Die «Lange Nacht der Kirchen» – eine internationale Erlebnisnacht, die der Bevölkerung einen anderen Zugang ermöglichen soll – fand am Freitag in 18 Kantonen statt. Auch im Kanton Zug öffneten die Pfarreien die Türen und zeigten mit 89 verschiedenen Angeboten, wie überraschend anders Kirche sein kann.
War es bis in den späten Nachmittag noch regnerisch, rissen die Wolken gegen den frühen Abend auf und die Sonne blinzelte rechtzeitig zum Start in die «Lange Nacht der Kirchen» durch, schreibt die Katholische Kirche Zug. Zahlreiche Angebote fanden unter freiem Himmel statt und luden zum Verweilen ein.
Weiter gab es etwa ein Musical «Die Sintflut» in Baar, den Kirchenkrimi in Steinhausen oder man konnte überraschende Bilder mit musikalischer Begleitung in der Pfarrkirche Oberägeri entdecken. Die Angebote seien rege genutzt worden.
Für den reformierten Pfarrer Manuel Bieler sei dies nicht überraschend, denn für ihn schaffe die «Lange Nacht der Kirchen» in einer Zeit der Vereinsamung wirkliche Gemeinschaft. «In einer Zeit der oberflächlichen Rastlosigkeit sorgen wir für Momente des Verweilens bei Kunst und Kultur. Und in einer Zeit der Schnelllebigkeit laden wir ein, innerlich zur Ruhe und damit zu sich selbst zu kommen», wird er zitiert. (fmü)





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