notifications
Zug

7000 Quadratmeter mehr für das Institut Montana – das ist im Bebauungsplan Zugerberg vorgesehen

Die Entwicklung des Gebiets ist in drei Etappen geplant – Teil davon ist auch der Neubau des Restaurants Zugerberg.
Die Schulanlage des Montanas soll erweitert werden. (Bild: Matthias Jurt (Zug, 5. Mai 2021))
So ist die bauliche Entwicklung vorgesehen. (Quelle: Röck Baggenstos Architekten AG)
Das Richtprojekt Zugerbergbahn. (Quelle: Stadt Zug)

Vanessa Varisco

Vanessa Varisco

Vanessa Varisco

Das Institut Montana auf dem Zugerberg will die Schulanlage modernisieren und ausbauen. Im Zentrum der Anforderungen stehen die integrale Erneuerung der Indoor-Sportanlagen, der Neubau von zeitgemässen Unterrichtsräumen, die Erweiterung und Modernisierung der Beherbergungsangebote. Ausserdem, so ist es in einem Bericht des Stadtrats zu lesen, sollen die Räume für soziale Kontakte ausgebaut werden.

Dabei gehe es einerseits um qualitative Verbesserungen, andererseits um einen Ausbau der Anlagen. Ebenso sollen die Freiräume aufgewertet werden. Um einen modernen Campus mit hoher Durchflechtung zu ermöglichen, würden die Schul- und Sportnutzungen im Raum Schönfels konzentriert, während die Beherbergungsnutzungen auf die Räume Felsenegg und Schönfels aufgeteilt werden, heisst es im Bericht.

Dafür fehlt jedoch noch der Bebauungsplan, welchen der Zuger Stadtrat nun für die erste Lesung vorlegt. Auch der Zonenplan und die Bauordnung müssen angepasst werden. Insgesamt werden laut Planungsbericht 15 Baubereiche im Bebauungsplan ausgeschieden. Nur innerhalb dieser Baubereiche dürfen Bauten angeordnet werden.

Damit wird eine klare Regelung bezüglich der maximalen Ausdehnung der Gebäude getroffen und für alle Baubereiche werden maximale Gebäudehöhen festgelegt. Insgesamt sollen 7000 Quadratmeter mehr für das Institut zur Verfügung stehen.

Neubau des Zugerbergbahn-Restaurants

Das Geschäft wird voraussichtlich im August in der Sitzung des GGRs in erster Lesung behandelt, bis 2023 soll die Genehmigung der Baudirektion vorliegen. Die Bebauung des Gebiets ist etappiert geplant. In der ersten Phase bis 2027 wird der Teilbereich Felsenegg des Instituts aufgewertet und ein provisorischer Pavillon erreichtet. Dann erfolgt bis 2028 die Renovation des Hauptgebäudes und bis 2035 sollen Rück- und Nebauten im Schönfelsgebiet sowie Umgebungsgestaltung erfolgen.

Die Aufwertung des Naherholungsgebiets am Zugerberg schlägt sich im Kapazitätsausbau der Bergbahn nieder und erfordert eine bessere Ausstattung des Restaurantbetriebs und die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum für das Personal, ist der Stadtrat überzeugt. Der Ausbau soll in Form eines Neubaus für das Restaurant mit angegliederter Terrasse und einer Aufstockung des Stationsteils um ein Geschoss stattfinden. Das soll nach der Aufwertung des Instituts geschehen.

Kommentare (0)