Was in der Stadt Luzern ab 2026 aufgrund einer Juso-Initiative gilt – ein Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde – soll auch in der Gemeinde Emmen folgen. Die SP hat eine entsprechende Motion im Einwohnerrat eingereicht. Unterstützt wird der Vorstoss von sämtlichen Mitgliedern der Fraktion Grüne/GLP und der Gruppe FeE (Frauen engagiert in Emmen).
«Ziel der Motion ist, dass Personen, welche in Emmen Vollzeit arbeiten, von ihrem Lohn leben können.», wird SP-Einwohnerrat Jonas Ineichen in einer Mitteilung zitiert. «Ein Mindestlohn leistet einen wichtigen Beitrag zur Lohngleichheit und zur Verhinderung von Working Poor.» Mit der Übernahme der Stadtluzerner Regelung solle zudem «ein sozialpolitischer Flickenteppich» verhindert werden. (hor)

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