Die Luzerner Polizei teilte am Montagmorgen mit: «Am Freitag,16. Januar, 14.45 Uhr, ging die Meldung ein, dass im Gebiet zwischen "Heiligchrüz" und "Felsentor" an der Rigi eine leblose Person liege.»
Beim Eintreffen der Rettungskräfte konnte nur noch der Tod des 66-jährigen Mannes festgestellt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen kam der Mann zuvor aus ungeklärten Gründen vom Wanderweg ab, rutschte einen Abhang hinunter und stürzte über eine Felswand.
Im Einsatz standen nebst der Luzerner Polizei ebenfalls die Alpine Einsatzgruppe der Luzerner Polizei, die Feuerwehr der Seegemeinden, ein Helikopter der Schweizer Armee sowie ein Rettungshelikopter
Schwerwiegende Unglücke im Gelände gibt es an der Rigi immer wieder. Am 9. Juli 2023 verunfallte ein Gleitschirmflieger auf der Rigi Kulm kurz nach dem Start. Der 35-Jährige geriet aus bislang ungeklärten Gründen kurz nach dem Start in Not und stürzte ab. Dabei erlitt er erhebliche Verletzungen und wurde von der Rega in eine Klinik geflogen.
Am 19. März 2023 hat sich im Rigigebiet in Arth ein tödlicher Bergunfall ereignet. Ein 56-jähriger Mann wurde unter einem Stein eingeklemmt und dabei tödlich verletzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang wurden aufgenommen. Zwei Berggänger waren nach 10.30 Uhr von Arth her auf dem Guggähürliweg bergwärts unterwegs. Dabei beabsichtigten sie über steiles Gelände eine Abkürzung zu nehmen. Einer der beiden Männer versuchte einen grösseren Stein zu überqueren, als sich dieser löste und in der Folge den Mann einklemmte. Der zweite Berggänger wurde auf die Hilferufe des Verunfallten aufmerksam und versuchte ihn zu befreien. Zusammen mit herbeigerufenen Drittpersonen eines nahegelegenen Grillplatzes konnte der mehrere hundert Kilo schwere Stein leicht angehoben und der 56-Jährige befreit werden. Trotz rascher medizinischer Hilfe erlag der Mann aus dem Kanton Zug seinen Verletzungen auf der Unfallstelle.
Und am 16. Juni 2022 entdeckten zwei Wanderinnen gegen 14.45 Uhr im Gebiet Grasselen unterhalb der Rigi Kulm eine leblose Person und alarmierten die Polizei. Die aufgebotene Rega konnte nur noch den Tod des 78-Jährigen aus dem Kanton Basel-Landschaft feststellen. Gemäss ersten Erkenntnissen war der Verunfallte am Vortag alleine im Gebiet unterwegs, als er aus ungeklärten Gründen vom dortigen Wanderweg rund 20 Meter tief in ein Bachtobel abstürzte. gh

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