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Ufhusen

Abstimmung über Deponie erfolgt frühestens im Herbst

Die Gemeinde Ufhusen verschiebt die Urnenabstimmung über die geplante Deponie Engelprächtigen.
Kurt Kumschick, Geschäftsführer Engelprächtigen AG, am Standort der geplanten Deponie.
Bild: Boris Bürgisser (Ufhusen, 21. 5. 2024)

Die Ufhuser Bevölkerung kann nicht wie geplant am 18. Mai über die Umzonung für die Deponie Engelprächtigen entscheiden. Der Gemeinderat hat den Abstimmungstermin verschoben, weil das Bauprojekt noch nicht baubewilligungsfähig sei.

Auf Nachfrage bei der Engelprächtigen AG und der Gemeinde zeigt sich: Das Unternehmen hat seine Pläne für eine 170'000 Quadratmeter grosse Deponie nicht geändert. Es hat jedoch, auch aufgrund von Einsprachen, bei den Behörden neue Unterlagen einreichen müssen. Dabei handelt es sich um zusätzliche Grundwassermessungen und ein Sicherheitskonzept für Fahr- und Fusswege. Diese Unterlagen habe man dem Kanton relativ knapp zur Prüfung übergeben, erklärt Kurt Kumschick, Geschäftsführer der Engelprächtigen AG.

Kumschick betont, für die Zonenplanänderung seien alle Abklärungen abgeschlossen. Die nachgereichten Unterlagen würden nur das Bauprojekt betreffen. Er habe Verständnis für den Entscheid des Gemeinderats, die Abstimmung zu verschieben und den Stimmberechtigten das Bauprojekt und die Zonenplanänderung als Ganzes vorzulegen. Der frühestmögliche nächste Abstimmungstermin ist nach Auskunft der Gemeinde im Herbst.

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