Das Kloster Werthenstein aus dem 16. Jahrhundert ist heute ein Schutzobjekt von nationaler Bedeutung. In seinem Hallenumgang finden sich insgesamt 50 Gemälde aus dem 18. Jahrhundert, die restauriert werden sollen. Aktuell finden die Vorbereitungsarbeiten statt, wie die Staatskanzlei mitteilt.
Zu den Vorbereitungen gehört eine Mustersanierung von vier Gemälden in diesem Herbst. Ziel ist es, Erkenntnisse für die Gesamtsanierung der 50 Gemälde und des Hallenumgangs zu gewinnen. Anschliessend werde entschieden, wie die Gemälde und Bauteile konkret bearbeitet werden, heisst es weiter. Im Zentrum stehen konservatorische Massnahmen. Der Kanton schreibt weiter, dass nach Abschluss der Mustersanierung genauere Angaben zum Zeitrahmen und den anfallenden Kosten möglich seien.
Der Gemäldezyklus wurde zwischen 1775 und 1779 vom Maler Josef Reinhard erschaffen und ist ein für die Zentralschweizer Kulturlandschaft bedeutendes Zeugnis der Kirchenmalerei. Es sei dem Kanton ein Anliegen, die 250 Jahre alten Zeitzeugen zu erhalten und den kommenden Generationen zugänglich zu machen.
Geleitet wird die Sanierung von der Dienststelle Immobilien, zusammen mit der Denkmalpflege, Bundesexperten und der Restauratorin. (sig)









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