Vor einigen Tagen fand der Präsentationsabend der Abschlussarbeiten statt. Der Publikumsansturm war gross. Zahlreiche Eltern, Geschwister, Bekannte, Freunde und Lehrpersonen kamen in den Genuss, die rund 50 Projekte der drei Abschlussklassen zu begutachten. Auch wenn die Abschlussarbeiten an der Kreisschule Seedorf eine lange Tradition haben, ist der Reichtum an kreativen und immer wieder überraschenden Ideen glücklicherweise noch nicht ausgegangen.
So gab es auch in diesem Jahr viel zu bewundern, und man erhielt einen vielseitigen Einblick in die diversen Arbeiten der Jugendlichen: vom Bobinen-Upcycling, einer Sing- und Songwriting-Challenge, einer selbst geschmiedeten Klinge aus Rohstahl, dem Herstellen einer Feuerstelle mit Sitzplatz im Garten, dem Schreiben eines Kochbuchs auf Deutsch und Japanisch, dem Herstellen von Naturkosmetikprodukten, dem Aufbau eines eigenen Onlineshops und dem Schreiben eines Kinderbuchs gegen Rassismus bis hin zu einer Arbeit, bei der eine Drohne selbst zusammengebaut und zum Fliegen gebracht wurde, um hier nur einige Projekte zu nennen.
Viel Lob für die Jugendlichen
Die Wertschätzung des Publikums blieb nicht aus. Es sparte nicht mit positiven Rückmeldungen: «Ich finde, die Jugendlichen machen das wirklich gut. Die Ausstellung war sehr abwechslungsreich, und es gab immer wieder etwas Neues zu entdecken.» – «Ich habe fast alle Präsentationen besucht. Mir hat es sehr gut gefallen. Das war ein sehr kurzweiliger Abend.» Solche Aussagen waren immer wieder zu hören.
Ein ehemaliger Schüler meinte: «Ich bin froh, dass ich nicht mehr präsentieren muss, denn ich war damals schon etwas nervös.» Die Schülerinnen und Schüler lernten viel und erweiterten ihre Auftrittskompetenz.
Natürlich gab es auch öfter Probleme und Krisen zu überwinden, und gar manche unterschätzten den Zeitfaktor. «Ich habe die Erfahrung gemacht, mit Stress umzugehen, und ich bin sicher, dass ich solche Situationen noch öfter erleben werde. Insgesamt lernte ich einige Dinge, die mir später in der Lehre, aber auch im Leben von grossem Nutzen sein werden», war in der schriftlichen Dokumentation einer Schülerin nachzulesen.
Das Fazit fiel grösstenteils jedoch sehr positiv aus. Die wertvollen Erfahrungen und die Freude am Produkt und an der Arbeit waren sichtlich zu spüren. «Ich habe die Mehrheit meiner selbst gesteckten Ziele erreicht und bin stolz auf meine Arbeit!», konnte dann auch mehrfach in der schriftlichen Dokumentation nachgelesen werden. (zvg)



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