
Für die Gesamterneuerungswahlen des 60-köpfigen Landrates vom Sonntag, 8. März 2026, sind bis am Montagmittag um 12 Uhr auf den elf Gemeindekanzleien insgesamt 220 Kandidaturen eingegangen. Das gibt die Staatskanzlei des Kantons Nidwalden am Dienstag bekannt. Bei den letzten Wahlen 2022 waren es noch 223 Kandidatinnen und Kandidaten gewesen.
Ein Drittel tritt nicht mehr an
Mit 80 Kandidaturen beträgt der Frauenanteil über alle Gemeinden bei diesen Landratswahlen 36,4 Prozent. Damit ist der Anteil leicht höher als 2022, als 144 Männer und 79 Frauen, also 35,4 Prozent, sich zur Wahl stellten. Von den 60 amtierenden Landrätinnen und Landräten stellen sich 39 der Wiederwahl, rund ein Drittel verzichtet auf eine erneute Kandidatur. Insgesamt wollen also 181 Neukandidierende den Sprung ins Kantonsparlament schaffen.
Das kantonale Abstimmungsbüro hat die Nummern für die Listengruppen für die Wahlen verlost. Die Nummerierung präsentiert sich wie folgt: 1. FDP, 2. Grünliberale Partei, 3. Grüne, 4. SVP, 5. Die Mitte, 6. SP.
Die Nummerierung der Listen sei für die Erstellung der gedruckten Wahlzettel relevant, heisst in der Mitteilung der Staatskanzlei.
Nach der Wahl vom 8. März werden die gewählten Parlamentsmitglieder am 1. Juli 2026 ihr Amt für die vierjährige Legislaturperiode bis 2030 antreten.
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