Ein 600 Kubikmeter und 1500 Tonnen schwerer Fels drohten auf die Axenstrasse niederzufallen. Um die Sicherheit wieder herzustellen, wurde das Paket oberhalb der Axenflue am Freitag ab 15 Uhr gesprengt.
Grosses Ziel war es, dass die Infrastrukturen unversehrt bleiben, wie Richard Kocherhans, Leiter Astra-Filiale Zofingen, an der Medienkonferenz am Donnerstag sagte. Lief alles nach Plan, stürzten die Brocken zum grossen Teil in den See sowie in den «Spinnenlochsammler». Kurz nach der Sprengung machte es den Anschein, dass tatsächlich ein Grossteil des Gesteins ins Wasser stürzte. Ob es Schäden an den Strasseneinrichtungen gegeben hat, zeigte ein anschliessender Helikopterflug. Der Heli startete zehn Minuten nach der Detonation.
Aktuell geht das Bundesamt für Strassen davon aus, dass die Axenstrasse spätestens am 13. Oktober wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. «Die Detonation erfolgte wie geplant und der Grossteil des gelösten Gesteins fiel in den darunter liegenden Spinnenlochsammler oder über diesen hinaus in den Urnersee», so das Astra kurz nach der Sprengung in einer Mitteilung, «das Bundesamt für Strassen zieht nach der ersten Besichtigung nach der Sicherheitssprengung ein positives Fazit. Das instabile Felspaket konnte mit der Sprengung entfernt werden. Dabei wurde die darunterliegende Strasseninfrastruktur inklusive Galerie Axenfluh gemäss erstem Augenschein nicht beschädigt.»
Das Astra geht davon aus, dass die Aufräumarbeiten Ende der nächsten Woche abgeschlossen sein werden, sofern das Wetter mitspielt. Einer Freigabe am 13. Oktober würde dann nichts mehr im Weg stehen. red






Kommentare
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Nach dem neuen axentunnel: der gumpisch wird trotz gallerie immer wieder von massivem geröll und steinschlag betroffen sein. Und die axenstrasse immer wieder grsperrt werden. Super von unseren politikern und bauing.
die den blödsinn sehen aber nichts unternehmen.
Irgendwie Lachhaft, dass sowas so lange dauert. Bis in 20 Jahren wird für dass gleiche wahrscheinlich die Strasse ein halbes Jahr gesperrt.