Die Kantonsstrasse K 57 schliesst von Gunzwil her an die Umfahrung Beromünster an – und sie ist gemäss der Regierung «eine wichtige Verbindung sowohl für den Autoverkehr als auch für den öffentlichen Verkehr und die Velofahrenden». Nun soll das knapp 300 Meter lange Strassenstück verbreitert und saniert werden. Dafür beantragt die Regierung dem Kantonsrat einen Kredit von 5,15 Millionen Franken – oder 17'200 Franken pro Strassenmeter.
Das referendumsfähige Geschäft soll gemäss der aktuellen Sessionsplanung im Juni beraten werden. Die Bauarbeiten sind zwischen 2028 und 2030 und koordiniert mit der Realisierung der Umfahrung von Beromünster geplant.
Breitere Radstreifen und Trottoirs
Laut Botschaft wird die Strasse auf Spurbreiten von drei Metern erweitert, erhält beidseitige und je eineinhalb Meter breite Radstreifen sowie ebenfalls beidseitige Trottoirs von je zwei Metern Breite. Dazu werden die beiden Bushaltestellen behindertengerecht, und es gibt bei der bestehenden Fussgängerüberquerung im Bereich der Einmündung des Gras- respektive Lindenwegs eine Mittelinsel.
Die Strasse erhält einen sogenannten Flüsterbelag, was zu einer tieferen Lärmbelastung führen soll. Während der Bauzeit gibt es Einschränkungen wie Teilsperrungen, Einbahnregimes und Lichtsignalanlagen. (nus)


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