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Zug

59-Jährige tot aus dem Zugersee geborgen

Am Donnerstagmorgen ist im Zugersee bei Zug eine weibliche Leiche entdeckt und geborgen worden. Es liegen keine Anzeichen auf ein Gewaltdelikt vor.
Der Alarm kam vom Hafengebiet.
Bild: Archivbild Zuger Zeitung

Kurz vor 8.45 Uhr ist auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ein Notruf eines Passanten eingegangen, dass beim Hafen in der Stadt Zug eine Person im Wasser treibe. Durch die See-
rettung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) konnte die Leiche geborgen werden.

Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 59-jährige Schweizerin, schreiben die Zuger Strafverfolgungsbehörden in einer Medienmitteilung. Die Umstände, die zum Tod der Frau geführt haben, werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug abgeklärt. 

Nach bisherigen Erkenntnissen liegen keine Anzeichen für ein Gewaltdelikt oder eine Dritteinwirkung vor. Zur Klärung der genauen Todesursache wurde der Leichnam an das Institut für Rechtsmedizin Zürich überführt.

Bereits letztes Jahr ein grösserer Blaulicht-Einsatz im Zugersee

Bereits im vergangenen Jahr kam es zu einem schweren Unglücksfall im Zugersee, damals auf Schwyzer Kantonsboden. Am 21. März 2025 ereignete sich beim Tauchplatz Chlausenegg in Arth kurz vor 16 Uhr ein Tauchunfall. Zwei Männer im Alter von 63 und 25 Jahren waren auf einem Tauchgang in rund 40 Metern Tiefe. Während des Tauchgangs kam es zu einem unkontrollierten, schnellen Aufstieg des 63-Jährigen, worauf auch der 25-Jährige einen Notaufstieg in geringerer Aufstiegsgeschwindigkeit einleitete. Nach dem Aufstieg verspürte der 25-jährige Taucher Anzeichen einer Dekompressionskrankheit und sie verständigten den Rettungsdienst. Die Taucher wurden vor Ort medizinisch versorgt und anschliessend für vorsorgliche Untersuchungen in eine Spezialklinik mit einer Druckkammer in Deutschland geflogen. Die beiden Männer konnten die Spezialklinik am darauffolgenden Tag unverletzt wieder verlassen.

Für die Bergung der Patienten musste die Zugerstrasse für eine Stunde in beide Richtungen gesperrt werden. Neben der Kantonspolizei Schwyz standen der Rettungsdienst, die Alpine Air Ambulance und die Zuger Polizei im Einsatz. gh

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