Alpnach

Nach Verwirrung um A8-Vollanschluss: Der Baudirektor dementiert Falschmeldung

Baudirektor Josef Hess dementiert eine Meldung, wonach der A8-Vollanschluss Alpnach Süd vom Bund gestrichen worden sei. Die ersten Bauarbeiten beginnen noch diesen Monat.

Noch diesen Monat sollen die Bauarbeiten für den sogenannten A8-Vollanschluss Alpnach Süd starten. Das sagte der Obwaldner Baudirektor Josef Hess vergangene Woche gegenüber dem SRF Regionaljournal Zentralschweiz. Er dementiert damit eine Falschmeldung von Keystone-SDA. Die Nachrichtenagentur schrieb, dass das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) den A8-Vollanschluss Alpnach Süd gestrichen hätte. Hess vermutet, es könnte sich um eine Verwechslung mit dem Projekt «N8 Sarnen Nord – Alpnach – Lopper» handeln, das eine Sanierung der A8 zwischen Sarnen Nord und dem Lopper vorgesehen hätte. Dieses ist aus dem aktuellen Programm des Bundes gestrichen worden.

Josef Hess betont: «Der A8-Vollanschluss ist von den Streichungen nicht betroffen.» Das Projekt soll das Dorf Alpnach vom Verkehr entlasten und beinhaltet unter anderem den Bau von zwei neuen Rampen für die Autobahn-Einfahrt Richtung Luzern und für die Ausfahrt von Luzern in Alpnach Süd. Aktuell planen Kanton und Gemeinde Verkehrssicherheitsmassnahmen auf der Hofmättelistrasse. Sie sollen in einem ersten Schritt umgesetzt werden. Anschliessend wird der Kreisel Industrie gebaut. In den Jahren 2027/28 erfolgt der Bau des Vollanschlusses durch das Bundesamt für Strassen (Astra) und nach dessen Inbetriebnahme setzt der Kanton 2029 Unterhalts- und flankierenden Massnahmen auf der Brünigstrasse um.

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