Der Kanton Luzern wird die Schlussprüfung im Fach Allgemeinbildung (ABU) an den Berufsfachschulen weiterhin in schriftlicher Form durchführen. Das schreibt die Regierung in ihrer Antwort auf einen Vorstoss von FDP-Kantonsrat Ronny Beck (Ruswil). Eine schriftliche Prüfung gewährleiste «eine höhere Objektivität» und es könnten «mehr Kompetenzen» geprüft werden. Zudem sei eine schriftliche Prüfung im Vergleich zur mündlichen bei gleichbleibender Qualität mit «weniger personellem, organisatorischem und finanziellem Aufwand verbunden».
Der Bund wollte das Fach Allgemeinbildung neu aufstellen. Die schriftliche Abschlussprüfung sollte abgeschafft werden. Doch weil es Widerstand gab, krebste der Bund zurück und überlässt es den Kantonen, ob sie eine schriftliche oder eine mündliche Abschlussprüfung durchführen wollen. Beck reichte deswegen eine Motion ein, um die schriftliche Prüfung beizubehalten. Der Regierungsrat beantragt nun, die Motion als Postulat erheblich zu erklären. (fmü)


Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.