Von weiteren Netzwerken, wie der Genossenschaft Fenaco, einem Rotary Club, der Medtech-Branche und natürlich der Natur, werde ebenfalls berichtet.
Am öffentlichen Abend am 22. Oktober, 20 Uhr im Kursaal Engelberg, diskutieren die Nidwaldner Regierungsrätin Michèle Blöchliger, alt Kantonsoberförster Peter Lienert, Moritz Scholz v/o Strom und Kantonsleiter der Pfadi Unterwalden sowie Cyrill Koller, Auktionshaus Koller AG, über die Vor- und Nachteile von Netzwerken.
Weitere Informationen unter www.academia-engelberg.ch.

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