18:11 Uhr
22. Oktober
Fribourgs Siegeszug endet bei neun
Fribourg-Gottéron verliert in Lugano mit 3:5 erstmals nach neun Siegen wieder einmal. Die ZSC Lions verkürzen den Rückstand durch einen 5:3-Erfolg gegen Genève-Servette auf drei Punkte.
Neunmal hintereinander hatte der Leader Fribourg-Gottéron gewonnen, ehe die Serie im Tessin riss. Am dritten Spieltag, Mitte September, hatte das Team von Christian Dubé zum bisher einzigen Mal in dieser Saison nach 60 Minuten verloren - mit 2:5 gegen Lugano. Danach schwächelten die Bianconeri, sind nun aber nach dem vierten Erfolg in Folge wieder gut auf Kurs.
Der erste Verfolger ZSC Lions nutzte den Ausrutscher des Leaders, um bis auf drei Zähler heranzurücken - bei einem Spiel weniger. Gegen den weiterhin auswärtsschwachen Meister Genève-Servette fiel die Entscheidung im Schlussdrittel dank einem Doppelschlag von Sven Andrighetto. (sda)
17:31 Uhr
22. Oktober
Elvedi verliert mit Mönchengladbach – trifft jedoch
Nico Elvedi trifft im Meisterschaftsspiel zwischen Mönchengladbach und Köln. Der Schweizer in Diensten der Gladbacher traf zum ersten Mal in dieser Saison. In der 63. Minute brachte er den Ball mit seinem Kopf ins Tor und erzielte den Ausgleichstreffer für Mönchengladbach.
Am Schluss mussten sich die Gladbacher jedoch mit 1:3 gegen den 1. FC Köln geschlagen geben. Denn ab der 72. Minute war Mönchengladbach wegen einer Roten Karte nur noch zu Zehnt auf dem Platz. Für Köln ist es der erste Sieg der Saison. (sos)
16:29 Uhr
22. Oktober
FCSG wieder von Winterthur geschlagen
Der FC St. Gallen verpasst es, zu den zweitplatzierten Young Boys aufzuschliessen. Die Ostschweizer unterliegen im Derby auswärts ihrem derzeitigen Angstgegner Winterthur mit 1:2. Zum vierten Mal in Folge kassierte der FC St. Gallen gegen Winterthur eine Niederlage. Die auf Konter ausgerichteten Zürcher sorgten dann für den Unterschied, als sie auch ihre letzten Pässe mit der nötigen Genauigkeit spielten.
Zwischen der 55. und 63. Minute klappte es mit der Präzision für das Team von Patrick Rahmen gleich zweimal exzellent. Zuerst veredelte Aldin Turkes ein perfekte Zuspiel von Luca Zuffi, und beim 2:0 profitierte der nunmehr fünffache Saisontorschütze Matteo Di Giusto von der starken Vorarbeit von Sayfallah Ltaief. St. Gallen hielt im kämpferisch geführten Derby (13 Gelbe Karten) dagegen, erspielte sich aber nur wenige Torchancen. Das 1:2 fiel erst spät in der Nachspielzeit durch einen schönen Freistoss von Spezialist Jordi Quintillà. (sda)
16:21 Uhr
22. Oktober
Das ist das Aufgebot für den Weltcup-Auftakt in Sölden
Am kommenden Wochenende findet der Weltcup-Auftakt in Sölden statt. Das Männerteam fährt am Sonntag auf dem Rettenbachgletscher den ersten Slalom der Saison.
Für das erste Weltcup-Wochenende gab Swiss Ski am Sonntagnachmittag das Aufgebot bekannt. Für die Schweiz starten folgende Athleten: Marco Odermatt, Loïc Meillard, Gino Caviezel, Thomas Tumler, Justin Murisier, Livio Simonet, Josua Mettler, Marco Fischbacher, Semyel Bissig sowie Fadri Janutin. (sos)
16:13 Uhr
22. Oktober
ITF-Turniersieg von Golubic
Viktorija Golubic (WTA 87) gewinnt in Shrewsbury ihr drittes Turnier innert Monatsfrist. Im Final des Hallenturniers in England liess die topgesetzte Zürcherin der Einheimischen Amarni Banks (WTA 432) mit 6:0, 6:0 in weniger als einer Stunde nicht den Hauch einer Chance.
Im September hatte Golubic in Tokio wie in Shrewsbury ein Turnier der 100’000-Dollar-Kategorie der ITF gewonnen, vor einer Woche ein Challenger in Rouen. Die 31-Jährige hat damit nach einer schwierigen ersten Saisonhälfte nun 15 Siege in Folge gefeiert. (sda)
16:04 Uhr
22. Oktober
Turniersieg in Indien für Vergé-Dépré/Mäder
Anouk Vergé-Dépré und Joana Mäder gewinnen das Challenge-Turnier im indischen Goa. Die Schweizerinnen setzen sich im Final gegen das deutsche Duo Sandra Ittlinger und Karla Borger 21:19, 21:16 durch.
Für Vergé-Dépré/Mäder ist der Erfolg am Turnier der zweithöchsten Kategorie eine Genugtuung nach dem enttäuschenden Abschneiden an der WM in Mexiko, die vor einer Woche zu Ende ging. Dort waren die Schweizerinnen nach drei Siegen in der Gruppe bereits in der ersten K.o.-Runde gescheitert. (sda)
15:41 Uhr
22. Oktober
Preining ist DTM-Champion
Der Österreicher Thomas Preining ist DTM-Champion 2023. Bereits nach seiner Bestzeit im Qualifying am Sonntagmorgen, für die er drei Punkte kassierte, war der 25-Jährige im Porsche des Manthey-Teams nicht mehr von der Spitze der Gesamtwertung zu verdrängen.
Preining gewann nach seinem Sieg am Samstag auch das abschliessende Saisonrennen am Sonntag vor dem Italiener Mirko Bortolotti im Lamborghini und dem dreimaligen DTM-Champion Rene Rast (Minden) im BMW. (sid)
15:37 Uhr
22. Oktober
Teichmann mit zweitem WTA-Titel im Doppel
Kleines Erfolgserlebnis für Jil Teichmann: Die Schweizerin gewinnt beim WTA-250-Turnier im rumänischen Cluj-Napoca an der Seite der Britin Jodie Burrage den Doppeltitel. Im Final setzten sie sich gegen das französisch-ukrainische Duo Léolia Jeanjean/Walerija Strachowa 6:1, 6:4 durch.
Für Teichmann, die im Einzel in diesem Jahr grosse Mühe bekundet, ist es der zweite WTA-Doppeltitel nach Hamburg im Sommer vor zwei Jahren. (sda)
08:09 Uhr
22. Oktober
NHL: Assistpunkte für Josi und Fiala
Die Los Angeles Kings verloren gegen die noch ungeschlagenen Boston Bruins 2:4. Der unterlegene Kevin Fiala sammelte dabei aber immerhin zum vierten Mal in Folge einen Skorerpunkt, womit der 27-jährige Ostschweizer nach fünf Spielen bereits bei sieben Assist steht. Tore gelangen ihm wie auch den anderen in der NHL engagierten Schweizer jedoch noch keine.
Dafür feierten neben Fiala alle in der Nacht auf Sonntag eingesetzten Schweizer Siege. So kam Roman Josi mit den Nashville Predators zu einem 5:1-Erfolg über die nach fünf Spielen noch sieglosen San Jose Sharks. Der Verteidiger liess sich seinen dritten Assistpunkt der Saison gutschreiben.
Janis Moser und die Arizona Coyotes kamen beim 2:1 gegen die Anaheim Ducks ebenso zum dritten Saisonsieg wie Pius Suter und die Vancouver Canucks beim 5:3 gegen die Florida Panthers. Und auch Nino Niederreiter feierte mit den Winnipeg Jets einen Erfolg. Im Kanada-Duell gegen die Edmonton Oilers resultierte ein 3:2-Sieg nach Verlängerung. (sda)
22:57 Uhr
21. Oktober
Titelverteidiger Südafrika erneut im Finale der Rugby-WM
In einer hochdramatischen Schlussphase hat Titelverteidiger Südafrika doch noch das Finale der Rugby-Weltmeisterschaft erreicht. Die Springboks drehten am Samstag beim 16:15 (6:12) gegen England drei Minuten vor Schluss das Spiel und treffen damit am nächsten Samstag im Stade de France von Paris im Endspiel auf Neuseeland, das sich am Freitag klar gegen Argentinien durchgesetzt hatte.
Mitte der zweiten Halbzeit schien alles auf eine erfolgreiche Revanche der Engländer für die Finalpleite von 2019 hinauszulaufen, als das Team von Trainer Steve Borthwick bereits 15:6 führte. Doch dann drehten die Südafrikaner auf, legten einen Versuch und schafften im Anschluss noch die Wende. Gegen Neuseeland winkt ihnen nun der vierte Titel nach 1995, 2007 und 2019. (dpa)
22:42 Uhr
21. Oktober
Der FCB verliert wie ein Schlusslicht
Der FC Basel verliert erstmals seit 25 Jahre in der Meisterschaft ein Heimspiel gegen Servette und ist mehr denn je Schlusslicht. Die Genfer treffen in der 63. Minute durch Verteidiger Yoan Severin zum 1:0-Sieg.
Keine Besserung in Sicht beim FC Basel. Die von Heiko Vogel trainierten Basler spielten vor eigenem Anhang so, wie es ihre Tabellenposition vermuten lässt. Zu keinem Zeitpunkt konnten sie den spielerisch eine Klasse besseren Servettien Paroli bieten.
Der Führungstreffer der Genfer war eine Frage der Zeit. Und die Reaktion des FC Basel fiel bescheiden aus. Der letzte Sieg des FCB in der Liga datiert vom 30. Juli (5:2 gegen Winterthur). Seither gab es in acht Spielen zwei Punkte. Die Niederlage gegen Servette - so logisch sie auch war - ist rein statistisch ein weiterer Tiefpunkt. Seit Oktober 1998 und bis Samstagabend hatte Basel gegen die Genfer 18 Siege und 6 Unentschieden aneinander gereiht. (sda)
22:34 Uhr
21. Oktober
Japanische Festspiele in Chur
Nachdem der Big-Air-Final der Freeskier beim Weltcup-Auftakt in Chur am Freitag dem schlechten Wetter zum Opfer fiel, konnte jener der Snowboarder am Samstagabend plangemäss durchgeführt werden. Sowohl der Wettbewerb der Frauen als auch jener der Männer war fest in japanischer Hand.
Bei den Männern gingen sämtliche Podestplätze an Japan. Hiroto Ogiwara feierte seinen ersten Weltcupsieg. Er verdrängte Kira Kimura und Takeru Otsuka auf die Plätze 2 und 3. Bei den Frauen setzte sich die Japanerin Kokomo Murase vor Landsfrau und Vorjahressiegerin Reira Iwabuchi durch. Rang 3 ging an die erst 16-jährige Britin Mia Brookes.
Die Finals gingen ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne. Das beste Ergebnis der sieben am Start gestandenen Schweizer Männer erzielte Moritz Boll. Mit 72,00 Punkten verpasste er den Finaleinzug der besten zehn Athleten auf Platz 17 um 11 Zähler. Der mit grossen Ambitionen angetretene Nicolas Huber musste sich nach zwei Stürzen mit Rang 41 begnügen. Bei den Frauen scheiterte die einzige Schweizerin, Lena Müller, mit 45,25 Punkten und dem 14. Platz. (sda)
22:26 Uhr
21. Oktober
Playoff-Finalist Biel kommt nicht vom Fleck
Der Kriechgang des letztjährigen Playoff-Finalisten Biel geht weiter. In Zug verlieren die Seeländer 2:5 und bleiben auf dem drittletzten Tabellenrang. In der hart umkämpften Partie beim Meisterschafts-Mitfavoriten in der Zentralschweiz gingen die Bieler durch einen Doppelschlag in der Mitte des Schlussdrittels k.o. Innerhalb von 48 Sekunden machten Nico Gross mit seinem ersten und Lino Martschini mit seinem neunten Saisontor aus einem 2:2 ein vorentscheidendes 4:2.
Zug festigt damit seinen 3. Platz hinter den spielfreien Fribourg-Gottéron und ZSC Lions. Biel hingegen steckt nach der achten Niederlage in den letzten neun Partien im Tabellenkeller fest. Schlechter sind nur Kloten, das beim Angstgegner Ambri-Piotta 0:2 unterlag, und das abgeschlagene Schlusslicht Ajoie. Immerhin gewannen die Jurassier, mit dem ehemaligen HCD-Trainer Christian Wohlwend an der Bande, in Davos 2:1 und damit erstmals nach neun Pleiten wieder.
Knappe Heimsiege gab es für die anderen beiden Berner Teams: Der SCB festigte mit einem 2:1 nach Verlängerung gegen die Rapperswil-Jona Lakers seinen 4. Platz, die SCL Tigers setzten sich gegen Lausanne 4:3 durch. (sda)
20:41 Uhr
21. Oktober
Kein Sieger im Lausanne-Derby
Das erste Derby in der Super League zwischen Lausanne-Ouchy und Lausanne-Sport endet Unentschieden. Ouchy gleicht spät zum 2:2 aus.
Die unglückliche Figur auf der Pontaise war der routinierte Belgier Noë Dussenne. Der Verteidiger verschoss beim Stand von 1:0 in der 53. Minute einen Penalty und traf in der 88. Minute zum 2:2 ins falsche Tor.
Auch wenn Lausanne-Ouchy zweimal einem Rückstand wettmachen musste, war der kleinere der beiden Lausanner Verein besser. Mit etwas mehr Effizienz hätte ein Sieg herausgeschaut. Das Cornerverhältnis drückt das Spielgeschehen besser aus als das Resultat: Es lautete 16:1 für Lausanne-Ouchy.
20:32 Uhr
21. September
Die Pfosten und das VAR retten den FCZ
Der FC Zürich wahrt seine Ungeschlagenheit auch nach dem Gastspiel beim Meister YB. Der Leader kommt auch mit etwas Glück zum torlosen Remis im Wankdorf.
Je länger die Partie dauerte, desto überlegener agierten die Young Boys. In den letzten zehn Minuten fehlten der Mannschaft von Raphael Wicky nur wenige Zentimeter zum Sieg. Zuerst traf Lewin Blum mit einem wuchtigen Weitschuss aus 30 Metern den linken Pfosten und kurz darauf flog ein abgefälschter Schuss an den anderen Zürcher Pfosten.
Ein 1:0 der Berner wäre ein gerechter Lohn gewesen für die Anstrengungen nach der Pause. In der ersten Halbzeit hatte der FCZ noch erfolgreicher dagegen gehalten vor allem auch in der Offensive. Die Gäste kamen durch ihre Goalgetter Antonio Marchesano und Jonathan Okita zu guten Möglichkeiten. Der sechste Saisontreffer wollte aber keinem der beiden gelingen.
Auch YB-Stürmer Jean-Pierre Nsame, auch er fünffacher Torschütze in der laufenden Spielzeit, kam einem Treffer nahe. In der 58. Minute wäre er bereit gestanden, um den Penalty zu verwerten, den Schiedsrichter Urs Schnyder den Bernern zunächst zugestanden hatte. Nach Intervention des VAR korrigierte er aber seinen Entscheid: Er befand zu Recht, dass das Handspiel von Nikola Katic nicht strafbar war.
Vier Tage vor dem Highlight in der Champions League gegen Manchester City verpasste YB damit knapp die ideale Einstimmung mit dem Sprung an die Tabellenspitze. Spielerisch lässt sich aus Sicht von YB auf der zweiten Halbzeit aber aufbauen. (sda)
19:37 Uhr
21. September
Manuel Akanji sieht Gelb-Rot
Manuel Akanji kann sich nur halb über den 2:1-Heimsieg von Manchester City gegen Brighton freuen. Der Verteidiger fliegt in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vom Platz. Wegen eines Fouls an Ansu Fati sah Akanji in der 95. Minute die zweite Gelbe Karte. Auf das Schlussresultate hatte der Platzverweis keinen Einfluss. Manchester City beendete dank den Toren von Julian Alvarez und Erling Haaland in der ersten Halbzeit die Mini-Negativserie von zwei Niederlagen in Folge.
Für Akanji bedeutet die Rote Karte, dass er am nächsten Wochenende das Derby gegen Manchester United verpasst. Ärgerlich ist die Sperre für den Schweizer Internationalen, auch weil er eigentlich fast nie vom Platz fliegt. In über 350 Partien auf dem höchsten Niveau sah er zuvor nur einmal Gelb-Rot: im Mai 2014 mit dem FC Winterthur. (sda)
16:29 Uhr
21. Oktober
Israelische Fussballer verzichten aus Protest auf Spiel
Die israelischen Fussball-Nationalspieler Ramzi Safuri und Sagiv Jehezkel werden heute Samstag aus Protest nicht für den türkischen Erstligisten Antalyaspor auflaufen. Der Grund: In der Süper Lig gibt es eine Schweigeminute und weitere Aktionen, um alleine der Palästinenser zu gedenken, die bei israelischen Luftangriffen ihr Leben verloren haben. Zudem sollen die Spieler mit Trauerflor auflaufen.
«Als Fussballer, die stolz darauf sind, Spieler der Nationalmannschaft zu sein, haben wir nicht die Absicht, an dieser Zeremonie teilzunehmen oder gar im Stadion anwesend zu sein. Das haben wir den Vereinsverantwortlichen klargemacht, und sie respektieren unsere Entscheidung», teilten Safuri und Jehezkel laut türkischen und israelischen Medien in einer Erklärung mit. (sda/dpa)
16:22 Uhr
21. Oktober
Leclerc holt die Pole Position in Austin
Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat Max Verstappen die Show gestohlen und dem dreimaligen Weltmeister die Pole Position beim Grossen Preis der USA entrissen. Der Monegasse fuhr im engen Qualifying am Freitagabend in 1:34,723 Minuten die Bestzeit und startet im Rennen am Sonntag in Austin/Texas zum 21. Mal von Startplatz eins in ein Formel-1-Rennen. In der laufenden Saison ist es für Leclerc die dritte Pole.
«Ich liebe diese Strecke. Wir hatten schon ein gutes erstes Training, das Auto hat sich sehr gut angefühlt. Ich bin sehr glücklich über die Pole», sagte Leclerc. Zweiter hinter Leclerc wurde der Brite Lando Norris im McLaren, der in seinem 100. Rennen in der Königsklasse auf ein Top-Ergebnis hoffen kann. Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Mercedes belegte Rang drei. Verstappen, dessen schnellste Runde wegen des Überfahrens der Streckenbegrenzung gestrichen wurde, musste sich mit dem sechsten Platz begnügen. (sid)
14:17 Uhr
21. Oktober
Overtime-Sieg für die «Swiss Devils»
Die New Jersey Devils feiern gegen die New York Islanders ihren zweiten Saisonerfolg. Beim 5:4-Sieg nach Verlängerung stehen alle vier Schweizer auf dem Eis. Dank zwei Assists kam Timo Meier im vierten Saisonspiel zu seinen ersten Skorerpunkten der Saison. Vor allem beim ersten Treffer machte der 27-jährige Angreifer eine gute Figur, indem er einen Sololauf über das ganze Spielfeld mit einem schönen Pass in den Rücken der Abwehr vollendete. Beim zwischenzeitlichen 1:1 wurde auch dem Schweizer Torhüter Akira Schmid ein Assistpunkt gutgeschrieben.
Danach gingen die Devils drei Mal in Führung, mussten aber immer wieder den Ausgleich hinnehmen. Das Tor zum 4:4 fiel knapp eine Minute vor Schluss, als die New Yorker ihren Torhüter durch einen weiteren Feldspieler ersetzt hatten. In der Verlängerung sorgte Jack Hughes, der in dieser Saison bereits bei zehn Skorerpunkten steht, für die Entscheidung zugunsten der Gäste. Weiterhin ohne Tor oder Assist bleibt dagegen Captain Nico Hischier. (sda)
14:13 Uhr
21. Oktober
MotoGP: Zarco gewinnt vor Bagnaia
Johann Zarco feiert seinen ersten Sieg in der MotoGP. Der 33-jährige Franzose gewinnt den GP von Australien vor Ducati-Teamkollege Francesco Bagnaia.
Zarco, der von Platz fünf gestartet war, übernahm die Führung in der letzten Runde und verteidigte diese bis zum Schluss. Der lange an der Spitze fahrende Spanier Jorge Martin fiel derweil auf den 5. Platz zurück.
Bagnaia, der knapp hinter dem Tagessieger ins Ziel kam, baute damit seinen Vorsprung an der Spitze des WM-Klassements auf 27 Punkte auf Martin aus. (sda/afp)
22:57 Uhr
20. Oktober
«All Blacks» siegen im WM-Halbfinal deutlich
Die All Blacks aus Neuseeland haben bei der Rugby-WM in Frankreich nach einer Machtdemonstration das Endspiel erreicht. Der dreimalige Titelträger deklassierte Argentinien im Halbfinale mit 44:6 (20:6) - es war der höchste WM-Halbfinalsieg seit der Erstausgabe 1987, damals siegte Neuseeland gegen Wales 49:6. Das Finale findet am 28. Oktober statt. Gegner ist dann Weltmeister Südafrika oder England.
Die Neuseeländer hatten sich nach ihrem verlorenen Auftaktspiel gegen Gastgeber Frankreich spätestens im Viertelfinale eindrucksvoll zurückgemeldet. Gegen den seit 17 Spielen ungeschlagenen Weltranglistenersten Irland hatten sich die «Götter in Schwarz» in einem packenden Duell die Teilnahme am Halbfinale gesichert, wo eine beeindruckende Leistung die Chance auf den vierten WM-Titel wahrte.
Nach einem frühen Rückstand drehten die Neuseeländer auf und ließen die Argentinier nicht mehr zur Entfaltung kommen, ein Try gelang den Südamerikanern im gesamten Spiel nicht. Auch nach der Pause änderte sich an der Überlegenheit nichts, ein weiterer Versuch nur 90 Sekunden nach Wiederbeginn bedeutete eine Vorentscheidung. Will Jordan setzte mit seinem insgesamt achten Try im WM-Verlauf den Schlusspunkt und kann im Endspiel als erster Rugby-Spieler der Geschichte neun Versuche während eines Turniers legen.
Im zweiten Halbfinale kämpft am Samstag (21.00 Uhr/ProSieben Maxx und ran.de) in der Neuauflage des vergangenen WM-Endspiels der südafrikanische Titelverteidiger gegen England um das zweite Endspiel-Ticket. (sid)
22:57 Uhr
20. OKTOBER
Frühere russische Biathletin Reszowa gestorben
Die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin Anfissa Reszowa ist tot. Die Russin starb am Donnerstag im Alter von 58 Jahren, wie der nationale Verband am Freitag mitteilte. Reszowa zählte zu den erfolgreichsten Wintersportlerinnen der russischen Geschichte und gewann 1992 in Albertville im Sprint sowie 1994 in Lillehammer mit der Staffel olympisches Gold.
1988 in Calgary hatte Reszowa im Langlauf mit der Staffel den ersten ihrer insgesamt drei Olympiasiege geholt. Hinzu kommen sechs Medaillen bei Weltmeisterschaften, drei davon im Langlauf in Gold. (sid)
22:38 Uhr
20. Oktober
Dortmund siegt dank Jubilar Brandt
Borussia Dortmund setzt sich dank dem vierten Sieg in Folge zumindest zwischenzeitlich an die Spitze der Bundesliga. Die Dortmunder siegen in der 8. Runde daheim gegen Bremen mit 1:0.
Julian Brandt war in seinem 300. Bundesligaspiel der Matchwinner. Der 27-jährige gebürtige Bremer verwertete in der 67. Minute mit einem Heber den perfekten Pass von Emre Can. Rund eine Viertelstunde später besass Bremen eine gute Ausgleichschance, die der Schweizer Keeper Gregor Kobel vereitelte.
Am Samstag können Leverkusen (in Wolfsburg), Bayern München (in Mainz) und Stuttgart (bei Union Berlin) an den Dortmundern vorbeiziehen. (sda)
22:31 Uhr
20. Oktober
Eishockey: Siege für das Spitzentrio
Fribourg-Gottéron festigt seine Leaderposition in der National League mit dem neunten Sieg in Folge. Während die Freiburger gegen Davos zuhause 2:1 gewinnen, siegen auch die Verfolger ZSC Lions und Zug.
Zug wusste vom Spitzentrio mit einem nie gefährdeten 4:1-Erfolg beim Tabellenvorletzten Kloten am meisten zu überzeugen. Deutlich schwerer taten sich die ZSC Lions, die beim Schlusslicht Ajoie im Schlussdrittel aus einem 1:2 ein 4:2 machten.
Die Zürcher liegen damit weiterhin sechs Punkte hinter Leader Gottéron zurück, das allerdings noch eine Partie mehr ausgetragen hat. Zug folgt als Dritter mit einem Rückstand von neun Zählern.
Im Tabellenmittelfeld ist es zu Beginn des zweiten Saisonviertels weiter eng. Zwischen dem spielfreien Bern auf Platz 4 und dem zwölftplatzierten Biel liegen nur neun Punkte. Die Seeländer unterlagen Lugano daheim 2:5. Wie Lugano konnten dank Heimsiegen auch Meister Genève-Servette (4:3 n.V. gegen die SCL Tigers) und die Rapperswil-Jona Lakers (3:1 gegen Ambri-Piotta) sich in der Rangliste nach vorne arbeiten. (sda)
18:56 Uhr
20. OKTOBER
EM-Qualifikation: Tickets gegen Kosovo in einer Stunde abgesetzt
Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet ihr letztes Heimspiel in der EM-Qualifikation vor vollen Rängen. Für den Match gegen den Kosovo im 33’000 Zuschauer fassenden Basler St. Jakob-Park waren die Tickets eine Stunde nach Beginn des Vorverkaufs bereits abgesetzt.
Das Heimspiel gegen Kosovo findet am 18. November statt, drei Tage nach der Partie gegen Israel und drei Tage vor dem Qualifikations-Abschluss in Rumänien. (sda)
12:07 Uhr
20. oktober
Saudi-Arabien lockt Mourinho
Setzt der portugiesische Star-Trainer Jose Mourinho seine Trainerkarriere bald in Saudi-Arabien fort? Gemäss der italienischen Sportzeitung Corriere dello Sport haben die beiden Klubs Al-Ahli und Al-Ittihad dem 60-Jährigen ein Jahresgehalt von 50 Millionen Euro geboten, um ihn im Sommer zu einer Trennung von der AS Rom zu bewegen. Bereits im vergangenen Sommer versuchten die Saudis den Portugiesen in den Wüstenstaat zu locken. Zwar ohne Erfolg, doch Mouninho bekundete sein Interesse. «Ich weiss nicht, wann ich in Arabien arbeiten werde. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es auf jeden Fall tun werde», so der Trainer in einem Interview mir dem ägyptischen TV-Sender MBC. (gav)
10:53 Uhr
20. oktober
Keine Konsequenzen für Mazraoui
Bayern-Spieler Noussair Mazraoui muss nach seinem Pro-Palästina-Post keine weiteren Konsequenzen durch seinen Klub befürchten. Der 25-jährige Aussenverteidiger teilte in den sozialen Netzwerken ein Video, in dem den Palästinensern im Konflikt mit Israel ein Sieg gewünscht wird. Später distanzierte sich der marokkanische Nationalspieler von jeglichen Terrororganisationen». Der deutsche Rekordmeister hatte sich in dieser Woche mit dem Spieler unterhalten und verfasste danach eine Stellungnahme. «Noussair Mazraoui hat uns glaubwürdig versichert, dass er als friedliebender Mensch Terror und Krieg entschieden ablehnt. Er bedauert es, wenn seine Posts zu Irritationen geführt haben». (gav)
10:33 Uhr
Freitag, 20. oktober
Bussgelder in der Formel 1 erhöht
Der Weltverband hat das Maximal-Bussgeld für schwere Vergehen bei Formel-1-Rennen auf eine Million Euro erhöht. Im Fahrerlager regt sich deswegen Unmut. «Ich halte es für ziemlich lächerlich, dass ein Fahrer mit einer Geldstrafe von einer Million Euro belegt werden könnte», sagte Mercedes-Pilot George Russell, der einer der Direktoren der Fahrergewerkschaft ist. Die Bussgelder seien «ausser Kontrolle» geraten, fügte der 25-Jährige vor dem Grand Prix in Austin hinzu.
Der Motorsport-Weltrat des Dachverbands FIA hatte am Donnerstag beschlossen, das maximal mögliche Bussgeld von 250’000 Euro auf eine Million Euro zu erhöhen. Als Grund für den satten Aufschlag nannte der Verband die Tatsache, dass die Summe zuvor zwölf Jahre unverändert geblieben sei und nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen des Motorsports entspreche. Betroffen von der Anpassung sind alle Verstösse im Rahmen eines Formel-1-Wochenendes, die von den Rennkommissaren geahndet werden. (sda/dpa)
19:42 Uhr
19. Oktober
Wawrinka scheitert in der 2. Runde
Stan Wawrinka (ATP 46) reist ohne weiteres Erfolgserlebnis im Gepäck an die Swiss Indoors in Basel. Der 38-jährige Waadtländer scheidet am ATP-250-Turnier in Stockholm in den Achtelfinals aus.
Wawrinka unterlag dem 15 Jahre jüngeren Tschechen Tomas Machac (ATP 81) in nur 66 Minuten 4:6, 1:6. Dabei war der dreifache Grand-Slam-Turniersieger, der am Dienstag mit einem Zweisatzsieg in der 1. Runde gegen den Kroaten Borna Gojo (ATP 76) überzeugt hatte, über weite Strecken chancenlos. Machac, jüngst Sieger von zwei Challenger-Turnieren, demonstrierte sein enormes Selbstvertrauen. (sda)
19:34 Uhr
19. Oktober
EM-Quali-Spiel Israel – Schweiz findet auf neutralem Terrain statt
Wegen der angespannten Sicherheitslage werden «bis auf Weiteres» keine internationalen Spiele der Europäischen Fussball-Union in Israel angepfiffen. Die Uefa fordert den israelischen Verband sowie die Vereine Maccabi Haifa und Maccabi Tel Aviv auf, alternative Austragungsorte «ausserhalb des israelischen Staatsgebiets für ihre Heimspiele vorzuschlagen».
Das betrifft unter anderem die EM-Qualifikationspartie zwischen Israel und der Schweiz, die vom 12. Oktober auf den 15. November verschoben wurde. (sda)
19:29 Uhr
19. Oktober
Shaqiri bei den US-Topverdienern die Nummer 3 hinter Messi und Insigne
Xherdan Shaqiri ist der am drittbesten bezahlte Fussballprofi der nordamerikanischen Major League Soccer. Aus den veröffentlichten Zahlen der MLS geht hervor, dass der Schweizer Internationale bei seinem Klub Chicago Fire rund 8,15 Millionen Dollar verdient, umgerechnet rund 7,7 Millionen Franken.
An der Spitze steht mit 20,44 Millionen Dollar wenig überraschend Superstar Lionel Messi, gefolgt von Italiens Europameister Lorenzo Insigne von Toronto FC mit 15,4 Millionen Dollar. (SDA)
16:13 Uhr
19. Oktober
Fussball: Belgien vs. Schweden wird als Unentschieden gewertet
Das nach einem tödlichen Anschlag abgebrochene EM-Qualifikationsspiel zwischen Belgien und Schweden wird als Unentschieden gewertet. «Jeder Mannschaft wird ein Punkt gutgeschrieben», teilte die Europäische Fussball-Union UEFA mit. Die Partie am 16. Oktober war beim Stand von 1:1 auf Wunsch und mit Zustimmung beider Teams zur Halbzeit abgebrochen worden.
Zuvor waren zwei Fussball-Fans durch Schüsse in Brüssel ums Leben gekommen, ein weiterer Mensch war verletzt worden. Die belgische Regierung wertete den Anschlag als Terrorakt. Der mutmassliche Täter, ein 45 Jahre alter Tunesier, war am Dienstag nach langer Flucht von der belgischen Polizei erschossen worden.
Auswirkungen auf den Ausgang der Qualifikation hat die Entscheidung nicht. Belgien und Österreich sind für das Turnier 2024 in Deutschland qualifiziert, Schweden belegt in der Gruppe F Platz drei. ( sda/dpa)
16:10 Uhr
19. Oktober
Olympische Spiele 2024: Nur zwei Schweizer im Rad-Strassenrennen
Die Verteilung der Quotenplätze für die olympische Strassenrennen 2024 in Paris ist bekannt. Die Schweiz wird im nächsten Sommer mit zwei Männern und vier Frauen starten können.
Das Kontingent wird anhand des Nationen-Rankings berechnet, das der Radsport-Weltverband UCI zum Ende dieser World-Tour-Saison veröffentlicht hat. Die Schweiz ist bei den Männern im 11. Rang klassiert, die Frauen belegen hinter den Niederlanden, Italien und Belgien den 4. Platz. Die Top 5 pro Geschlecht erhalten die maximale Anzahl Startplätze. Bei den Männern sind das Belgien, Dänemark, Slowenien, Grossbritannien und Gastgeber Frankreich.
2024 in Paris werden erstmals an Sommerspielen gleich viele Frauen wie Männer am Start stehen, nämlich je 90. Dies bedeutet für das Feld der Männer eine drastische Verkleinerung im Vergleich zu früher. In den beiden Einzelzeitfahren, bei denen je 35 Frauen und Männer starten dürfen, wird die Schweiz im kommenden August durch zwei männliche Teilnehmer und eine weibliche Teilnehmerin vertreten sein. (SDA)
12:57 Uhr
19. Oktober
Boris Becker übernimmt Dänen Rune
Boris Becker kehrt als Trainer auf die Tennis-Tour zurück. Der 55-jährige Deutsche coacht künftig den Dänen Holger Rune, wie er im Eurosport-Podcast «Das Gelbe vom Ball» bekannt gab. Der Kontakt mit dem 20-Jährigen bestehe schon länger. «Holger hat mich schon immer interessiert, weil er mit so viel Engagement und Temperament auf dem Tennisplatz steht», sagte Becker. Der auf Platz sechs der Weltrangliste geführte Rune sei für ihn «ein Rohdiamant, der Schliff braucht».
Erstmals wird Becker Rune bei den am Samstag beginnenden Swiss Indoors in Basel betreuen. (sda/dpa)
12:52 Uhr
19. Oktober
Ski-Saison kann kommen
Der Weltcup-Auftakt der alpinen Skirennläufer am 28. und 29. Oktober im österreichischen Sölden kann wie geplant stattfinden. Der Internationale Ski- und Snowboardverband FIS gab am Donnerstag nach der obligatorischen Schneekontrolle grünes Licht für die Riesenslalom-Rennen der Frauen (Samstag) und Männer (Sonntag).
Die Organisatoren hatten die Piste in den vergangenen Tagen in einen rennfertigen Zustand versetzt. Sie verwendeten dabei rund 45'000 Kubikmeter Schnee, der seit April in Depots am Rettenbachgletscher gelagert worden war. Abseits der Strecke für den Weltcup lag am Donnerstagmorgen nach wie vor kein Schnee. (SID)
11:00 Uhr
19. Oktober
Teichmann unterliegt Arango
Jil Teichmann (WTA 142) scheidet beim WTA-250-Turnier im rumänischen Cluj-Napoca im Achtelfinal aus. Die 26-Jährige unterliegt der Kolumbianerin Emiliana Arango (WTA 118) 3:6, 3:6. Es war im dritten Aufeinandertreffen mit der 22-Jährigen die erste Niederlage für die Schweizerin.
Kurios gestaltete sich dabei der erste Satz. Teichmann musste gleich zu Beginn ihren Aufschlag abgeben, gewann daraufhin jedoch drei Games in Folge, um anschliessend komplett den Faden zu verlieren.
Im zweiten Satz lief alles der Reihe nach, ehe Arango beim Stand von 4:3 der entscheidende Servicedurchbruch gelang. Im folgenden Aufschlagspiel ihrer Gegnerin hatte Teichmann zwar zwei Breakmöglichkeiten, konnte jedoch keine davon nutzen. Schliesslich verwertete Arango nach 85 Minuten ihren ersten Matchball.
Am Mittwoch hatte Teichmann mit einem Sieg über die Belgierin Yanina Wickmayer (WTA 71) den ersten Erfolg in einem Hauptfeld seit Ende Juli geschafft. (SDA)
23:12 Uhr
18. OKTOBER
SCL Tigers - Bern: SCB ringt zähe Tigers nieder
Der SC Bern gewinnt gegen die SC Tigers auch das zweite Tatzen-Derby dieser Saison. Nach einer Baisse von zuletzt drei Niederlagen kehrt er mit einem 5:4 nach Verlängerung in Langnau in die Erfolgsspur zurück.
Zum Matchwinner für den SCB in einem umkämpften Spiel mit neun verschiedenen Torschützen avancierte Dominik Kahun. Der Topskorer erwischte den Langnauer Goalie Stéphane Charlin 65 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung mit einem Schuss zwischen den Beinen.
Die Stadtberner hätten angesichts des Spielverlaufs allerdings nicht zwei, sondern drei Punkte aus dem Emmental entführen müssen. Wie schon im ersten Saisonduell der beiden Kantonsrivalen erwischten sie einen Traumstart. Nach einem Doppelschlag innert 77 Sekunden durch Marco Lehmann und Captain Simon Moser führten die Gäste nach knapp vier Minuten 2:0. Beim 7:0-Heimerfolg vor Monatsfrist hatte der SCB in den ersten viereinhalb Minuten mit drei Toren vorgelegt.
Doch diesmal erwiesen sich die Tigers als zäher Gegner. Sie schafften durch Malone (7.), Mäenalanen (32.) und Saarijärvi (36.) dreimal den Anschlusstreffer, ehe Flavio Schmutz mit seinem ersten Saisontor zum 4:4 in der 45. Minute den 6000 Zuschauern in der ausverkauften Ilfishalle eine spannende Schlussphase bescherte. Für Schmutz war es im zwölften Saisonspiel der erste Skorerpunkt überhaupt.
Für die auf Platz 12 geführten Langnauer ist der gewonnene Punkt nach dem ernüchternden Wochenende mit den Niederlagen gegen Lugano (0:8) und die ZSC Lions (0:3) einer für die Moral. Noch nie waren ihnen zuvor in dieser Saison mehr als drei Tore in einem Spiel gelungen. Allerdings kassierten sie (als schlechtestes Boxplay-Team der Liga) erneut zwei Gegentore in Unterzahl. Derweil festigt der SC Bern mit dem ersten Auswärtssieg seit mehr als zwei Wochen seinen 4. Platz. (sda)
17:21 Uhr
18. oktober
Stricker weiter im Tief
Dominic Stricker (ATP 90) befindet sich weiterhin in einem Formtief. Der 21-jährige Berner kassierte beim ATP-250-Turnier im belgischen Antwerpen seine sechste Niederlage in Serie. Der Schweizer musste sich dem Niederländer Botic van de Zandschulp (ATP 67) 7:6, 3:6, 3:6 geschlagen geben. Stricker wartet damit weiterhin auf den nächsten Sieg nach seinem sensationellen Achtelfinaleinzug beim US Open. (gav)
16:46 Uhr
18. oktiber
Hermoso nach Kuss-Skandal wieder im Kader
Die spanische Fussball-Weltmeisterin Jennifer Hermoso kehrt nach dem Kuss-Skandal rund um den ehemaligen Verbandspräsidenten Luis Rubiales in den Kreis der Nationalmannschaft zurück. Für die Nations-League-Partien gegen Italien (27. Oktober) und die Schweiz (31. Oktober) wurde die 33-Jährige ins Kader berufen. Hermoso wurde nach dem Erfolg beim diesjährigen WM-Final bei der Siegerehrung übergriffig von Rubiales auf den Mund geküsst. Zunächst hielt Rubiales an seinem Amt fest, trat erst nach grossem öffentlichen Druck zurück. (gav)
15:15 Uhr
18. oktober
Teichmann beendet Durststrecke
Jil Teichmann (WTA 142) konnte beim WTA-250-Turnier im rumänischen Cluj-Napoca eine Durststrecke beenden. Die 26-jährige Seeländerin bezwang in der ersten Runde die Belgierin Yanina Wickmayer (WTA 71) nach 1:56 Stunden mit 6:4 und 7:6. Teichmann konnte seit Ende Juli keinen Erfolg mehr in einem Hauptfeld feiern. (gav)
13:36 Uhr
18. oktober
Indonesien unterstützt Saudi-Arabien
Indonesien hat seine Pläne für eine mögliche gemeinsame Bewerbung mit Australien und anderen Ländern bereits wieder verworfen. Das südostasiatische Land unterstützt nun die Bewerbung Saudi-Arabiens 2034 und wolle eine Kandidatur für einen späteren Zeitpunkt prüfen. Damit wird die Konkurrenz für den Wüstenstaat immer geringer. Aufgrund des Rotationsprinzips hatte die Fifa angekündigt, nur Bewerbungen von Vertretern aus Asien und Ozeanien prüfen zu wollen. (gav)
13:21 Uhr
18. oktober
Barça-Präsident angeklagt
Der Schiedsrichterskandal rund um den FC Barcelona zieht immer weitere Kreise. Nun ist Barça-Präsident Joan Laporta ins Visier der Justiz geraten und wurde angeklagt. Die Anklage bezieht sich auf die erste Amtszeit des 61-Jährigen zwischen 2003 und 2011. Gemäss dem zuständigen Richter seien die Vorwürfe so schwerwiegend, dass keine Verjährung geltend gemacht werden könne.
Hintergrund sind dubiose Zahlungen in Millionenhöhe an den ehemaligen Schiedsrichter-Funktionär Jose Maria Enriquez Negreira. Zwischen 2001 und 2018 sollen Gelder an Negreiras Unternehmung geflossen sein. Beide Seiten haben geschäftliche Verbindungen eingeräumt. Der FC Barcelona soll Beraterdienste in Anspruch genommen haben. Der Klub bezeichnete den Vorgang «bei grossen Klubs als sehr normal». (gav)
08:39 Uhr
Mittwoch, 18. oktober
Unentschieden für Nagelsmann in Spiel 2
Deutschland kommt im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann in Philadelphia zu einem 2:2 gegen Mexiko. Nachdem Antonio Rüdiger die Deutschen in der 25. Minute in Führung gebracht hatte, geriet die DFB-Auswahl bis zur 47. Minute nach zwei Gegentreffern durch Uriel Antuna (37.) und Erick Sanchez (47.) in Rückstand. In einer intensiv geführten Partie, in der die Mexikaner den vierfachen Weltmeister mit ihrem hohen Tempo immer wieder zu überfordern versuchten, gelang Niclas Füllkrug schliesslich nur vier Minuten später der erneute Ausgleich, als er einen Abpraller verwerten konnte. Für den Stürmer von Borussia Dortmund war es im siebten Länderspieleinsatz in diesem Jahr bereits der sechste Treffer.
Auch wenn Nagelsmann nach dem Unentschieden statistisch nicht gleich erfolgreich startet wie seine beiden Vorgänger Joachim Löw und Hansi Flick, die ihre ersten beiden Partien als Nationaltrainer beide gewonnen hatten, wird die DFB-Delegation nach den turbulenten letzten Monaten zufrieden aus den USA abreisen. Mexiko blieb derweil zum siebten Mal in Folge ungeschlagen. (sda)
22:40 Uhr
Dienstag, 17. Oktober
England fährt dank 3:1 gegen Italien an die EM
Angeführt von Doppel-Torschütze Harry Kane hat England süsse Rache an Italien genommen und vorzeitig das Ticket für die Fußball-EM 2024 in Deutschland gelöst. Mit dem Bayern-Star als Kapitän gewannen die Three Lions die Neuauflage des verlorenen Endspiels von 2021 in Wembley verdient mit 3:1 (1:1). Noch-Europameister Italien droht nach der verpassten WM 2022 somit der nächste K.o.
Kane (32.) glich zunächst per Foulelfmeter den frühen Rückstand durch Gianluca Scamacca (15.) aus. Nach der Pause brachte Marcus Rashford (57.) England in Führung, massgeblich beteiligt war der erneut überragende Ex-Dortmunder Jude Bellingham. In der 77. Minute liess Kane seinen 61. Länderspieltreffer folgen.
828 Tage nach dem verlorenen Elfmeterschiessen im EM-Finale an gleicher Stelle war es Kane, der in einem packenden Spiel erneut voran ging. Der 100-Millionen-Mann kommt nun schon auf 27 Tore in seinen letzten 30 Einsätzen für England.
Für Italien wird es dagegen eng: In der Gruppe C rutschte der viermalige Weltmeister mit zehn Punkten hinter die Ukraine (13) auf Rang drei ab, die Osteuropäer gewannen 3:1 (2:1) auf Malta. Alles läuft nun auf einen Showdown am 20. November hinaus, wenn die Ukraine am letzten Spieltag in Leverkusen auf die Italiener trifft. Bei einem Scheitern bliebe den Azzurri aber noch der Umweg über das Play-off-Turnier der Nations League im März.
Einen EM-Matchball liegen liess derweil überraschend Ungarn beim 2:2 (0:2) gegen Litauen. Insgesamt stehen somit neun der 24 Endrunden-Teilnehmer fest. Fast durch sind Dänemark und Slowenien. Die Dänen liegen nach einem mageren 2:1 (1:0) in San Marino punktgleich mit den Slowenen (1:0 in Nordirland) an der Spitze von Gruppe H. Beide Teams benötigen aus den verbleibenden zwei Partien nur noch einen Sieg. (sid)
22:19 Uhr
Dienstag, 17. Oktober
Eishockey: Alle Schweizer Teams erreichen CHL-Achtelfinals
Alle drei Teams aus der Schweizer National League erreichen in der Champions Hockey League die Playoffs. Der EHC Biel schlägt Tappara Tampere 6:3 und kommt in extremis weiter.
Schweizer Meister Genève-Servette hatte sich schon vorzeitig das Achtelfinal-Ticket gesichert. Die Genfer konnten sich zum Abschluss der Qualifikation eine 2:3-Niederlage in Finnland gegen Lukko Rauma erlauben. Die Rapperswil-Jona Lakers sicherten sich den noch fehlenden Punkt nach einer 2:0-Führung mit einer 2:3-Niederlage nach Verlängerung in Schweden bei den Växjö Lakers.
Spannend machte es Biel. Die Seeländer wankten nicht nur in der Schweizer Meisterschaft (sieben Niederlagen de suite bis letzten Freitag), sondern zuletzt auch im Europacup. Nach zwei souveränen Siegen zum Auftakt verlor Biel hintereinander gegen Färjestads, Växjö und Vitkovice. Mit dem 6:3-Heimerfolg über Titelhalter Tappara Tampere gelang den Bielern aber ein Husarenstück. Biel machte zuerst im zweiten Abschnitt aus einem 0:2 ein 3:2 und im Finish aus einem 3:3 ein 6:3. (sda)
21:48 Uhr
17. OKTOBER
ATP Stockholm: Wawrinka übersteht die 1. Runde
Stan Wawrinka (ATP 46) feiert nach zwei Erstrunden-Niederlagen in Serie einen Auftaktsieg in Stockholm. Beim ATP-250-Turnier gewinnt der Waadtländer gegen den 30 Weltranglistenplätze schlechter klassierten Kroaten Borna Gojo mit 7:5, 6:4.
Als nächstes trifft Wawrinka im Achtelfinal auf den 23-jährigen Tschechen Tomas Machac, der in diesem Monat zwei Challenger-Turniere gewonnen hat. (sda)
21:19 Uhr
17. OKTOBER
Handball - European League: Niederlagen von Pfadi und Kriens-Luzern
Die Handballer von Pfadi Winterthur und Kriens-Luzern starten mit Niederlagen in die European League. Die Zürcher verlieren im slowenischen Velenje 26:34, während die Innerschweizer daheim den Deutschen von Hannover-Burgdorf mit 23:31 unterliegen.
Pfadi geriet bei den Slowenen, die in der jüngeren Vergangenheit auch europäisch schon für Aufsehen gesorgt haben, gegen Ende der ersten Halbzeit mit fünf Gegentoren am Stück vom 11:12 zum 11:17 entscheidend ins Hintertreffen. Am kommenden Dienstag ist Cuenca, der Zweite der letzten spanischen Meisterschaft, daheim der nächste Gegner von Pfadi.
Kriens-Luzern durfte bei seinem Debüt in der Gruppenphase des zweithöchsten Europacups länger auf Punkte hoffen. Erst in der zweiten Halbzeit liess der Schweizer Cupsieger gegen den Bundesligisten abreissen. Bester Skorer der Krienser, die ihre nächsten beiden Partien gegen AEK Athen und die Polen von Gornik Zabrze auswärts bestreiten, war Andy Schmid mit acht Toren. (sda)
19:16 Uhr
17. OKTOBER
U21-EM-Qualifikation: Schweiz lässt in Armenien Punkte liegen
Die Schweizer U-21-Nationalmannschaft strauchelt in der EM-Qualifikation über Armenien. Das Team von Sascha Stauch kommt in Jerewan nicht über ein 0:0 hinaus und gibt in der Gruppe E erstmals Punkte ab.
Die Schweizer bekundeten nicht nur bezüglich offensiver Durchschlagskraft Defizite, sondern offenbarten auch immer wieder Mängel in der Defensive. So musste Goalie Marvin Keller gleich mehrfach eingreifen, um einen Rückstand zu verhindern. (sda)
17:12 Uhr
17. Oktober
Patrick Mahomes und andere Superstars unterstützen F1-Rennstall Alpine
Angeführt von Football-Superstar Patrick Mahomes investieren weitere Weltklasse-Sportler in den französischen Formel-1-Rennstall Alpine. Dazu zählen neben Golfer Rory McIlroy auch der frühere spanische Fussball-Weltmeister Juan Mata sowie der englische Nationalspieler Trent Alexander-Arnold und der britische zweimalige Box-Weltmeister Anthony Joshua. Alpine und das Investmentunternehmen Otro veröffentlichten am Dienstag eine Liste mit den Namen.
Die Gelegenheit habe er sich nicht nehmen lassen können, sagte Quarterback Mahomes von den Kansas City Chiefs: «Es ist eine aufregende Zeit für den Sport.» Als Fussballer wisse er, wie wichtig Teamarbeit, Innovation und Entschlossenheit seien, betonte Alexander-Arnold. Der Profi des FC Liverpool war als Fan schon bei Rennen und im Fahrerlager. Er liebe diese «Hochdruck-Umgebung», sagte er. (dpa)
15:50 Uhr
17. Oktober
Urs Meier wird DAZN-Experte
Der frühere Spitzen-Schiedsrichter Urs Meier verstärkt bei den Bundesliga-Übertragungen das Team von DAZN. Zum ersten Mal kommt Meier am Sonntag (15.30 Uhr) beim rheinischen Derbys zwischen dem Köln und Borussia Mönchengladbach zum Einsatz.
«Da ich mit der Bundesliga aufgewachsen bin, als Schweizer aber keine Spiele in einer der besten Ligen der Welt leiten durfte, freue ich mich umso mehr, dank DAZN nun 'auf' dem Platz stehen zu dürfen und dem Schiedsrichter-Team eine Stimme zu verleihen», sagte Meier. (sid)
12:54 Uhr
17. Oktober
Verteidiger Scott Harrington stösst zu den ZSC Lions
Die ZSC Lions verstärken das Kader ihrer National-League-Mannschaft mit dem Kanadier Scott Harrington. Der 30-jährige Verteidiger, der siebte Ausländer in der aktuellen Mannschaft der Zürcher, hat einen bis Ende Saison gültigen Vertrag unterzeichnet.
Harrington ist ein Spieler mit NHL-Erfahrung. Er hat insgesamt 269 Partien in der weltbesten Liga bestritten. Zuletzt hat er für die San Jose Sharks und die Anaheim Ducks gespielt. (sda)
10:52 Uhr
17. Oktober
Nach Anschlag in Brüssel: Stadion-Evakuierung dauerte bis 4 Uhr
Nach dem tödlichen Schusswaffenangriff in Belgien haben die Fussballfans in Brüssel erst kurz vor Mitternacht das Stadion verlassen können. Die Partie gegen Schweden im Rahmen der EM-Qualifikation war aufgrund der Vorfälle in der Stadt in der Halbzeit abgebrochen worden. Laut Angaben des schwedischen Verbandes verliessen um 4 Uhr die letzten Gäste-Anhänger das mit 35'000 Zuschauern gefüllte König-Baudouin-Stadion. Alle Hotels, in denen die schwedischen Fans untergebracht sind, standen fortan unter Polizeischutz.
Beamte sorgten für zusätzlichen Schutz der schwedischen Staatsangehörigen und begleiteten die schwedischen Nationalspieler direkt zum Flughafen, damit sie sicher abreisen konnten.
Der Tatort in der Nähe des Place Sainctelette im Norden der belgischen Hauptstadt ist nur fünf Kilometer vom Stadion entfernt. Bei dem Angriff kamen zwei schwedische Staatsbürger ums Leben. Mehreren Medienberichten zufolge handelt es sich bei den Opfern um schwedische Fussballfans. Bei einem Opfer wurde eine Schweizer Identitätskarte gefunden.
Am frühen Dienstagmorgen wurde bekannt, dass die belgische Polizei einen Tatverdächtigen verhaftet hat. Das erklärte ein Vertreter der Staatsanwaltschaft. Die Verhaftung habe in der Nacht in der Gemeinde Schaerbeek stattgefunden - es seien Schüsse gefallen. Der Zustand des Mannes ist derzeit unklar. Laut Regierungschef De Croo handelt es sich um einen Mann tunesischer Herkunft, der illegal im Land gelebt habe.
Die Verantwortlichen hatten etwa zehn Minuten vor Spielbeginn erfahren, dass «etwas Schlimmes» passiert sei, erklärte Manu Leroy, Chef des belgischen Fussballverbands, bei RTBF. «Es wurde zunächst beschlossen, das Spiel zu beginnen, weil das Stadion der ‹sicherste› Ort für die Fans war.» Beim Abbruch in der Halbzeit stand es 1:1.
Ob und wann die Begegnung fortgesetzt wird, ist offen. Belgien hatte sich bereits am vergangenen Freitag in der Gruppe F für die Endrunde in Deutschland (14. Juni bis 14. Juli) qualifiziert. (sid)
10:30 Uhr
17. Oktober
Die Devils tun sich noch schwer
Die New Jersey Devils müssen in der NHL die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Das Team mit der grossen Schweizer Fraktion verliert zuhause gegen die Florida Panthers 3:4.
Es will noch nicht so richtig bei den Devils in der frühen Phase der Saison. Auch die Schweizer Stürmer im Team tun sich noch schwer. Captain Nico Hischier und Timo Meier blieben auch in der dritten Partie ohne Skorerpunkte. Verteidiger Jonas Siegenthaler stand am Ende mit ausgeglichener Bilanz zu Buche, Torhüter Akira Schmid kam nicht zum Einsatz.
Gegen die Panthers, die ihre ersten beiden Spiele verloren hatten, kam das Aufbäumen New Jerseys zu spät. Die drei Tore erzielten die Devils erst im letzten Drittel nach 0:4-Rückstand.
Ebenfalls als Verlierer vom Eis mussten die Arizona Coyotes. Die Mannschaft mit Verteidiger Janis Moser, die bei ihrem Saisoneinstieg die Devils 4:3 nach Penaltyschiessen bezwungen hatte, unterlag auswärts den New York Rangers 1:2. (sda)
10:25 Uhr
17. Oktober
Drei Spielsperren gegen Eric Gelinas
Eric Gelinas vom HC Ajoie muss in der National League zwei weitere Male aussetzen. Der kanadische Stürmer ist nach seinem Check gegen den Kopf gegen Ken Jäger vom Lausanne HC in der Partie vom vergangenen Freitag mit drei Spielsperren belegt worden. Die erste Sperre hat Gelinas am Samstag im Spiel in Zug bereits verbüsst. (sda)
22:20 Uhr
16. OKTOBER
Nach Toten in Brüssel: EM-Qualispiel zwischen Belgien und Schweden abgebrochen
Das EM-Qualifikationsspiel zwischen Belgien und Schweden ist in der Halbzeitpause abgebrochen worden. Zuvor waren im Stadtzentrum von Brüssel zwei Menschen erschossen worden. Bei den beiden Toten soll es sich laut Medienberichten um Schweden handeln. Der Tatort lag fünf Kilometer vom Stadion entfernt .
Durch eine Durchsage im Stadion wurden die Zuschauer über den Abbruch der Begegnung beim Stand von 1:1 informiert. Sie mussten aber zunächst im Stadion sitzen bleiben und auf grünes Licht der Sicherheitsdienste für die Abreise warten. (SID)
14:30 Uhr
16. OKTOBER
Österreich und Schottland machen EM-Ticket perfekt
Österreich und Trainer Ralf Rangnick haben sich vorzeitig für die Fussball-Europameisterschaft in Deutschland qualifiziert. Die Österreicher setzten sich am Montagabend 1:0 (0:0) in Aserbaidschan durch und machten damit das EM-Ticket perfekt. Borussia Dortmunds Marcel Sabitzer (48. Minute) erzielte per Handelfmeter das Tor für die Gäste, die sich vor allem in der ersten Halbzeit überraschend schwertaten.
Das 1:0 der Spanier gegen Norwegen machte Schottland zum EM-Teilnehmer – und verwandelte nebenbei Lille, wo das Team am Dienstag gegen Frankreich testet, in eine britische Partyzone. Die erst vierte EM-Qualifikation in der Verbandsgeschichte sei «eine großartige Leistung», sagte Kapitän Andy Robertson
Die Türkei scheint mit dem Trainerwechsel, der Stefan Kuntz vor Kurzem den Job kostete, den richtigen Impuls gegeben zu haben. Nach dem souveränen 4:0 über Lettland, dem zweiten Sieg unter Neu-Coach Vincenzo Montella, ist das Team in der Fünfergruppe D nicht mehr abzufangen.
Erling Haaland ist einer der ganz großen Namen, die nun mit dem Rücken zur Wand stehen. Der Ex-Dortmunder musste seine Träume nach dem 0:1 seiner Norweger gegen Spanien beinahe schon begraben und wohl weiter auf sein erstes großes Turnier warten - es sei denn, das Team macht sich den faszinierend komplizierten Qualifikationsmodus der UEFA zu Nutze. Der kleine Strohhalm, an den sich Norwegen als bestenfalls Gruppendritter noch klammern darf, nennt sich Nations League. Sollte das Team dort in die Play-offs nachrücken, bleibt eine Restchance auf Deutschland.
Polens Talfahrt nimmt einfach kein Ende, die direkte Qualifikation in einer durchaus machbaren Gruppe rückt in immer weitere Ferne. Das biedere 1:1 ohne den verletzten Robert Lewandowski gegen Moldau war ein neuerlicher Tiefpunkt für die schwächelnden Osteuropäer, die wohl dem Überraschungsteam Albanien und Tschechien den Vortritt lassen müssen. Nach der bitteren 1:2-Pleite gegen Wales, der zweiten Niederlage in Folge, haben auch der Ex-Weltfußballer Luka Modric und Kroatien die direkte Qualifikation nicht mehr in der eigenen Hand. (SID)
13:19 Uhr
16. Oktober
Wieder mit Ana-Maria Crnogorcevic
Für die nächsten Spiele in der Nations League der Frauen in Schweden und in Zürich gegen Spanien ändert Fussball-Nationaltrainerin Inka Grings das Kader auf vier Positionen. Ana-Maria Crnogorcevic kehrt ins Nationalteam zurück.
Der Auftakt in die Premiere der Nations League der Frauen missriet den Schweizerinnen im September. Im Heimspiel gegen Italien (0:1) und gegen Spanien (0:5) gelang den Schweizerinnen kein einziges Tor. Zu den Niederlagen gesellte sich der Rummel wegen der nicht aufgebotenen Ana-Maria Crnogorcevic, der Rekord-Internationalen (151 Länderspiele) und Rekord-Torschützin des Schweizer Frauen-Nationalteams (71 Treffer).
Es kursierten Meldungen, wonach Crnogorcevic wegen offener Kritik an Trainerin Inka Grings zuletzt nicht mehr im Aufgebot figurierte. Inka Grings flog eigens für eine Aussprache nach Madrid, wo Crnogorcevic seit dieser Saison für Atletico spielt. Neben Crnogorcevic kehrt auch Svenja Fölmli (SC Freiburg) wieder in den Kreis des Nationalteams zurück. Fölmli hatte wegen eines Kreuzbandrisses unter anderem die Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland verpasst. (sda)
12:08 Uhr
16. Oktober
Fünf weitere Sportarten fürs Olympia-Programm in Los Angeles
Das Internationale Olympische Komitee winkt die Aufnahme von fünf Sportarten ins Programm der Sommerspiele 2028 in Los Angeles wie erwartet durch. Nach dem Beschluss des IOC auf der Session in Mumbai in Indien wird in fünf Jahren in Kalifornien auch im Cricket, Baseball/Softball, Lacrosse, Flag Football und Squash um olympische Medaillen gekämpft.
Vor dem Hintergrund der IOC-Session in Indien erhielt die Rückkehr von Cricket besondere Aufmerksamkeit. Mit der Aufnahme der Sportart wollen die Olympia-Macher auch für mehr Interesse auf dem wirtschaftlich attraktiven Markt im bevölkerungsreichsten Land der Erde sorgen. Bei Olympischen Spielen wurde Cricket lediglich im Jahr 1900 in Paris gespielt. (sda/dpa)
11:25 Uhr
16. Oktober
Wettbewerbe im Eiskanal bei Winterspielen 2026 nicht in Italien
Die Wettkämpfe im Eiskanal bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand/Cortina d’Ampezzo finden ausser Landes statt. In Cortina d’Ampezzo wird keine neue Bahn gebaut. Die Verantwortlichen in Italien sorgen damit für ein Novum in der Geschichte der Olympischen Winterspiele. Noch nie haben Wettbewerbe bei einer solchen Veranstaltung ausserhalb des Gastgeberlandes stattgefunden. Als möglicher Austragungsort der Wettbewerbe im Eiskanal steht St. Moritz zur Debatte. Interesse haben zudem die Österreicher mit ihrer Bahn in Innsbruck signalisiert. (sda/dpa)
10:40 Uhr
Montag, 16. Oktober
Frankreichs Rugby-Team scheitert an Titelverteidiger Südafrika
Südafrikas Rugby-Nationalteam darf weiter von der Titelverteidigung träumen. Der dreifache Weltmeister gewinnt in Paris das Gigantenduell gegen den Gastgeber Frankreich 29:28 und trifft im Halbfinal auf England. In vierten und letzten Viertelfinal - quasi dem vorweggenommenen Final - gab es kein Abtasten. Den im Heimturnier ungeschlagenen Franzosen gelang ein Traumstart. Nach gut vier Minuten lagen sie 7:0 in Führung.
Doch die «Springboks» zeigten sich davon unbeeindruckt und hielten den Gastgebern mit beeindruckender Physis und grösster Disziplin dagegen. Die Südafrikaner kamen in diesem Abnützungskampf von einem 19:25-Rückstand zurück und gewannen letztlich dank zwei verwandelten Kicks von Handre Pollard. (sda)
21:45 Uhr
15. oktober
Marc Hirschi mit weiterem Podestplatz in Italien
Marc Hirschi spielte seine starke Herbstform auch beim italienischen Eintagesrennen Veneto Classic aus. Der 25-jährige Berner klassierte sich in Bassano del Grappa nach 196 km mit 14 Sekunden Rückstand auf seinen italienischen UAE-Teamkollegen Davide Formolo im 2. Rang. Vor Jahresfrist hatte Hirschi das Rennen in Norditalien gewonnen - solo vor Formolo. (sda/afp)
21:02 Uhr
15. oktober
Schweizer Equipe in Rabat Zweite
Die Schweizer Equipe im Springreiten hat sich beim Viersterne-CSIO im marokkanischen Rabat im 2. Rang klassiert. In der Besetzung mit Elian Baumann, Mehdi Roessli-Dobjanschi, Alexandra Amar und Barbara Schnieper kam die Schweiz auf fünf Strafpunkte, einer mehr als das belgische Sieger-Quartett. Rang 3 ging an Frankreich (16 Strafpunkte). (sda)
20:42 Uhr
15. oktober
England mit Mühe in den Halbfinals
England darf weiter auf den zweiten WM-Titel im Rugby hoffen. Der Weltmeister von 2003 gewinnt in Marseille den Viertelfinal gegen Fidschi 30:24. Dank der Effizienz ihres Kickers Owen Farrell, der auf 20 Punkte kam, befanden sich die Engländer lange Zeit souverän auf Kurs. Zur Pause führten sie 21:10. Doch die Aussenseiter aus Fidschi gaben nie auf und glichen dank zwei erfolgreichen Versuchen bis zur 70. Minute auf 24:24 aus.
England trifft am kommenden Samstag in den Halbfinals auf den Sieger der Begegnung Frankreich - Südafrika. Im anderen Halbfinal stehen sich tags zuvor Neuseeland und Argentinien gegenüber. (sda)
17:21 Uhr
15. oktober
Bissegger Dritter bei Chrono des Nations
Stefan Bissegger hat in Les Herbiers beim Zeitfahren Chrono des Nations den 3. Rang belegt. Der 25-jährige Thurgauer verlor auf den 45,4 km im Westen Frankreichs 1:10 Minuten auf den Sieger Joshua Tarling. Der 19-jährige Brite ist einer der grossen Aufsteiger in dieser Saison, nachdem er bei der WM in Glasgow im Zeitfahren Bronze geholt und bei der EM in den Niederlanden gar den Titel gewonnen hatte. Zeitfahr-Weltmeister Remco Evenepoel aus Belgien musste sich beim Chrono des Nations mit 13 Sekunden Rückstand mit dem 2. Platz begnügen.
In den beiden Vorjahren kam der Sieger dieses traditionsreichen Zeitfahrens in Frankreich mit Stefan Küng jeweils aus der Schweiz. Heuer jedoch fehlte der Thurgauer nach seinem schweren Sturz an der EM Ende September. (sda)
15:43 Uhr
15. OKTOBER
Hirntumor-Diagnose im Januar: Eishockey-Torwart Dalgic gestorben
Es sollte der «Save of his Life» werden, doch am Ende erwies sich der Gegner als übermächtig: Eishockey-Torwart Jan Dalgic vom Oberligisten Hannover Indians ist tot. Dalgic hatte an seinem 25. Geburtstag am 4. Januar dieses Jahres die Diagnose Hirntumor erhalten, am Samstag gab sein Verein den Tod des Spielers bekannt.
«Wir haben die traurige Pflicht, Euch mitzuteilen, dass unser Freund und Teamkollege Jan Dalgic heute in den frühen Morgenstunden verstorben ist», teilten die Hannover Indians in den Sozialen Medien und auf ihrer Homepage mit: «Die Indians trauern um einen besonderen Menschen und stehen fassungslos vor der Empfindung der Ungerechtigkeit, die einen so jungen Menschen aus dem Leben reißt, das eigentlich gerade erst begonnen hatte.»
Nach der OP hatte sich Dalgic Ende Januar bei Instagram noch mit einer mutmachenden Botschaft gemeldet. «Ich kann euch reinen Gewissens sagen, dass die Operation erfolgreich verlaufen ist», teilte er seinerzeit mit - wenige Monate später war der Tumor zurück. (SID)
14:22 Uhr
15. oktober
Hurkacz sorgt für Überraschung
Der polnische Tennisprofi Hubert Hurkacz hat seinen zweiten Masters-Titel auf der ATP Tour gewonnen. In einem packenden Final von Shanghai setzte sich der 26-Jährige am Sonntag mit 6:3, 3:6, 7:6 (10:8) gegen den leicht favorisierten Russen Andrej Rubljow durch. «Was für ein Kampf, besonders emotional», sagte Hurkacz über seinen Erfolg. Er hatte in seiner Karriere bislang einmal bei einem Masters-1000-Turnier triumphiert, 2021 in Miami. Rubljow schlug nach der Niederlage enttäuscht mit dem Schläger auf seinen Oberschenkel.
Hurkacz rückt durch den siebten Titelgewinn seiner Karriere nah an die Top Ten der Weltrangliste heran und darf sich auch noch Hoffnungen auf die Teilnahme an den ATP Finals machen. Olympiasieger Alexander Zverev war in Shanghai bereits in der Runde der besten 64 ausgeschieden, liegt aber weiter auf gutem Weg für die Qualifikation zum Jahresabschluss der besten Acht der Saison in Turin. (dpa)
14:10 Uhr
15. oktober
Weitere Amtszeit für IOC-Präsident Thomas Bach?
Thomas Bach könnte doch länger als bis zum eigentlich festgelegten Ablauf seiner Amtszeit im Jahr 2025 Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) bleiben. Mehrere IOC-Mitglieder forderten bei der Generalversammlung in Mumbai am Sonntag eine Änderung der Olympischen Charta, um Bach eine weitere Amtsperiode zu ermöglichen. Bach ist seit 2013 Chef des olympischen Dachverbands. Nach einer zunächst achtjährigen Amtszeit wurde er gemäss IOC-Statuten für vier weitere Jahre gewählt. 2025 müsste der Fecht-Olympiasieger von 1976 eigentlich den Posten räumen.
Der 69 Jahre alte Würzburger schloss einen Verbleib im Amt jedoch nicht ausdrücklich aus und sagte: «Sie wissen, dass ich sehr loyal zur Olympischen Charta stehe.» Über eine entsprechende Anpassung der IOC-Statuten müsste die IOC-Exekutive unter Bachs Führung und dann die Generalversammlung entscheiden. Die nächste IOC-Session ist kurz vor den Sommerspielen 2024 in Paris geplant. (sda/dpa)
09:38 Uhr
Sonntag, 15. oktober
Daniela Ryf verpasst das Podest
Triathletin Daniela Ryf verpasst an der Ironman-WM auf Hawaii mit Platz 5 das Podest. Zum ersten Mal zur Weltmeisterin krönt sich die Britin Lucy Charles-Barclay.
Daniela Ryf erreichte das Ziel in Kailua-Kona nach 3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen in einer Zeit von 8:40:34. Auf Platz 3, den die Deutsche Laura Philipp belegte, fehlten der fünffachen Weltmeisterin knapp 8 Minuten.
Dennoch zeigte sich Ryf nach dem Rennen vor allem mit ihrer Laufleistung zufrieden: «Nach einem aus meiner Sicht guten Schwimmen, konnte ich auf dem Velo nicht das abrufen, was ich wollte.» Sie sei kaputt vom Rad gestiegen, habe anschliessend aber einen soliden Lauf gezeigt.
«Ich hätte gerne eine bessere Platzierung gemacht, habe aufgrund der schwierigen Vorbereitung aber alles herausgeholt, was möglich war», so Ryf. Mitte August hatte sie sich eine Covid-Infektion eingefangen, mit der sie in der Folge zu kämpfen hatte. «Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Heute war einfach nicht mehr möglich.» Somit ging Daniela Ryf bei ihrem vermutlich letzten Auftritt auf Hawaii leer aus. (sda)
22:45 Uhr
14. OKTOBER
Eishockey: Leader Fribourg mit dem achten Sieg in Serie
Ein Fribourg-Gottéron, das aktuell nicht zu stoppen scheint, und Niederlagen für die ersten Verfolger ZSC Lions und SC Bern: Das sind die Fakten der Eishockeyrunde vom Samstag.
Der Leader Fribourg-Gottéron ist derzeit nicht zu stoppen. Mit einem 4:2 bei den Rapperswil-Jona Lakers kam das Team von Coach und Sportchef Christian Dubé schon zum achten Sieg in Serie. Der Schwede Marcus Sörensen erzielte zum 3:1 und 4:2 bereits seinen neunten und zehnten Saisontreffer, im Tor überzeugte die nominelle Nummer 2 Bryan Rüegger mit 29 zum Teil schwierigen Paraden.
Ambri-Piotta düpiert ZSC in extremis
Die ZSC Lions gaben in Ambri-Piotta einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand. In den letzten drei Minuten machte Michael Spacek mit einer Doublette einen Zweitore-Rückstand wett, das 3:3 fiel vier Sekunden vor dem Ende. In der Verlängerung machte Tim Heed die Glücksgefühle der Leventiner komplett perfekt. Damit vergeudeten die Zürcher den ersten Treffer von Sven Andrighetto im zweiten Spiel nach einer langwierigen Handgelenksverletzung.
Le Coultres Stich ins SCB-Bern
Die Spieler des SC Bern erweisen sich in diesen Tagen als echte «Schlafmutzen». Am Freitag gerieten sie bei der 2:5-Niederlage in Lugano bereits nach 25 Sekunden in Rückstand, einen Tag später kassierten sie zuhause gegen den Meister Genève-Servette sogar schon nach zwölf Sekunden das 0:1 durch Valtteri Filppula - der früheste Treffer in der laufenden Meisterschaft. Erst drei Minuten vor Schluss gelang Simon Moser der Ausgleich zum 2:2. Simon Le Coultre sorgte aber in der Verlängerung dafür, dass der SCB erstmals in dieser Saison zum dritten Mal in Folge verlor.
Zwei Finnen für zwei Punkte
Der EHC Kloten kehrte gegen den HC Davos dank seinen Finnen zum Siegen zurück. Niko Ojamäki und Miro Aaltonen glichen zweimal eine Führung der Bündner aus, Aaltonen sicherte den Zürcher Unterländern nach zweieinhalb Minuten der Verlängerung den Zusatzpunkt.
Lugano im Torrausch
Das zuvor wenig überzeugende Lugano erfreute sich eines Sechs-Punkte-Wochenendes. Nach dem 5:2 gegen Bern schoss sich das Team des jungen Trainers Luca Gianinazzi in einem Schützenfest zu einem 8:0-Sieg bei den SCL Tigers. Die Emmentaler wurden nach zuvor drei Siegen in Folge brutal auf den Boden zurückgeholt und blieben wie schon am Freitag in Zürich (0:3) ohne Torerfolg. Erst zweimal verloren sie in der National League höher.
Zug deklassiert Lieblingsgegner Ajoie
Das Schlusslicht Ajoie blieb in Zug nach einem ausgeglichenen Startdrittel wie erwartet ohne Chance (7:2). Seit dem Wiederaufstieg der Jurassier haben sie nur die erste Partie gegen Zug gewonnen und seither sieben Mal ohne Punktgewinn verloren. Sogar schon auf acht Spiele ist die Serie der Erfolglosigkeit in der diesjährigen Meisterschaft angewachsen. (sda)
22:10 Uhr
14. OKTOBER
Kadetten Schaffhausen und Kriens-Luzern gewinnen ihre Partien in der 10. NLA-Runde
Cupsieger und Playoff-Finalist Kriens-Luzern hatte am vergangenen Sonntag gegen GC Amicitia Zürich die zweite Saisonniederlage verkraften müssen. Entsprechend froh dürften die Innerschweizer gewesen sein, dass an diesem Wochenende mit Kreuzlingen der noch sieglose Tabellenletzte zu Gast war.
Doch ehe der 35:31-Erfolg und damit der sechste Saisonsieg feststand, musste sich die ohne Andy Schmid angetretene Equipe gedulden. Zur Halbzeit war das Geschehen ausgeglichen (17:17), erst danach übernahm das Heimteam besser die Kontrolle und setzte sich schliesslich ab. Ein Polster von bis zu sieben Treffern verhalf den Luzernern zu einem ungefährdeten Sieg. Gino Steenaerts war mit acht Toren erfolgreichster Werfer.
Ebenfalls ungefährdet zu zwei Punkten kam Kadetten Schaffhausen. Der Schweizer Meister führte gegen St. Otmar St. Gallen zur Pause mit zehn Toren Differenz (22:12), sodass er in der zweiten Hälfte nie mehr ins Zittern geriet. Topskorer der Schaffhauser waren Odinn Rikhardsson und Ariel Pietrasik mit je sechs Treffern. (sda)
20:00 Uhr
14. oktober
Golubic erreicht Final
Viktorija Golubic schafft am Challenger-Turnier im französischen Rouen die Rückkehr in die Top 100 der Weltrangliste. Die 30-jährige Zürcherin zog mit einem 7:5, 6:4 gegen die Rumänin Jaqueline Cristian (WTA 100) wie im Vorjahr in den Final ein und wird sich damit im Ranking vom 105. Platz um mindestens neun Positionen verbessern. Golubics Gegnerin um den Turniersieg ist am Sonntag (15.00 Uhr) Erika Andrejewa (WTA 166). Gegen die 19-Jährige Russin hatte sie sich vor einem Jahr an gleicher Stätte in zwei knappen Sätzen durchgesetzt, bevor sie im Final der Belgierin Maryna Zanevska unterlag. (sda)
18:30 Uhr
14. oktober
Sherrock erneut bei Darts-WM dabei
Englands Darts-Queen Fallon Sherrock darf erneut von einem WM-Coup im legendären Ally Pally träumen. Die 29-Jährige, die vor vier Jahren bei der Weltmeisterschaft als erste und bislang einzige Frau einen Mann geschlagen hatte, qualifizierte sich am Samstag über die Women’s Series der PDC zum insgesamt vierten Mal für das Turnier in London (15. Dezember 2023 bis 3. Januar 2024). Sherrock hatte 2020 für eine Sensation gesorgt, als sie in der ersten Runde ihren Landsmann Ted Evetts besiegte. Auch die nächste Partie gegen den Österreicher Mensur Suljovic gewann die gelernte Friseurin aus Milton Keynes. Erst in Runde drei musste sich Sherrock dem Engländer Chris Dobey geschlagen geben. Weltweit wurde über sie berichtet.
Neben Sherrock wird auch die Japanerin Mikuru Suzuki, WM-Teilnehmerin von 2020, im Londoner Alexandra Palace an den Start gehen. Shootingstar Beau Greaves, die im vergangenen Jahr bei der WM debütierte, wird indes nicht dabei sein. Die 19-Jährige verzichtet trotz erfolgreicher Qualifikation auf den Jahreshöhepunkt. (sid)
17:27 Uhr
14. oktober
Kein ATP-Turnier in Tel Aviv
Das ATP-250-Turnier in Tel Aviv wurde aufgrund der prekären Sicherheitslage abgesagt. Dies teilte die ATP mit. Das Turnier hätte in der zweiten November-Woche stattfinden sollen, Novak Djokovic wäre als Titelverteidiger angetreten. Der Serbe hatte sich im Vorjahr bei der Reprise nach 26 Jahren im Final gegen Marin Cilic durchgesetzt. (sda)
14:46 Uhr
14. oktober
Ronaldo denkt noch nicht an Karriereende
Superstar Cristiano Ronaldo will sich auch nach der nächsten Qualifikation mit dem portugiesischen Nationalteam für ein grosses Turnier keine Frist für das Ende seiner Fussballkarriere setzen. Mit zwei Treffern beim 3:2 gegen die Slowakei schoss der 38-Jährige den Europameister von 2016 am Freitagabend zur EM-Endrunde kommendes Jahr in Deutschland.
«Es geht jetzt einfach nur noch Schritt für Schritt. Ich fühle mich gut», sagte Ronaldo anschliessend. «Ich sage nicht, ich spiele noch bis ich 45 bin oder so, solche Fristen bringen nichts. Es geht einfach darum, jeden Moment zu geniessen.» Ronaldo erzielte in seinem 203. Länderspiel die Treffer 124 und 125 für die Seleção. «Darüber bin ich sehr glücklich. Das ist eine Zahl, von der ich nie geglaubt hätte, dass ich sie mal erreiche», sagte er über die Zahl seiner Auftritte im Nationaltrikot. (dpa)
13:30 Uhr
samstag, 14. oktober
MotoGP: Martin gewinnt viertes Sprintrennen in Folge
Jorge Martin zementiert seine momentane Stellung als bester «Sprinter» im Feld der MotoGP-Fahrer. Der Spanier gewann das Rennen auf Lombok über die verkürzte Distanz auch im Rahmen des Grand Prix von Indonesien in Kuta. Der Ducati-Fahrer siegte in dem auf diese Saison hin eingeführten Format zum vierten Mal in Folge, zum sechsten Mal insgesamt. Hinter Martin fuhren die beiden Italiener Luca Marini und Marco Bezzecchi aufs Podest, obwohl beide mit Schmerzen zu kämpfen hatten. Marini, der aus der Poleposition gestartet war, hatte sich Ende September das Schlüsselbein gebrochen, Bezzecchi erlitt die gleiche Verletzung erst vor einer Woche. Mit seinem neuerlichen Erfolg übernahm Martin die Führung in der WM-Gesamtwertung. Der bisherige Leader Francesco Bagnaia kam nicht über Platz 8 hinaus und liegt neu 7 Punkte hinter Martin. Ducati, das sämtliche Podestfahrer stellte, gewann vorzeitig den Konstrukteure-Titel. (sda)
23:03 Uhr
13. OKTOBER
EM-Qualifikation: Erste drei EM-Teilnehmer stehen fest
Mit Frankreich, Belgien und Portugal qualifizieren sich die ersten Teams für die Europameisterschaft 2024 in Deutschland.
Die Franzosen haben in der Gruppe B nach wie vor eine makellose Bilanz. Ein Torverhältnis von 13:1 steht beim Weltmeister von 2018 nach sechs Spieltagen zu Buche. Beim 2:1-Erfolg gegen die Niederlande avancierte Kylian Mbappé zur grossen Figur und erzielte beide Treffer für die Equipe Tricolore (7./53.). Mit seinem sehenswerten Schlenzer zum zweiten Streich brachte der PSG-Akteur sein Team endgültig auf Kurs, auch wenn das Heimteam in Amsterdam durch Debütant Quilindschy Hartman noch einmal herankam. Am Montag steht für die Oranjes nun ein wegweisendes Duell gegen die zweitplatzierten Griechen an, die nach dem 2:0-Erfolg gegen Irland drei Punkte mehr auf dem Konto, aber auch eine Partie mehr ausgetragen haben.
Ebenfalls ihr Ticket für das Turnier im kommenden Sommer gesichert haben sich Belgien und Portugal, wobei beide in erst scheinbar klaren Partien noch um die drei Punkte zittern musste. Dodi Lukebakio und Cristiano Ronaldo trafen für ihre Teams jeweils doppelt. Ronaldo steht nun bei eindrücklichen 125. Länderspieltoren. Doch sowohl die Österreicher gegen die Belgier als auch die Slowaken im regnerischen Porto steckten trotz Rückstand nicht auf.
Vorab die Belgier mussten nach dem Platzverweis gegen Onana noch einige bange Momente überstehen, ehe ihre neunte Teilnahme an einer EM feststand. Für die Portugiesen, die beim 3:2 gegen die Slowakei den siebten Sieg im siebten Spiel verbuchten, wird das Turnier in Deutschland ebenfalls ihre neunte Europameisterschaft sein. (sda)
22:33 Uhr
13. Oktober
Eishockey: Tino Kessler lässt Biel wieder einmal jubeln
Der EHC Biel, im Frühling noch Playoff-Finalist, gewinnt erstmals nach sechs Niederlagen wieder - 2:1 nach Verlängerung gegen Rapperswil-Jona. Das sind die Fakten der Eishockeyrunde vom Freitag.
Tino Kessler sorgte nach 1:45 Minuten der Verlängerung dafür, dass in Biel endlich wieder einmal gejubelt werden durfte. Es war das erste Overtime-Tor des Ostschweizers in der National League. Zuvor hatten sich die Seeländer und die Lakers ein attraktives Duell mit vielen Torchancen geliefert, erfolgreich waren aber nur Gaëtan Haas (18.) und Roman Cervenka (33.). Biel gewann zum vierten Mal in Folge gegen Rapperswil-Jona.
SCB in Lugano zu undiszipliniert
Nach einem guten Saisonstart unter dem neuen Startrainer Jussi Tapola verlor der SC Bern nach der Niederlage im Derby bei Fribourg-Gottéron das zweite Auswärtsspiel in Folge. Beim 2:5 in Lugano stolperten die Berner über die eigene Undiszipliniertheit. Die beiden Treffer vom 2:1 zum 4:1 im Mitteldrittel von Daniel Carr fielen in Überzahl, die Führung durch den Ex-Berner Mark Arcobello gleich nach Ablauf einer SCB-Strafe.
Höhenflug der SCL Tigers gestoppt
Die Bäume wachsen auch für die SCL Tigers nicht in den Himmel. Nach drei Siegen in Folge wurden die kecken Emmentaler von den ZSC Lions gestoppt (3:0). In Zürich ging das Heimteam Mitte des Startdrittels durch einen Doppelschlag des Schweden Jesper Fröden 2:0 in Führung und verwaltete den Vorsprung danach mehr oder weniger souverän. Im neuen Stadion in Zürich-Altstetten sind die Langnauer nach drei Anläufen noch ohne Sieg.
Fribourg-Gottéron baut Siegserie auf sieben aus
Der Leader Fribourg-Gottéron zeichnet sich derzeit durch grosse Stilsicherheit und Effizienz aus. Auch Kloten, das bisher auswärts erfolgreicher war als zuhause, war in der BCF Arena kein Gradmesser. Die Entscheidung fiel zu Beginn des Mitteldrittels. Sandro Schmid traf zum 3:0, Klotens Coach Gerry Fleming war mit seinem Einspruch wegen eines vermeintlichen Offsides erfolglos und im folgenden Powerplay erhöhte Julien Sprunger in seinem 1001. NL-Spiel auf 4:0. Klotens 4:1 kam erst fünf Minuten vor Schluss.
Ajoie als Aufbaugegner für Lausanne
Der bisher enttäuschende Lausanne HC fand im Jura den idealen Aufbaugegner. Dank einem Treffer von Tim Bozon in der 38. Minute zum 2:1 kamen die Waadtländer zum ersten Sieg nach drei Niederlagen. Ajoie verliert hingegen am Tabellenende - wie schon letzte Saison - früh den Anschluss. Nach der siebten Pleite in Folge beträgt der Rückstand auf den Zweitletzten Kloten bereits sieben Punkte. (sda)
21:56 Uhr
13. Oktober
EM-Qualifikation U21: Schweiz gewinnt ungefährdet gegen Montenegro
Die Schweizer U-21-Nationalmannschaft ist in der EM-Qualifikation weiter auf Kurs. Das Team von Sascha Stauch gewinnt in Lausanne ungefährdet 4:2 gegen Montenegro und bleibt in der Gruppe E makellos.
Fabian Rieder avancierte im Stade de la Tuilière in Lausanne zum Matchwinner. Der Mittelfeldspieler von Rennes zeichnete für den ersten und den letzten Treffer der SFV-Auswahl verantwortlich. Der 21-Jährige verwandelte nach 22 Minuten einen Freistoss direkt, als die Montenegriner Mauer den Ball passieren liess. Dann stand Rieder nach einer knappen Stunde am Ende einer sehenswerten Kombination über mehrere Stationen, als er einen Angriff zum 4:1 im zweiten Anlauf verwertete.
Dem Luzerner Lars Villiger und dem Thuner Valmir Matoshi gelangen die anderen beiden Schweizer Treffer innert der ersten halben Stunde, wobei Villiger mit dem Kopf und Matoshi mit einem Weitschuss erfolgreich war.
Erst in den letzten zwanzig Minuten wurde die Schweiz nachlässiger und verpasste einerseits ein noch deutlicheres Resultat und musste die Gäste aus Montenegro noch einmal herankommen lassen. Ernsthaft Gefahr, die Partie aus der Hand zu geben, lief das Team von Sascha Stauch indes nicht.
Am Dienstag steht für die Schweiz das Auswärtsspiel in Armenien im Programm, das Schlusslicht der Gruppe. (sda)
15:10 Uhr
13. Oktober
IOC lässt Olympia-Zukunft für Boxen weiter offen
Boxen ist weiter nicht Teil des olympischen Programms der Sommerspiele 2028 in Los Angeles. Die Spitze des Internationalen Olympischen Komitees entschied am Freitag in Mumbai, den skandalgeplagten Sport vorerst nicht für die Spiele in fünf Jahren zu berücksichtigen.
Hintergrund ist der anhaltende Streit mit der vom IOC wegen Korruption und Wettbewerbsverzerrung ausgeschlossenen International Boxing Association (IBA). Boxen ist daher derzeit ohne olympischen Verband. Endgültig ist der Ausschluss aber nicht. «Ich werde nicht müde zu sagen, dass wir Boxen im olympischen Programm haben wollen», sagte IOC-Präsident Thomas Bach nach der Sitzung der Exekutive. Das IOC habe kein Problem mit den Boxern, sondern nur mit der IBA. (sda/dpa)
14:34 Uhr
13.10.2023
Fabienne Humm tritt per sofort aus der Nati zurück
FCZ-Captain Fabienne Humm, 36, tritt per sofort aus der Schweizer Nationalmannschaft zurück. Dies teilen sowohl die FC Zürich-Frauen als auch der Schweizerische Fussballverband in Mitteilungen mit. Für die Stürmerin sei nun der Zeitpunkt gekommen, der nächsten Generation Platz zu machen - besonders im Hinblick auf die kommende Heim-EM 2025.
2012 debütiert Humm für die Schweiz, insgesamt absolviert sie 80 Länderspiele. Besonders in Erinnerungen bleiben zwei Partien: An der WM 2015 in Kanada stellt sie im Spiel gegen Ecuador mit ihrem Hattrick innerhalb von fünf Minuten einen WM-Rekord auf. Das wohl wichtigste Treffer für die Nati ist gleichzeitig der letzte für die Torjägerin: Im Playoff-Spiel gegen Wales schiesst sie die Schweizerinnen an die WM in Australien und Neuseeland. Insgesamt kommt Humm in 80 Länderspielen auf 25 Tore. Dabei nahm sie an je zwei WM- und EM-Enrunden teil. «Ich war während einer tollen Zeit in der Nati», lässt sich Humm zitieren. «Es erfüllt mich mit grossem Stolz über all die Jahre so viel mit dem Nationalteam erlebt haben zu dürfen.»
Für den FC Zürich hat Fabienne Humm vor kurzem ihren 300. Treffer erzielt, ihr Vertrag im Klub läuft noch bis zum nächsten Sommer. Neben dem Fussball arbeitet Humm 100 Prozent als Logistik-Kauffrau. Es gilt als wahrscheinlich, dass sie nach der Saison auch auf Klubebene kürzer tritt. ( rg )
13:10 Uhr
13. Oktober
Wett-Affäre belastet Italiens Nationalmannschaft vor EM-Quali
In Italien zieht eine Affäre um illegale Fussball-Wetten nach der Ausladung von zwei Nationalspielern kurz vor zwei wichtigen EM-Qualifikationsspielen weitere Kreise. Der Verband hatte die Mittelfeldspieler Sandro Tonali und Nicolo Zaniolo am Donnerstag kurzfristig aus dem Trainingslager abgezogen.
Gegen die beiden Premier-League-Spieler wird wegen des Verdachts ermittelt, an illegalen Wetten über eine Online-Plattform beteiligt gewesen zu sein. Tonali und Zaniolo wurden nach Medienberichten von der zuständigen Staatsanwaltschaft aus Turin bereits befragt und auch darüber informiert, dass ermittelt wird. In derselben Affäre laufen bereits Ermittlungen gegen den Mittelfeldspieler Nicolo Fagioli von Juventus Turin. Der Verdacht lautet, dass im Internet auf den Ausgang von Spielen gewettet wurde. Fagioli bestreitet die Vorwürfe.
Glücksspiel ist in Italien erlaubt. Spieler und Funktionäre dürfen aber nicht in Sportarten wetten, in denen sie selber aktiv sind. Bei einer Verurteilung drohen neben Bussen auch mehrjährige Sperren. (sda/dpa)
07:19 Uhr
12. OKTOBER
Siegenthaler zum Saisonauftakt mit drei Assists
Die New Jersey Devils starten mit einem Sieg in die NHL-Saison 2023/24. Beim 4:3-Heimsieg in Newark gegen Detroit verzeichnet Verteidiger Jonas Siegenthaler gleich drei Assists.
Die Reaktion der Devils auf den 0:1-Rückstand nach gut 32 Minuten war eindrücklich. Noch vor der zweiten Pause hatten die Gastgeber ihr Saisonauftaktspiel gedreht, wobei Jack Hughes beide Tore erzielte. Beim 2:1 durch den amerikanischen Stürmer gab Siegenthaler den zweiten Assist. Der Zürcher Verteidiger war zudem im Schlussdrittel auch an den Treffern zum 3:2 und 4:2 beteiligt.
Weniger auffällig als Siegenthaler, der die Partie mit einer Plus-2-Bilanz beendete, spielten der Devils-Captain Nico Hischier und Timo Meier. Der Appenzeller traf zwar in der 27. Minute ins Tor, allerdings mit dem Schlittschuh, weshalb es beim 0:0 blieb. Goalie Akira Schmid sass auf der Ersatzbank, für ihn zum Einsatz kam Vitek Vanecek, der 32 gegnerische Schüsse abwehrte.
Für Nashville und Captain Roman Josi gab es im zweiten Saisonspiel das erste Erfolgserlebnis. Nach der Auftaktniederlage gegen Tampa Bay gewannen die Predators zuhause gegen die Seattle Kraken 3:0. Der Berner Verteidiger kam auf mehr als 23 Minuten Einsatzzeit, blieb dabei aber ohne Skorerpunkt. (sda)
06:54 Uhr
12. OKTOBER
Weltmeister Argentinien weiter makellos
Einzig Weltmeister Argentinien steht nach der dritten Partie in der südamerikanischen Qualifikation für die WM-Endrunde 2026 noch makellos da. Hingegen Brasilien büsst die ersten Punkte ein.
Die Argentinier gewannen das Heimspiel in Buenos Aires gegen Paraguay 1:0. Dabei sass ihr Superstar Lionel Messi zunächst auf der Bank. Das einzige Tor des Spiels fiel nach bereits drei Minuten durch Nicolas Otamendi, der nach einem Corner volley zur Führung traf. Messi wurde bei seiner Einwechslung in der 53. Minute mit stehenden Ovationen begrüsst. Für Argentinien war es nach dem Auftakt gegen Ecuador (1:0) und dem Auswärtserfolg in Bolivien (3:0) der dritte Sieg.
Brasilien stolperte nach dem 5:1 über Bolivien und dem 1:0 gegen Peru im dritten Spiel erstmals. Beim 1:1 gegen Venezuela ging der Rekordweltmeister durch Gabriel Magalhães in Führung (50.), doch die Gäste glichen dank Eduard Bello in der 85. Minute aus. (sda/dpa)
06:38 Uhr
Freitag, 12. OKTOBER
Hüberli/Brunner in den WM-Viertelfinals
Tanja Hüberli und Nina Brunner verbleiben an der Beachvolleyball-WM in Mexiko als einziges Schweizer Team im Turnier und stehen in den Viertelfinals.
Das Schweizer Topduo setzte sich in der Stierkampfarena von Tlaxcala in seinem Achtelfinal gegen die Amerikanerinnen Julia Scoles/Betsi Flint zwar in zwei Sätzen durch. Doch vor allem im zweiten Durchgang mussten die 31-jährige Schwyzerin Hüberli und die 28-jährige Zugerin Brunner hart kämpfen und gleich vier Satzbälle abwehren, ehe der 21:17, 27:25-Sieg feststand.
In den Viertelfinals treffen die Europameisterinnen Hüberli/Brunner, die 2019 an der WM in Hamburg als Vierte eine Medaille nur knapp verpasst haben, erneut auf ein US-Duo. Kristen Nuss und Taryn Kloth haben in Mexiko in fünf Spielen noch keinen Satz abgegeben. Diese Partie findet in der Nacht auf Samstag Schweizer Zeit statt.
Hingegen ausgeschieden sind in Mexiko nach einem insgesamt starken Turnier Esmée Böbner und Zoé Vergé-Dépré. Die 23-jährige Luzernerin und die 25-jährige Bernerin blieben gegen die als Nummer 4 gesetzten Kanadierinnen Melissa Humana-Paredes/Brandie Wilkerson chancenlos (14:21, 11:21). (sda)
23:00 Uhr
12. OKTOBER
Dank Nullnummer von Rumänien: Schweizer Nati bleibt an der Quali-Spitze
Die Schweiz bleibt Leader der Gruppe I. Rumänien, das mit einem Sieg zumindest vorübergehend an der Mannschaft von Trainer Murat Yakin hätte vorbeiziehen können, kommt in Budapest gegen Belarus nicht über ein 0:0 hinaus und bleibt mit einem Spiel mehr einen Zähler hinter der SFV-Auswahl. (sda)
23:00 Uhr
12. OKTOBER
Kosovo gewinnt erstmals in der EM-Qualifikation
Zum ersten Sieg in dieser EM-Kampagne kam Kosovo. Das Team aus dem Balkan gewann in Andorra 3:0 und konnte damit nach vier Unentschieden erstmals drei Punkte verbuchen. Für Kosovo, Mitte November Gegner der Schweiz, traf der frühere Bundesliga-Akteur Milot Rashica, der jetzt bei Besiktas Istanbul engagiert ist, doppelt. (sda)
23:00 Uhr
12. OKTOBER
Fussball - EM-Qualifikation: Spanien knackt hartnäckige Schotten doch noch
Schottland verpasst es, sich als erstes Team für die EM 2024 in Deutschland zu qualifizieren. Die Schotten unterliegen Spanien in Sevilla 0:2 und kassieren die erste Niederlage in dieser Qualifikation. Dennoch stehen die Chancen auf die vierte EM-Teilnahme gut.
Die Spanier hatten wie erwartet deutlich mehr Spielanteile und Ballbesitz, konnten die Feldüberlegenheit aber lange nicht in Tore ummünzen. Ferran Torres in der Anfangsphase und zweimal Alvaro Morata besassen die lange Zeit besten Chancen aufseiten der Iberer. Und Morata, der Stürmer von Atlético Madrid, konnte die fast 60’000 Zuschauerinnen und Zuschauer am spanischen Nationalfeiertag mit seinem Treffer in der 74. Minute schliesslich doch mit einem Sieg beschenken. Damit besitzt der Weltmeister von 2010 gute Chancen auf den Gruppensieg.
Ein sehenswerter Freistoss von Scott McTominay, der nach einer Stunde aus spitzem Winkel für die vermeintliche schottische Führung gesorgt hatte, wurde aufgrund einer Behinderung von Spaniens Torhüter Unai Simon aberkannt. Trotz der Niederlage, der ersten in dieser Kampagne, hat die Mannschaft von Steve Clarke ihr Schicksal in den zwei verbleibenden Spielen gegen Georgien und Norwegen, das gegen Zypern zu einem problemlosen 4:0-Sieg kam, in den eigenen Füssen. (sda)
21:03 Uhr
12. Oktober
Eishockey: Heim und Formenton zurück bei Ambri-Piotta
Der HC Ambri-Piotta verstärkt sich mit zwei gewichtigen Rückkehrern. Die beiden Angreifer André Heim und Alex Formenton stehen wieder bei den Leventinern im Einsatz.
Heim hatte sich bei den St. Louis Blues nicht durchsetzen können und kehrt nun wie erwartet in die Schweiz und zu Ambri zurück. Er hat noch einen in der Schweiz bis 2025 gültigen Vertrag. Der 25-jährige Berner Oberländer war in der letzten Saison mit 12 Toren und 19 Assists einer der Leistungsträger im Team von Luca Cereda.
Der kanadische Stürmer Alex Formenton kehrt vorerst bis Ende Jahr in die National League zu Ambri-Piotta zurück. Der 24-Jährige war bereits letzte Saison im Dezember zu den Tessinern gestossen und hatte in 22 Spielen zehn Tore und drei Assists erzielt.
Formenton findet derzeit in Nordamerika keinen Arbeitgeber, weil er Teil des kanadischen U20-Weltmeisterteams von 2018 ist, gegen das wegen möglichen sexuellen Missbrauchs ermittelt wird. Sollte die Untersuchung für den Spieler mit einem positiven Ergebnis enden, kann er den Vertrag zu jedem Zeitpunkt auflösen und in die NHL zurückkehren.
Bei Ambri unterschrieb er vorerst bis am 31. Dezember, der Verein hat eine Option auf eine Verlängerung bis Ende Saison. (sda)
17:49 Uhr
12. Oktober
IOC suspendiert Russland nach Aufnahme ukrainischer Gebiete
Das Internationale Olympische Komitee hat das Nationale Olympische Komitee Russlands (ROC) wegen der Aufnahme von vier annektierten ukrainischen Gebieten suspendiert. Diese Entscheidung traf die IOC-Exekutive am Donnerstag im indischen Mumbai. Damit sei aber noch keine Entscheidung über eine mögliche Teilnahme russischer Sportler und Sportlerinnen bei Olympia 2024 in Paris gefallen. Dies solle «zum passenden Zeitpunkt» geschehen, teilte das IOC weiter mit.
«Es gibt keine Entscheidung darüber, wann wir eine Entscheidung treffen», sagte IOC-Sprecher Mark Adams im Anschluss an die Beratungen der Spitze des Dachverbands. Der Beschluss, ob Russen zumindest als neutrale Athleten bei den nächsten Sommerspielen starten dürfen, werde «im richtigen Moment näher an den Spielen» getroffen, fügte Adams hinzu.
Das ROC hatte vor einer Woche die regionalen Sportorganisationen der ukrainischen Gebiete Cherson, Saporischschja, Donezk und Luhansk als Mitglieder aufgenommen. Dies stelle einen Bruch der IOC-Charta dar und verletze die territoriale Integrität der Ukraine, entschied das Exekutivkomitee. (dpa)
13:35 Uhr
12. Oktober
Ecclestone zu 17 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt
652 634 836 Pfund und ein Schuldeingeständnis: Mit einer gewaltigen Steuernachzahlung, umgerechnet rund 756 Millionen Euro, hat der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone eine Haftstrafe wegen Betrugs vermieden. Der 92-Jährige räumte in London die Vorwürfe gegen sich ein. «Ich bekenne mich schuldig», sagte Ecclestone. Der Southwark Crown Court verurteilte ihn am Donnerstag zu 17 Monaten Haft - ausgesetzt auf zwei Jahre zur Bewährung.
Nach Ansicht der britischen Anklagebehörde hat der einst einflussreichste Mann des Motorsports Auslandsvermögen in Höhe von mehr als 400 Millionen Pfund bei der Steuer falsch angegeben. Das US-Magazin «Forbes» schätzt das Vermögen von Ecclestone und seiner Familie auf rund 2,9 Milliarden US-Dollar (2,73 Mrd Euro). (dpa)
11:29 Uhr
12. Oktober
Ajoie-Trainer Christian Wohlwend muss Busse zahlen
Während dem Spiel vom letzten Freitag zwischen dem HC Ajoie und dem HC Fribourg-Gottéron machte der Ajoie-Trainer Christian Wohlwend despektierliche Gesten gegenüber dem Gottéron-Trainer Christian Dubé. So habe er etwa «Heul-Gesten» und sich über die Frisur und den Kleidungsstil des gegnerischen Coaches lustig gemacht, schreibt der Verband.
Diese Aktion hatte zur Folge, dass ein Verfahren gegen Wohlwend eingeleitet wurde. Nun hat der Einzelrichter entschieden, dass der HCA-Trainer 5300 Franken Busse bezahlen muss. Sie begründen dies unter anderem so: «Von einem erfahrenen Trainer und Coach auf dieser Stufe kann erwartet werden, dass er ohne Weiteres seine Nerven im Griff hat.» (sos)
11:12 Uhr
12. Oktober
Nach Angriffen auf Israel: Weiteres EM-Qualifikationsspiel verlegt
Aufgrund der weiter angespannten Lage in Nahost wird das EM-Qualifikationsspiel Israels im Kosovo verschoben. «Ein neuer Termin für dieses Spiel wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben», teilte die Europäische Fussball-Union UEFA am Donnerstag über X (vormals Twitter) mit. Das Spiel war ursprünglich für Sonntag angesetzt.
Zuvor wurde bereits das EM-Qualifikationsspiel zwischen Israel und der Schweiz auf den 15. November verlegt. Auch Partien der Qualifikation für die U21-Europameisterschaften 2025 mit israelischer Beteiligung finden vorerst nicht statt. Die radikalislamische Palästinensergruppe Hamas hat am Samstag überraschende Grossangriffe auf Israel gestartet. In den Kämpfen kamen auf beiden Seiten bislang Hunderte Menschen ums Leben. (dpa)
09:57 Uhr
12. Oktober
Tim Berni spielt künftig für Genève-Servette
Tim Berni kehrt wie erwartet in die Schweiz zurück. Der 23-jährige Verteidiger unterschreibt für vier Jahre bei Genève-Servette. Sein Vertrag mit der NHL-Organisation der Columbus Blue Jackets wurde am vergangenen Freitag aufgelöst.
Bei den Genfern erhält der Schweizer Internationale einen vier Jahre lang gültigen Vertrag. Am Freitag soll er beim aktuellen Siebten der National League ein erstes Mal mittrainieren und dann am Wochenende zum Einsatz kommen. (sda)
08:03 Uhr
12. OKTOBER
Zwei Schweizer Duos in den Achtelfinals
Mit Tanja Hüberli/Nina Brunner und Esmée Böbner/Zoé Vergé-Dépré stehen an den Beachvolleyball-Weltmeisterschaften in Mexiko zwei Schweizer Duos in den Achtelfinals.
Das nominell stärkste Schweizer Duo Tanja Hüberli und Nina Brunner setzte sich in der Nacht auf Donnerstag gegen die Polinnen Jagoda Gruszczynska/Aleksandra Wachowicz souverän durch. Beim 21:16 und 21:14 bekundeten die Schweizerinnen lediglich im ersten Satz Mühe, als sie zeitweise mit vier Punkten im Hintertreffen lagen. Den zweiten Satz dominierten Hüberli/Brunner von Beginn weg.
Umkämpfter war die Partie von Esmée Böbner und Zoé Vergé-Dépré. Das als Nummer 17 gesetzte Duo gewann gegen die Französinnen Lezana Placette/Alexia Richard 26:24, 21:16. Im ersten Umgang mussten die Schweizerinnen drei Satzbälle abwehren, ehe Esmée Böbner mit einem Ass für die Entscheidung sorgte. Ab Mitte des zweiten Satzes übernahmen die Schweizerinnen das Kommando und brachten den Sieg ins Trockene.
In den Achtelfinals treffen Böbner/Vergé-Dépré in der Nacht auf Freitag auf die als Nummer 4 gesetzten Kanadierinnen Melissa Humana-Paredes/Brandie Wilkerson. Tanja Hüberli und Nina Brunner bekommen es mit dem Duo Julia Scoles/Betsi Flint aus den USA zu tun, der Nummer 15 des Turniers. (sda)
07:31 Uhr
DONNERSTAG, 12. OKTOBER
Vancouver Canucks starten mit Kantersieg
Die Vancouver Canucks mit dem Schweizer Center Pius Suter setzten zum Auftakt in die neue NHL-Saison gleich eine erste Duftmarke und fertigten im kanadischen Duell die Edmonton Oilers 8:1 ab. Dabei glänzten Brock Boeser mit vier Treffern sowie J.T. Miller und Elias Pettersson mit je einem Tor und drei Assists. Suter, der mehr als 17 Minuten Eiszeit erhielt, konnte sich nicht in die Skorerliste eintragen.
Gleiches gilt für Kevin Fiala, der die 2:5-Heimniederlage seiner Los Angeles Kings gegen Colorado nicht verhindern konnte. Matchwinner für die Avalanche war mit zwei Treffern und zwei Assists der Finne Mikko Rantanen.
Ebenfalls mit einer Niederlage starteten Nino Niederreiter und die Winnipeg Jets. Bei den Calgary Flames setzte es eine 3:5-Pleite, wobei die entscheidenden Tore erst in den letzten zwei Minuten fielen.
Die 1:3-Niederlage der Chicago Blackhawks gegen die Boston Bruins musste Philipp Kuraschew einen Tag vor seinem 24. Geburtstag von der Tribüne aus verfolgen. Der Berner leidet nach wie vor an einer Verletzung am Handgelenk.
Bereits prächtig in Form zeigte sich zum Auftakt Auston Matthews. Der ehemalige Spieler der ZSC Lions steuerte drei Tore zum 6:5-Sieg nach Penaltys der Toronto Maple Leafs gegen die Montreal Canadiens bei. (sda)
22:37 Uhr
11. OKTOBER
Zürich bleibt gegen Ajax Amsterdam chancenlos
Die Frauen des FC Zürich müssen den Traum von der Champions-League-Gruppenphase wohl begraben. Der FCZ verliert im heimischen Letzigrund 0:6 gegen Ajax Amsterdam und sieht sich demnach vor dem Rückspiel in einer Woche mit einer riesigen Hypothek konfrontiert.
Das Team von Jacqueline Dünker musste vor 3250 Zuschauerinnen und Zuschauern schon früh einen Rückschlag hinnehmen. Quinty Sabajo brachte Ajax nach neun Minuten in Front, zur Pause stand es 0:2 aus Sicht des Schweizer Meisters. Die zweite Halbzeit stand dann ganz im Zeichen von Romée Leuchter. Der 22-jährigen Stürmerin gelang innert 13 Minuten ein Hattrick, womit auch die letzten Hoffnungen auf ein positives Resultat für den FCZ verpufften.
Für die Zürcherinnen, die am vergangenen Wochenende in der Super League gegen die Young Boys überraschend ihre erste Saisonniederlage hinnehmen mussten, wird das europäische Abenteuer in einer Woche beim Rückspiel in Amsterdam aller Voraussicht nach zu Ende gehen. Die Niederländerinnen stehen derweil vor dem neuerlichen Einzug in die Gruppenphase des einzigen europäischen Wettbewerbs der Frauen. 2019 schaffte es Ajax bis in die Achtelfinals. (sda)
22:39 Uhr
11. OKTOBER
Vergé-Dépré/Mäder scheitern im Sechzehntelfinal
Für Anouk Vergé-Dépré und Joana Mäder ist die WM der Beachvolleyballerinnen in Mexiko bereits zu Ende. Das Schweizer Duo verliert im Sechzehntelfinal gegen die Italienerinnen Valentina Gottardi und Marta Menegatti deutlich in zwei Sätzen.
Die Italienerinnen, die das WM-Turnier als Nummer 10 der Setzliste bestreiten, waren gegen Vergé-Dépré/Mäder (13) leicht favorisiert. Nachdem die Bernerin und die Zürcherin die Gruppenphase jedoch ungeschlagen überstanden hatten, hatten die Schweizerinnen sich durchaus Chancen ausgerechnet.
Nach dem umkämpften ersten Satz (20:22) konnten die Europameisterinnen von 2020 und Olympia-Bronzemedaillengewinnerinnen von Tokio jedoch nicht mehr ganz mithalten und mussten sich auch im zweiten Umgang geschlagen geben (15:21).
Damit verpassen es Vergé-Dépré/Mäder ihre starke Performance der letztjährigen WM in Rom, als sie bis auf Rang 4 vorstiessen und eine Medaille nur knapp verpassten, zu wiederholen.
Mit Anouks Schwester Zoé, die an der Seite von Esmée Böbner spielt, sowie dem nominell besten Schweizer Duo Nina Brunner/Tanja Hüberli sind an der WM in Mexiko noch zwei Schweizer Teams vertreten. Beide sind in ihren Sechzehntelfinals in der Nacht auf Donnerstag im Einsatz. (sda)
21:25 Uhr
11. OKTOBER
Beach-Volleyballer Ehlers/Wickler im WM-Achtelfinale
Nils Ehlers und Clemens Wickler stehen im Achtelfinale der Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft im mexikanischen Tlaxcala. Das Hamburger Duo setzte sich am Mittwoch in der Runde der besten 32 Teams glatt in zwei Sätzen mit 21:12 und 21:17 gegen die Österreicher Julian Hörl und Alexander Horst durch.
Schon im ersten Durchgang gab das einzige deutsche Männer-Team klar die Richtung vor. Über eine 13:6-Führung ging es schnell zum Satzgewinn. In Satz Nummer zwei leisteten die Österreicher etwas mehr Widerstand, waren schlussendlich aber chancenlos.
Später am Abend sollten dann auch die drei Frauen-Teams des Deutschen Volleyball-Verbandes ihre ersten K.-o.-Partien spielen. Laura Ludwig und Louise Lippmann haben die Brasilianerinnen Agatha Bednarczuk und Rebecca Silva als Gegnerinnen, die ebenfalls in Hamburg trainierenden Svenja Müller und Cinja Tillmann die Spanierinnen Liliana Fernandez Steiner und Paula Soria Gutierrez. Die Stuttgarter Kombination Sandra Ittlinger/Karla Borger sollte auf Mariafe Artacho del Solar/Taliqua Clancy aus Australien treffen. (dpa)
15:06 Uhr
11. Oktober
Peter Zeidler soll in Augsburg der Top-Kandidat sein
Auf der Suche nach einem neuen Trainer soll Peter Zeidler Top-Favorit des FC Augsburg sein. Der deutsche Coach des Schweizer Fussball-Erstligisten FC St. Gallen stehe ganz oben auf der Augsburger Trainerliste, berichtet die «Augsburger Allgemeine» am Mittwoch. Demnach habe es bereits Kontakt zwischen der FCA-Vereinsführung und dem 61-Jährigen gegeben. Mit dem zuvor ebenfalls gehandelten André Breitenreiter dagegen soll es noch keinen Kontakt gegeben haben. (dpa)
13:37 Uhr
11. Oktober
Rooney trainiert neu Birmingham City
Der frühere englische Fussballnationalspieler Wayne Rooney ist zum Trainer des englischen Zweitligaclubs Birmingham City berufen worden. Der ehemalige Stürmerstar sei für dreieinhalb Jahre verpflichtet worden, teilte der Verein am Mittwoch mit. Rooney werde den Posten umgehend antreten.
Unterstützt werde er von seinem früheren Nationalmannschaftskollegen Ashley Cole, der seine Rolle als Assistenztrainer der englischen U-21-Nationalmannschaft aber beibehalte. Rooney war zuletzt beim nordamerikanischen Erstligisten D.C. United als Trainer unter Vertrag.
12:41 Uhr
11. Oktober
McLaren stellt neuen Boxenstopp-Weltrekord auf
Die Mechanikercrew von McLaren stellte am Sonntag am Grand Prix von Katar einen neuen Weltrekord auf. In nur 1,8 Sekunden wechselte sie alle vier Räder von Lando Norris’ Rennboliden. Damit stiess McLaren Red Bull vom Thron.
11:39 Uhr
11. Oktober
Bertaggia muss drei Spiele aussetzen
Alessio Bertaggia von Genève-Servette wird für seinen Check gegen den Kopf von Luganos Giovanni Morini im Meisterschaftsspiel vom 6. Oktober für drei Spiele gesperrt. Zudem muss der 30-Jährige eine Busse von 5300 Franken zahlen. Bertaggia war bereits vorsorglich für das Spiel vom vergangenen Samstag gegen Biel gesperrt worden und muss demnach noch zwei Partien aussetzen. (sda)
10:53 Uhr
11. Oktober
Nadal will beim Australian Open antreten
Der spanische Tennis-Superstar Rafael Nadal peilt nach einjähriger Verletzungspause sein Comeback auf der Grand-Slam-Bühne bei den Australian Open im Januar an. Dies kündigte Turnierdirektor Craig Tiley am Mittwoch beim australischen Sender Nine an. «Ich habe mich mit seinem Team in Verbindung gesetzt und er ist jetzt wieder auf dem Platz und freut sich darauf, im Januar nach Melbourne zurückzukehren», sagte Tiley.
Der 22-malige Grand-Slam-Champion Nadal hatte sein bislang letztes Match im vergangenen Januar bei den Australian Open gespielt, ehe ihn eine hartnäckige Verletzung am Hüftbeuger außer Gefecht setzte. Bereits im Mai hatte der 37-Jährige angekündigt, dass er in der kommenden Saison wieder auf die Tour zurückkehren will, 2024 werde höchstwahrscheinlich sein letztes Jahr als Tennisprofi. (sid)
18:00 Uhr
10. Oktober
EM-Quali: Verschobenes Spiel Israel-Schweiz neu am 15. November
Die Uefa hat ein neues Datum für das verschobene EM-Qualifikationsspiel Israel-Schweiz kommuniziert, die Partie wird am Mittwoch, 15. November 2023, nachgeholt. Der Spielort ist noch unklar.
Damit ist klar: Die Schweizer Fussballer werden im November ein ziemlich stressiges Schluss-Programm absolvieren müssen, mit drei Spielen innert sieben Tagen. Nach dem Spiel gegen Israel folgt am 18. November das Heimspiel in Basel gegen den Kosovo, ehe die Partie in Rumänien die EM-Qualifikation beschliesst.
Israel-Schweiz hätte ursprünglich an diesem Donnerstag stattfinden sollen. Wegen des Krieges in Nahost sagte die Uefa das Spiel am Sonntag ab. (ewu)
Qualifikation zur EM 2024 in Deutschland
Die Schweizer Spiele in der Gruppe I
25.3.2023: Weissrussland-Schweiz 0:5
28.3.2023: Schweiz-Israel 3:0
16.6.2023: Andorra-Schweiz 1:2
19.6.2023: Schweiz-Rumänien 2:2
9.9.2023: Kosovo-Schweiz 2:2
12.9.2023: Schweiz-Andorra 3:0
12.10.2023: Israel-Schweiz
15.10.2023: Schweiz-Weissrussland
18.11.2023: Schweiz-Kosovo
21.11.2023: Rumänien-Schweiz
Modus: Der Gruppenerste und der Gruppenzweite qualifizieren sich direkt für die EM 2024 in Deutschland. Die Gruppendritten bestreiten eine Barrage.
15:30 Uhr
10. Oktober
Fussball: EM 2028 und 2032 vergeben
Die Fussball-EM 2028 findet in Grossbritannien und Irland statt. 2032 steigt das Kontinentalturnier in Italien und der Türkei. Dies beschloss das Exekutivkomitee der Uefa an ihrer Sitzung in Nyon.
Die Vergaben an die Verbände von England, Schottland, Wales, Nordirland und Irland sowie Italien und der Türkei hatten sich im Vorfeld abgezeichnet. Es waren die einzigen verbliebenen Bewerber für die beiden Turniere, nachdem die Türkei ihre Einzel-Kandidatur für 2028 zurückgezogen und sich mit der italienischen Bewerbung für 2032 zusammengeschlossen hatte. Den russischen Ambitionen hatte die Uefa frühzeitig einen Riegel vorgeschoben.
Für Wales, Nordirland, Irland und die Türkei, die auch noch nie eine Weltmeisterschaft organisiert haben, ist der Grossanlass im eigenen Land eine Premiere. Italien war letztmals 1980 EM-Gastgeber und gehörte vor zwei Jahren mit Rom wie Schottland mit Glasgow und England mit London zu den zehn Spielstätten der paneuropäischen Titelkämpfe 2021. 1990 fand zudem die WM in Italien statt.
2028 kommen insgesamt zehn Stadien als Austragungsorte zum Zug, darunter Dublin und Belfast auf der irischen Insel. (sda)
13:45 Uhr
10. Oktober
Formel 1: Pirelli liefert weiterhin alle Reifen
Pirelli bleibt bis mindestens 2027 alleiniger Reifenlieferant der Formel 1. Der italienische Hersteller hat sich im Bieterkampf gegen den japanischen Konkurrenten Bridgestone durchgesetzt.
Pirelli ist seit 2011 exklusiver Reifenpartner der Königsklasse des Motorsports. Bridgestone hatte die Formel 1 nach der Saison 2010 verlassen und wollte nun mit einem lukrativen Angebot zurückkehren.
12:09 Uhr
10. Oktober
Eishockey: Lugano holt Aebischer
Der HC Lugano gibt die Verpflichtung von David Aebischer für die nächste Saison bekannt. Der 23-jährige Freiburger, der von Patrick Fischer diesen Frühling erstmals in die A-Nati berufen wurde, kommt von den Rapperswil-Jona Lakers und unterschreibt bei den Tessinern einen Fünfjahresvertrag. (sda)
09:59 Uhr
Dienstag, 10. Oktober
Beachvolley-WM: Alle Schweizer Duos weiter
Nach Tanja Hüberli und Nina Brunner ziehen an den Beachvolleyball-Weltmeisterschaften in Mexiko auch Anouk Vergé-Dépré/Joana Mäder und Esmée Böbner/Zoé Vergé-Dépré in die Sechzehntelfinals ein.
Am späten Montagabend gewannen die als Nummer 17 gesetzten Böbner/Vergé-Dépré gegen die bis dato noch ungeschlagenen Favoritinnen Katja Stam/Raïsa Schoon aus den Niederlanden 21:19, 21:19. Nur aufgrund des minim schlechteren Punkteverhältnisses klassierte sich das Schweizer Duo hinter den Niederländerinnen im 2. Rang.
Den Gruppensieg sicherten sich mit einem deutlichen Erfolg Vergé-Dépré/Mäder. Das als Nummer 13 gesetzte Duo setzte sich in der Nacht auf Dienstag gegen das als Nummer 12 gesetzte mexikanische Duo Atenas Gutierrez/Abril Flores 21:6 und 21:15 durch.
Vergé-Dépré/Mäder bekommen es in den Sechzehntelfinals am Mittwochabend mit den Italienerinnen Valentina Gottardi/Marta Menegatti zu tun. In der Nacht auf Donnerstag treffen Hüberli/Brunner auf das polnische Duo Jagoda Gruszczynska/Aleksandra Wachowicz, Böbner/Vergé-Dépré spielen gegen das französische Duo Lezana Placette/Alexia Richard. (sda)
16:07 Uhr
9. Oktober
YB verlängert den Vertrag mit Cedric Itten bis 2027
Die Young Boys verlängern den 2026 auslaufenden Vertrag mit Cedric Itten vorzeitig um eine weitere Saison bis im Sommer 2027. Der 26-jährige Stürmer wechselte im Juli 2022 von den Glasgow Rangers zu den Bernern und hat seither in 54 Ernstkämpfen 30 Tore und 13 Assists erzielt. Cedric Itten erklärt: «Ich bin glücklich bei YB in diesem familiären Umfeld und freue mich sehr, den eingeschlagenen Weg mit dem Team und dem Club weiterzugehen. Auch in der laufenden Spielzeit haben wir in allen Wettbewerben hohe Ziele, die wir gemeinsam erreichen wollen.» (pd)
12:43 Uhr
Montag, 9. Oktober
Zusammenzug der Nationalmannschaft erst ab Mittwoch
Nach der Verschiebung des für Donnerstag geplanten EM-Qualifikationsspiels Israel - Schweiz auf ein unbekanntes Datum ändert sich das Programm des Schweizer Nationalteams. Der ab Montag geplante Zusammenzug beginnt erst am Mittwoch. Auch das öffentliche Training auf dem GC-Campus in Niederhasli wird am Mittwoch (16.30 Uhr) durchgeführt. Am Sonntag (18.00 Uhr) bestreitet die Schweiz in St. Gallen das EM-Qualifikationsspiel gegen Weissrussland. (sda)
23:10 Uhr
8. Oktober
Schurter zum neunten Mal Gesamtweltcupsieger
Nino Schurter ist zum neunten Mal Gesamtweltcupsieger im olympischen Cross-Country. Dem 37-jährigen Bündner reicht beim Saisonfinale im kanadischen Mont-Sainte-Anne ein 14. Platz, um den Gesamtsieg ins Trockene zu bringen.
Den letzten Sieg holte sich der britische Weltmeister Thomas Pidcock 26 Sekunden vor Mathias Flückiger. Marcel Guerrini schaffte es als Dritter zum zweiten Mal in Folge auf das Podest.
Schurter seinerseits musste auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung im Gesamtweltcup mehrere bange Momente überstehen. Bei schwierigen Bedingungen erwischte er einen miserablen Start. Von ausserhalb der Top 30 galt es, sich nach vorne zu arbeiten. Bei einem Sieg Flückigers hätte er einen 14. Platz benötigt, um von seinem Schweizer Rivalen nicht noch abgefangen zu werden.
«Das war knapp. Der Start war richtig schlecht, danach war es ein einziges Drama. Ich musste leiden und bangen. Umso glücklicher bin ich, dass es noch aufgegangen ist», sagte Schurter im Ziel. Nun brauche er eine Pause, so der erkältete Altmeister, der in dieser Saison mit seinen Siegen 34 und 35 zum alleinigen Rekordhalter vor Julien Absalon avanciert ist. (sda)
22:41 Uhr
8. Oktober
Erster Davoser Auswärtssieg gegen den ZSC seit Januar 2019
Der HC Davos feiert den ersten Auswärtssieg gegen die ZSC Lions seit dem 13. Januar 2019. Der Rekordmeister gewinnt 3:2.
13 Mal hintereinander hatte der HCD in Zürich verloren. Zwar gerieten die Bündner auch diesmal in Rückstand - Verteidiger Dean Kukan lenkte den Puck in der 22. Minute in bester Stürmer-Manier vor dem Tor ab. Doch wendeten die Gäste die Partie noch im Mitteldrittel mit drei Treffern.
In der 44. Minute verkürzte der ZSC im Powerplay dank Derek Grant auf 2:4. Wer nun mit einem offensiven Feuerwerk des Heimteams rechnete, sah sich getäuscht. Die Davoser verteidigten geschickt, die Zürcher brachten im letzten Drittel bloss acht Torschüsse zu Stande (total 27). Somit verloren die Lions auch ihr zweites Heimspiel der Woche mit 2:3, am Dienstag gegen Zug holten sie immerhin einen Punkt. (sda)
20:47 Uhr
8. Oktober
Verstappen mit erstem Sieg als dreifacher Weltmeister
Max Verstappen gewinnt auch das erste Rennen als dreifacher Weltmeister. Der Niederländer siegt im Grand Prix von Katar nach einem kontrollierten Auftritt.
Verstappen siegte vor den neuerlich überzeugenden Fahrern des Teams McLaren, dem Australier Oscar Piastri und dem Briten Lando Norris. Piastri setzte seinen Höhenflug fort. Der auf diese Saison hin zum Stammfahrer aufgestiegene Australier hatte vor zwei Wochen im Grand Prix Rang 3 belegt und sich damit seine erste Klassierung unter den ersten drei in der Formel 1 gesichert, am Samstag hatte er in Lusail das Sprintrennen vor Verstappen gewonnen.
Die Fahrer des Teams Sauber sorgten zum ersten Mal in der laufenden Saison für einen doppelten Punktgewinn. Beide Fahrer egalisierten ihre Saisonbestergebnisse. Valtteri Bottas wurde Achter; den gleichen Platz hatte der Finne Anfang März beim Saisonauftakt in Bahrain belegt. Der Chinese Zhou Guanyu wurde wie in Australien und Spanien Neunter. (sda)
20:54 Uhr
8. Oktober
Uefa sagt Nati-Spiel gegen Israel ab
Die massiven kämpferischen Auseinandersetzungen nach dem Grossangriff der Hamas auf Israel haben auch Einfluss auf die EM-Qualifikation der Schweizer Fussball-Nati. Die Austragung für die am kommenden Donnerstag angesetzte Partie zwischen Israel und der Schweiz in Tel Aviv wird am Sonntagabend von der Uefa abgesagt. «Angesichts der aktuellen Sicherheitslage hat die Uefa beschlossen, alle in den nächsten Wochen in Israel geplanten Spiele zu verschieben. Die neuen Termine werden zu gegebener Zeit bestätigt», heisst es in der Meldung des europäischen Fussballverbands.
Eigentlich hätte die Equipe von Murat Yakin am Dienstagnachmittag planmässig um 15.30 Uhr den Flieger am Flughafen Zürich in Richtung Israel bestiegen. Zuvor äusserte sich der Schweizerische Fussballverband wie folgt: «Mit grossem Bedauern haben wir von der Situation in Israel Kenntnis genommen. Der SFV steht im Austausch mit der Uefa, mit dem Fedpol und der Schweizerischen Botschaft in Israel». (gav)
20:17 Uhr
8. Oktober
Biles nun 23-fache Weltmeisterin
Simone Biles hat zum Abschluss der Kunstturn-WM in Antwerpen jeweils den Titel am Schwebebalken und am Boden gewonnen. Damit ist die 26-jährige Amerikanerin nun 23-fache Weltmeisterin, dazu kommen vier Silber- und drei Bronzemedaillen.
In Belgien bestieg Biles, die seit April 2023 mit dem Football-Spieler Jonathan Owens verheiratet ist, insgesamt viermal das oberste Podest. Einzig am Sprung (2.) und am Stufenbarren (5.) musste sie sich geschlagen geben. (sda)
18:41 Uhr
8. Oktober
FC Basel jetzt ganz unten
Der FC Basel ist nach der 10. Runde der Super League am Tabellenende angekommen. Die Mannschaft von Interimstrainer und Sportchef Heiko Vogel verlor bei den Young Boys 0:3, während das vormalige Schlusslicht Lausanne-Sport gegen Luzern ein 0:1 in ein 3:1 drehte.
Jean-Pierre Nsame und Ulisses Garcia trafen für YB in der ersten Halbzeit. Die Berner liegen damit weiterhin zwei Punkte hinter dem Leader FC Zürich, der am Samstag 3:2 gegen Winterthur gewann, aber ein Spiel mehr absolviert hat. Basel seinerseits wartet weiter auf den ersten Ligasieg seit Ende Juli und liegt nun drei Punkte hinter Lausanne-Sport und den Grasshoppers auf dem letzten Platz.
Lausanne-Sport lag zuhause gegen Luzern nach einer Stunde 0:1 zurück. Dann waren Chris Kablan, Noë Dussenne und Kaly Sène innerhalb von neun Minuten dreimal für die Waadtländer erfolgreich, davon zweimal vom Penaltypunkt. Tags zuvor hatten auch die Grasshoppers mit einem 3:0 in Yverdon zum Siegen zurückgefunden. (sda)
17:35 Uhr
8. Oktober
Medaillensegen für Schweizer Team
Das Schweizer OL-Team überzeugt zum Abschluss der Sprint-EM in Italien. Matthias Kyburz verteidigt den Titel im K.o.-Sprint erfolgreich, bei den Frauen holen Elena Howald-Roos und Natalia Gemperle Silber respektive Bronze.
Matthias Kyburz, auch Weltmeister in dieser Disziplin, gewann in Vicenza sowohl die Qualifikation als auch alle Finalrunden. Dank dem Sieg zog der 33-jährige Aargauer in der Weltcup-Gesamtwertung noch am Norweger Kasper Harlem Fosser vorbei. Es ist für ihn der sechste Triumph im Gesamtweltcup. Kyburz hatte am Mittwoch schon im Sprint Gold geholt sowie Bronze mit der Staffel am Freitag.
Auch bei den Frauen setzte sich mit der Schwedin Tove Alexandersson die Topfavoritin durch. Sie distanzierte Howald-Roos um 3,5 Sekunden. Für die 32-jährige Tessinerin war es der nahezu perfekte Abschluss ihrer Spitzensport-Karriere. Die ebenfalls 32-jährige Gemperle, eine gebürtige Russin, verlor acht Sekunden auf Alexandersson. Mit je zwei Gold-, Silber- und Bronzemedaillen übertraf das Schweizer Team das gesetzte Ziel von vier Podestplätzen. (sda)
17:02 Uhr
8. Oktober
Dämpfer für Lugano
Drei Tage nach dem Exploit im Europacup setzt es für Lugano in der Meisterschaft eine Enttäuschung. Die Tessiner verlieren das Heimspiel gegen Servette 0:1.
Servette, das am Donnerstag ebenfalls im Einsatz gestanden war und das Auswärtsspiel in Rom mit 0:4 deutlich verloren hatte, erkämpfte sich die drei Punkte mit einer solidarischen Leistung. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Enzo Crivelli in der 38. Minute. Nach einer leicht abgelenkten Flanke kam der Stürmer der Genfer unbedrängt zum Abschluss.
Damit unterlag Lugano erstmals seit 15 Partien wieder im heimischen Stadion, zuletzt hatte man sogar sieben Heimspiele in Serie gewinnen können. (sda)
16:59 Uhr
8. Oktober
Kenianer Kelvin Kiptum knackt Marathon-Weltrekord
Kelvin Kiptum gewinnt den Chicago-Marathon in Weltrekord-Zeit. Der 23-jährige Kenianer siegt in 2:00:35 Stunden. Die bisherige Bestmarke von Eliud Kipchoge lag bei 2:01:09 Stunden.
Kiptum, der sich dem Weltrekord schon in London angenähert hatte, bestritt erst seinen dritten Marathon. (sda)
11:14 Uhr
Sonntag, 8. oktober
Shaqiri und Chicago mit Rückschlag
Rückschlag für Xherdan Shaqiris Chicago. Nach zwei Siegen in Folge verlor Fire zu Hause gegen Charlotte mit 0:2 und verpasste damit die grosse Chance, sich für die Playoffs zu qualifizieren. Xherdan Shaqiri und seine Teamkollegen zeigten eine schwache Leistung und werden am 21. Oktober, dem letzten Spieltag, auswärts gegen New York City antreten. Als Elfter der Eastern Conference hat Fire sein Schicksal nicht mehr in den eigenen Händen.
Für Inter Miami ist die Messe hingegen gelesen. Trotz des Comebacks von Lionel Messi musste das Team aus dem Süden Floridas eine 0:1-Niederlage gegen Cincinnati hinnehmen. Lionel Messi wurde in der 55. Minute eingewechselt, ohne jedoch den erhofften Schwung bringen zu können. Schliesslich musste Wayne Rooney nach dem nutzlosen 2:0-Sieg von DC United gegen New York City seinen Trainerposten räumen. Die Franchise aus der Hauptstadt, die ihr letztes Spiel der Regular Season bestritt, wird nicht an den Playoffs teilnehmen und verpasst damit die entscheidende Saisonphase bereits zum vierten Mal in Folge. Rooney, der frühere Torjäger von Manchester United, war in Washington nur eine Saison lang im Amt. (sda)
22:24 Uhr
7. Oktober
Eishockey-Fakten der Runde: Samuel Ernis Traumtor in Kloten
Langnaus Verteidiger Samuel Erni erzielte in Kloten das «Tor des Jahres». Das sind die Fakten der Eishockeyrunde vom Samstag.
Samuel Erni! Ein 32-jähriger Verteidiger, der in 13 Jahren in der National League nur einmal 3 Tore in einer Saison erzielte (und in mehreren Saison gar keines), überraschte Klotens Goalie Juha Metsola mit dem «Michigan Move». So benannt wird diese Taktik, weil 1996 Mike Legg für die University of Michigan im US-College-Final erstmals ein solches Tor erzielte. Beim «Michigan Move» lädt der Spieler hinter dem Tor den Puck auf seine Stockschaufel und führt den Puck von hinter dem Tor ins Netz.
Samuel Erni erzielte so nach 13 Minuten das 1:0 für die SCL Tigers in Kloten. In der Schweiz erzielte Thomas Derungs im April 2010 ein derartiges Goal im Playoff-Final gegen Berns Marco Bührer. Damals spielte Erni noch bei den Junioren, erst im darauf folgenden Herbst debütierte der Frauenfelder bei Zug in der National League.
Ausserdem kam Langnaus Torhüter Stéphane Charlin mit 32 Paraden zum ersten Shutout in dieser Saison, zum zweiten in seiner National-League-Karriere. Die SCL Tigers punkteten zum ersten Mal seit vier Jahren (!) in fünf Partien hintereinander (4 Siege).
Sprunger neu im Klub
Ausverkaufte St-Léonard-Arena, das Heimteam aus Freiburg gewinnt das Spitzenspiel gegen Bern .:. und verteidigt die Tabellenführung. Trotz sechs Siegen in Serie für Gottéron drehte sich am Samstag aber alles um Julien Sprunger. Sprunger bestritt gegen Bern sein 1000. National-League-Spiel und schaffte es als 16. Akteur in den «1000-er-Klub». Damit ist dem 37-Jährigen, der die ganze Karriere lang nur für Gottéron spielte, der Platz in der «Schweizer Hockey Hall of Fame» auf sicher. Nathan Marchon und Lucas Wallmark erzielten die zwei Goals für Fribourg, für Bern verkürzte im Schlussabschnitt Marco Lehmann mit seinem bereits vierten Saisontreffer.
Zugs Blitzstart
Der EV Zug machte mit Lausanne (.:.) kurzen Prozess. Schon die letzten beiden Duelle gegen Lausanne gewann Zug 5:0 und 6:0. Am Samstag in der Herti-Arena stand es nach sechs Minuten 2:0 und nach dem ersten Abschnitt 5:0. Erst dreimal - und nie mehr in den letzten 14 Jahren - hatte der EVZ ein Startdrittel mit 5:0 (zuletzt am 6. Januar 2009 in Biel). Für Zug gelangen Lino Martschini drei Tore und ein Assist. Lausannes Torhüter Ivars Punnenovs machte keine Werbung in eigener Sache, um die verlorene Nummer-1-Goalie-Position von Connor Hughes zurückzuerobern. Zug gewann nach missglücktem Saisonstart sieben der letzten neun Spiele. Und übrigens: Die Rekordführung nach dem 1. Drittel seit Einführung der Playoffs (1985) hält der HC Davos, der am 28. Januar 1989 gegen Freiburg nach 20 Minuten 8:0 führte.
Davoser Heimsieg
Der HC Davos schloss mit einem .:. gegen den HC Lugano die Serie von drei Heimspielen hintereinander siegreich ab. Die ersten zwei Heimpartien der Serie hatte Davos gegen Lausanne und Bern knapp verloren. Sandro Aeschlimann (xx Paraden) kam zum ersten Shutout der Saison, letzte Saison gelangen ihm zwei. Er gewann das Duell gegen Luganos Mikko Koskinen (der beim zweiten Gegentor nicht gut aussah) klar. Beim HCD kam Enzo Corvi nach einer Verletzung zum Saisondebüt (1 Assist).
Wieder Servette
Die Neuauflage des letzten Playoff-Finals gewann wieder der Genève-Servette Hockey Club gegen den EHC Biel, wenn auch erst im Penaltyschiessen. Biel führte zweimal, konnte diese 1:0- und 2:1-Führungen aber nicht verteidigen. Servette benötigte für die zwei Ausgleichstreffer insgesamt nur 54 Sekunden. Im Penaltyschiessen setzte sich Servette mit 3:1 durch. Biel verlor in dieser Saison schon vier Penaltyschiessen; die letzten zwei gegen Langnau und Ambri-Piotta hatten die Seeländer sogar 0:3 verloren. Derweil Servette alle bisherigen Heimspiele in der Les-Vernets-Eishalle gewonnen hat, verlor Biel zum sechsten Mal de suite und sogar zum achten Mal in den letzten neun Runden. (sda)
20:19 Uhr
7. Oktober
FCZ festigt Platz 1, GC fängt sich in Yverdon
Der FC Zürich festigt in der 10. Runde der Super League seine Leaderposition mit einem 3:2-Derbyerfolg gegen Winterthur. Die Grasshoppers finden in Yverdon (3:0) nach zwei Monaten zum Siegen zurück, St. Gallen schlägt Lausanne-Ouchy 4:0.
Goran Boranijasevic und Antonio Marchesano trafen im Letzigrund für den nach zehn Runden weiter ungeschlagenen FCZ in der ersten Halbzeit, Fabian Rohner in der zweiten. Für die Gäste glich Matteo Di Giusto zwischenzeitlich aus und verkürzte Sayfallah Ltaief in der Nachspielzeit. Mit 22 Punkten weist der FCZ damit nach zehn Runden mehr Punkte vor als in der Meistersaison 2021/22 (20).
Bei den Grasshoppers, die in der Meisterschaft seit dem 3:1 beim Saison-Auftakt gegen Basel nicht mehr gewonnen hatten, avancierte Awer Mabil bei seiner ersten Nomination für die Startelf sogleich zum Matchwinner. Der auf dem rechten Flügel aufgelaufene Australier erzielte beim hohen Sieg in Yverdon die ersten beiden Tore und legte den dritten Treffer von Dorian Babunski auf. Für den in den letzten Wochen überzeugenden Aufsteiger Yverdon war es die erste Liga-Niederlage seit Mitte August und dem 1:6 gegen Lugano.
Im Abendspiel fuhr St. Gallen gegen ein fehlerhaftes Stade Lausanne-Ouchy den fünften Sieg im fünften Heimspiel ein. Nikolaj Möller, Albert Vallci, Willem Geubbels und Mihailo Stevanovic erzielten die Tore. (sda)
18:40 Uhr
7. Oktober
Pogacar schafft Lombardei-Hattrick
Tadej Pogacar gewinnt zum dritten Mal in Folge die Lombardei-Rundfahrt. Der 25-jährige Slowene siegt auf den 238 km von Como nach Bergamo solo mit 51 Sekunden Vorsprung vor Andrea Bagioli und Primoz Roglic. Marc Hirschi muss sich mit Platz 19 begnügen.
Pogacar setzte sich nach dem letzten Anstieg bei Madonna del Ghisallo rund 30 Kilometer vor dem Ziel aus einer kleinen Spitzengruppe ab und vergrösserte auf der rasenden Abfahrt seinen Vorsprung. Zehn Kilometer vor dem Ziel hatte der Slowenen Probleme am Oberschenkel, womöglich waren es Krämpfe. Trotzdem kamen die Verfolger nicht mehr heran. (sda)
16:16 Uhr
7. Oktober
Eiskunstlauf-EM 2027 in Lausanne
Die Eiskunstlauf-EM 2027 wird in der Schweiz stattfinden. Der Internationale Eislaufverband ISU ernannte Lausanne zum Gastgeber.
Lausanne, das die EM bereits 1992 und 2002 sowie 1997 die WM ausgetragen hat, setzte sich gegen die Bewerbungen aus Bulgarien (Sofia), Deutschland (Essen) und der Slowakei (Bratislava) durch. Der Wettkampf der 150 besten Eisläuferinnen und Eisläufer Europas soll im Januar in der Vaudoise Aréna durchgeführt werden, wo der Lausanne HC seine Heimspiele bestreitet. (sda)
14:48 Uhr
7. Oktober
Elvedi fällt aus, Cömert nachnominiert
Nico Elvedi fällt für den Zusammenzug der Nationalmannschaft aus. Der Innenverteidiger von Borussia Mönchengladbach zog sich eine Verstauchung im linken Knie zu. Als Ersatz für den 27-Jährigen bietet Nationaltrainer Murat Yakin Eray Cömert auf, der sich in Nantes zum Stammspieler entwickelt hat.
Die Schweizer Nationalspieler werden sich am Montag in Zürich versammeln. Im Rahmen der EM-Qualifikation steht am Donnerstag aktuell noch das Auswärtsspiel gegen Israel auf dem Programm. Nach den Raketenangriffen auf das Land ist die Durchführung der Partie jedoch fraglich. Am Sonntag, 15. Oktober, empfängt die Schweiz in St. Gallen Belarus. (sda)
11:55 Uhr
7. Oktober
Unklarheit über Spieldurchführung Israel - Schweiz
Nach den Raketenangriffen auf Israel ist vorerst offen, ob das Schweizer Nationalteam das Auswärtsspiel im Rahmen der EM-Qualifikation vom kommenden Donnerstag in Tel-Aviv bestreiten wird.
Man habe mit grossem Bedauern von der Situation in Israel Kenntnis genommen, schrieb der Verband. «Der SFV steht im Austausch mit der UEFA, mit dem Fedpol und der Schweizerischen Botschaft in Israel.» Die UEFA wird entscheiden, ob die Partie zwischen Israel und der Schweiz stattfinden kann.
Am Montag wird sich das Nationalteam wie geplant in Zürich einfinden. Der Flug nach Israel wäre am Dienstag vorgesehen. (sda)
11:42 Uhr
7. Oktober
Bayern bestätigt: Boateng erhält keinen Vertrag
Bayern München hat sich gegen eine Verpflichtung von Jerome Boateng entschieden. Das gab der Verein am Freitag bekannt. Der Weltmeister von 2014 hatte seit Sonntag am Training der Münchner teilgenommen und war ein Kandidat als Ersatz für die dünn besetzte Defensive.
Der Klub hat seinem «verdienten Spieler» nun angeboten, sich dennoch weiter an der Säbener Strasse fit zu halten. Boateng ist nach zwei Jahren bei Olympique Lyon derzeit vereinslos. Im November 2022 war er wegen Angriffen auf seine Ex-Freundin zu einer Geldstrafe von insgesamt 1,2 Millionen Euro verurteilt worden. Nachdem das Bayerische Oberste Landesgericht die Verurteilung wegen Körperverletzung und Beleidigung zuletzt aufhob, wird der Prozess nun ein weiteres Mal aufgerollt. (sid)
11:40 Uhr
7. Oktober
Fehlstart an Beachvolleyball-WM verhindert
Anouk Vergé-Dépré und Joana Mäder reagieren in der Startpartie der Beachvolleyball-WM im mexikanischen Tlaxcala auf den Satzrückstand und gewinnen 22:24, 21:15, 15:12.
Gegen das thailändische Duo Taravadee Naraphornrapat und Worapeerachayakorn Kongphopsarutawadee führten die favorisierten Schweizerinnen im ersten Satz 16:11, verloren danach aber die Kontrolle über das Spiel. Den Satzball beim Stand von 20:19 konnten Vergé-Dépré/Mäder nicht nutzen und verloren schliesslich den ersten Umgang. Nach starker Reaktion kam es zum umkämpften dritten Satz, in dem die Schweizerinnen beim Stand von 11:12 vier Punkte in Folge gewannen und so den wichtigen Auftaktsieg holten.
Am Samstagabend Schweizer Zeit kommen die Europameisterinnen Tanja Hüberli/Nina Brunner sowie Esmée Böbner/Zoé Vergé-Dépré zu ihren ersten Einsätzen an der WM. (sda)
11:37 Uhr
7. Oktober
Formel 1: Verstappen holt die Pole Position in Katar
Auf dem Weg zu seiner WM-Krönung ist Max Verstappen auch in Katar der Massstab. Im Qualifying zum Grossen Preis am Sonntag sicherte sich der Red-Bull-Pilot seine 30. Pole Position in der Formel 1 vor den Mercedes-Piloten George Russell und Lewis Hamilton. Die McLaren-Fahrer Lando Norris und Oscar Piastri wähnten sich zunächst hinter Verstappen in den Top drei, ihre Zeiten wurden aber nachträglich gestrichen.
«Es war ein guter Start ins Wochenende. Der Belag ist rutschig, der Sand fliegt auf die Strecke», sagte Verstappen. Er wolle «natürlich» am Samstag schon alles perfekt machen: «Das Auto funktioniert hier so, wie ich es mir erhofft habe.» (sid)
22:47 Uhr
6. Oktober
National League: Fribourg setzt Siegesserie fort
Fribourg-Gottéron hat die Tabellenführung in der National League mit einem 3:1-Sieg bei Ajoie, dem fünften Erfolg in Serie, auf vier Punkte ausgebaut. Allerdings hatte der zweitplatzierte ZSC Lions spielfrei, die Zürcher haben zwei Partien weniger ausgetragen als Fribourg.
Gleich viele Punkte wie der ZSC hat der drittklassierte SC Bern auf dem Konto. Das Team aus der Hauptstadt bezwang Ambri-Piotta vor heimischem Publikum 2:1. Die Rapperswil-Jona Lakers siegten in Lausanne 3:1 und verbesserten sich in der Tabelle vom 9. auf den 4. Platz. Die Waadtländer verloren zwei Positionen und nehmen nun den 6. Rang ein.
Der Tabellen-5. Zug unterlag bei den SCL Tigers 2:3 nach Verlängerung. Titelverteidiger Genève-Servette verlor in Lugano 4:7 und kassierte im sechsten Auswärtsspiel der laufenden Meisterschaft die sechste Niederlage. Die Genfer fielen vom 8. auf den 9. Platz zurück. Noch schlechter klassiert ist Final-Gegner Biel (11.), der mit dem 2:4 vor heimischem Publikum gegen Kloten zum fünften Mal hintereinander verlor. (sda)
17:18 Uhr
6. Oktober
Organisatoren der Rad-WM Zürich einigen sich mit Kinderspital
Die Organisatoren der Rad- und Para-Cycling-Weltmeisterschaften 2024 in Zürich können aufatmen. Das Kinderspital und die meisten weiteren Parteien werden ihre Rekurse zurückziehen. Für besonders Betroffene würden die Strassen während des Grossanlasses punktuell geöffnet, teilte die Stadt Zürich mit. In gemeinsamen Verhandlungen mit den Rekurrenten hätten Lösungen gefunden werden können, heisst es in der Mitteilung. Die Rad-WM findet vom 21. bis 29. September 2024 in Stadt und Kanton Zürich statt. (sda)
15:53 Uhr
6. Oktober
Doping: Auch B-Probe bei Paul Pogba positiv
Dem wegen Dopings vorläufig gesperrten französischen Fußball-Nationalspieler Paul Pogba ist auch bei der Nachkontrolle ein zu hoher Testosteronwert nachgewiesen worden. Dies berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Quelle. Demnach sei auch die vom 30-Jährigen beantragte B-Probe positiv gewesen. Der Mittelfeldspieler ist bereits seit Bekanntwerden seiner positiven A-Probe am 11. September vorläufig gesperrt.
Pogba droht wegen Dopings eine vierjährige Sperre. Diese könnte um die Hälfte reduziert werden, sofern er die fehlende Absicht bei seinem Fehltritt nachweisen kann. Sein Verein Juventus Turin hatte zuletzt bereits die Gehaltszahlungen an den Weltmeister von 2018 eingefroren, nach der ebenfalls positiven B-Probe droht nun eine Entlassung.
Laut Gazzetta dello Sport stand Pogba unter Aufsicht eines US-Spezialisten, der ihm ein Ergänzungsmittel verschrieben habe, das Testosteron enthielt. Pogba habe das Mittel eingenommen, ohne sich davor mit den Juve-Ärzten zu beraten.
In Turin hat Pogba ein schwieriges Jahr hinter sich. Wegen einer Knie-OP und weiterer Verletzungen kam der Weltmeister von 2018 in der Vorsaison gerade einmal auf zehn Einsätze. Wegen der Verletzungsmisere verpasste Pogba auch die WM 2022 in Katar. (sid)
12:03 Uhr
6. Oktober
Roglic wechselt zu Bora-Hansgrohe
Bora-Hansgrohe hat das Tauziehen um Primoz Roglic gewonnen. Mit dem diesjährigen Giro-Gewinner peilt das deutsche Radsport-Team im nächsten Jahr den Sieg bei der Tour de France an. Der 33-jährige Slowene war bei Jumbo-Visma in der Rangordnung zuletzt hinter Jonas Vingegaard zurückgefallen, der in diesem Jahr schon zum zweiten Mal die Tour de France gewann. Roglic gilt neben Vingegaard und seinem Landsmann Tadej Pogacar aktuell als einer der besten Rundfahrten-Spezialisten der Welt. Er gewann dreimal die Spanien-Rundfahrt und in diesem Jahr erstmals den Giro d’Italia. (sda)
10:13 Uhr
Freitag, 6. Oktober
Sapporo will Winter-Olympia 2030 nicht mehr
Die nordjapanische Stadt Sapporo will sich Medienberichten zufolge nicht mehr um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2030 bewerben. Hintergrund sind die massiven Bestechungsskandale im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen in Tokio im Sommer 2021. Es sei schwierig, in der Öffentlichkeit Verständnis für eine Bewerbung für 2030 zu wecken. Sapporo erwäge nun, stattdessen eine Bewerbung für das Jahr 2034 oder später anzustreben, hiess es. (sda/dpa)
23:16 Uhr
5. Oktober
Kunstturner Noe Seifert schafft Historisches
Noe Seifert zeigt im Mehrkampf-Final an der WM im belgischen Antwerpen einen starken Wettkampf. Der 24-jährige Aargauer erreicht mit 82,431 Punkten den 8. Platz. Mit dem Vorstoss in die Top 10 ist Seifert Historisches gelungen. Es ist die beste WM-Klassierung eines Schweizer Mehrkämpfers seit 1950. Zu verdanken hatte es Seifert einer mehrheitlich konstanten Leistung - unter anderem turnte er am Barren die viertbeste Übung. Weltmeister in der ersten Einzel-Entscheidung bei den Männern wurde Titelverteidiger Daiki Hashimoto aus Japan mit 86,132 Punkten. (sda)
22:55 Uhr
5. OKTOBER
Europa League: Servette bekommt von AS Roma Limiten aufgezeigt
Der FC Servette bekommt im Stadio Olimpico von der AS Roma Limiten aufgezeigt. Die Genfer verlieren nach einem durchaus gelungenen Beginn mit 0:4. Sie warten in der Europa League weiter auf das erste Tor.
Die 60’000 Zuschauer im Olympiastadion erlebten ein Spiel, welches eine Halbzeit lang fast auf Augenhöhe geführt wurde. Servette begann gut. Nach 21 Sekunden schlenzte Genfs Stürmer Chris Bedia den Ball ein paar Zentimeter am Tor vorbei. Und in der elften Minute wurde ein Scharfschuss von Miroslav Stevanovic unglückhaft neben das Gehäuse abgefälscht. Nach diesen zwei guten Möglichkeiten zur Führung war es das aber für Servette.
Bis zum nächsten europäischen Auftritt in Moldawien bei Sheriff Tiraspol bleiben Servette drei Wochen und eine Nationalmannschaftspause, um die Abwehr internationalem Niveau näher zu bringen. Und: Sheriff kassierte gegen die gleichen Gegner ja sogar noch zwei Gegentore mehr (8 gegenüber 6 von Servette). Vielleicht folgen die grossen europäischen Nächte für Servette ja später in der Saison. (sda)
20:50 Uhr
5. OKTOBER
Der FC Lugano macht bei Besiktas Istanbul aus einem 0:2 ein 3:2
Der FC Lugano setzt am Bosporus einen raren europäischen Glanzpunkt. Die Tessiner machen im zweiten Gruppenspiel in der Conference League bei Besiktas Istanbul aus einem 0:2 ein 3:2. Die Türken schienen das Spiel zunächst voll unter Kontrolle zu haben, doch die Luganesi schossen in der zweiten Hälfte aus allen Rohren.
Es ist die erste Heimniederlage für Istanbul seit über einem Jahr. Lugano führt die Gruppe D nun mit vier Punkten an, Besiktas liegt auf dem dritten Rang. Am 26. Oktober geht die Conference League weiter. Lugano spielt in Brügge, Besiktas in Norwegen bei Bodo. (sda/zen)
17:22 Uhr
5. OKTOBER
Thun drei Monate ohne Stammverteidiger Djacko
Der Challenge-League-Leader Thun muss bis zum Jahreswechsel ohne seinen Linksverteidiger Kevin Djacko auskommen. Der 30-jährige Franzose zog sich am letzten Sonntag beim 1:1 in Vaduz eine Bänderverletzung im rechten Knie zu und fällt rund drei Monate aus.
Djacko stand in den bisherigen neun Ligaspielen in der Startformation. (sda)
14:50 Uhr
5. OKTOBER
Vertrag bis 2028 und mehr Lohn für Kobel bei Dortmund
Borussia Dortmund setzt langfristig auf Goalie Gregor Kobel. Der Bundesligist und der 25-jährige Zürcher verlängerten den Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis Juni 2028. Medienberichten zufolge beinhaltet die neue Vereinbarung eine deutliche Lohnerhöhung.
Kobel, der in der Nationalmannschaft hinter Yann Sommer die Nummer 2 ist, hatte 2021 vom VfB Stuttgart zum BVB gewechselt und entwickelte sich sogleich zum Leistungsträger und Vize-Captain.
«Gregor hat sich bei uns in Dortmund zu einem Torhüter von Weltklasse-Format entwickelt», sagte Sportdirektor Sebastian Kehl. «Wir sind stolz, dass wir ihn für unsere Ziele und Ambitionen beim BVB langfristig begeistern konnten und nun auf dieser wichtigen Position Planungssicherheit auf höchstem Niveau haben.» (sda/dpa)
11:15 Uhr
5. OKTOBER
Weiterer Moto3-Einsatz für Noah Dettwiler
Der Schweizer Motorrad-Rennfahrer Noah Dettwiler erhält beim Grand Prix von Indonesien am 15. Oktober eine weitere Bewährungschance in der Moto3-WM. Der 18-jährige Solothurner wird im Team CIP Green Power GP für den verletzten Spanier David Salvador einspringen. Beim gleichen Team hat Dettwiler bereits einen Vertrag als Stammfahrer für die kommenden zwei Jahre.
Bei einem ersten Einsatz als Wildcard-Fahrer hatte der Schweizer im August in Österreich mit einem 20. Platz überzeugt. Nach dem Halt in Indonesien wird Dettwiler mit dem Team nach Australien weiterreisen, um bereit zu sein, bei Bedarf noch einmal einzuspringen. (sda)
10:13Uhr
5. OKTOBER
Bencic muss gesamte China-Tour absagen
Belinda Bencic fehlt bei den laufenden Turnieren in China wegen einer Lebensmittelvergiftung und kann sich deshalb nicht mehr für das Frauen-Masters qualifizieren.
Mexiko war für Belinda Bencic keine Reise wert. Vor dem Turnier in Guadalajara zog sich die beste Schweizer Tennisspielerin eine starke Lebensmittelvergiftung zu. Die Nummer 15 der Welt musste nicht nur für den dortigen Anlass kurzfristig Forfait erklären, sie verpasst auch das laufende, eigentlich obligatorische WTA-1000-Turnier in Peking und wird kommende Woche nicht wie vorgesehen in Zhengzhou antreten können.
Damit ist auch klar, dass Bencic ihr erklärtes Ziel, das Erreichen der WTA-Finals der besten acht, nicht mehr erreichen kann. Ob die 26-jährige Ostschweizerin vor dem Finalturnier des Billie Jean King Cups vom 7. bis 12. November, wo die Schweiz Titelverteidigerin ist, noch ein Turnier bestreiten kann, ist derzeit offen. «Sie war zehn Tage krank und verlor einen guten Teil ihrer Fitness», teilte ihr Management mit. «Die China-Tour kam deshalb zu früh.» (sda)
09:05 Uhr
5. OKTOBER
Fluminense zum zweiten Mal im Final
Fluminense steht zum zweiten Mal im Final der Copa Libertadores, dem südamerikanischen Pendant zur Champions League. Im Halbfinal gewann der Verein aus Rio de Janeiro das brasilianische Duell gegen Internacional Porto Alegre dank eines 2:1-Sieges im Rückspiel.
Fluminense gelang die Wende dank zwei Treffern in den letzten zehn Minuten. Das Hinspiel hatte 2:2 geendet. Im Final wird Fluminense am 4. November im heimischen Maracana antreten können, Gegner ist Palmeiras, der Rivale aus São Paulo, oder die Boca Juniors aus Argentinien (Hinspiel: 0:0).
Fluminense verlor seinen bisher einzigen Final 2008 gegen LDU Quito aus Ecuador, die Boca Juniors (6 Titel) und Palmeiras (3) gewannen die wichtigste südamerikanische Klubtrophäe bereits mehrere Male. (sda)
08:10 Uhr
5. OKTOBER
So wird Verstappen in Katar Weltmeister
Max Verstappen bietet sich am Samstag im Sprintrennen zum Grand Prix von Katar die erste Chance, seinen dritten WM-Titel in der Formel 1 perfekt zu machen. Der Niederländer im Red Bull kann die Titelverteidigung aus eigener Kraft und sogar ohne Podestplatz schaffen.
Sechs Grands Prix und drei Sprintrennen vor Schluss hat Verstappen in der WM-Wertung 177 Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger und Teamkollegen Sergio Perez. Wird Verstappen im Sprint auf dem Rundkurs in Losail mindestens Sechster, ist sein neuerlicher Triumph Tatsache. Wird Perez im Rennen über die verkürzte Distanz nur Vierter oder fährt er ein noch schlechteres Ergebnis ein, ist der Titelkampf ebenfalls vorzeitig entschieden. (sda/dpa)
06:42 Uhr
Donnerstag, 5. OKTOBER
Chicago dank Shaqiris Doublette auf Playoff-Kurs
Die Chicago Fire gewinnen dank zwei Toren von Xherdan Shaqiri 4:1 gegen Inter Miami und verbessern sich in der MLS zwei Runden vor Schluss auf einen Playoff-Platz.
Shaqiri erzielte vor 62’000 Zuschauern kurz nach der Pause das 1:0 und knapp 20 Minuten vor Schluss das siegsichernde 4:1. Es waren die Saisontore Nummer 4 und 5 des Schweizer Internationalen in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS), die ersten seit Mitte Juli. Auch die beiden Treffer zum 2:1 und 3:1 erzielte mit dem ehemaligen FCZ-, Xamax- und Lugano-Spieler Maren Haile-Selassie ein Schweizer.
Chicago belegt mit 40 Punkten den 8. Platz der Eastern Conference. Die ersten sieben qualifizieren sich direkt für die Playoffs, der Achte spielt gegen den Neunten um den letzten Platz. Das zehntplatzierte New York City liegt zwei Runden vor Schluss zwei Punkte hinter Chicago.
Mit Miami, das zum vierten Mal in Folge auf den verletzten Lionel Messi verzichten musste, wurde ein direkter Gegner um die Playoffs zurückgebunden. Das Team aus Florida weist fünf Zähler Rückstand auf - und hat noch ein Spiel mehr zu bestreiten. (sda)
23:23 Uhr
4. OKTOBER
Kunstturnen: 20. Goldmedaille für Superstar Simone Biles
Die Amerikanerin Simone Biles holt an den Kunstturn-Weltmeisterschaften in Antwerpen ihre 20. WM-Goldmedaille. Damit stellt Simone Biles einen Medaillenrekord auf.
Dass die 26-jährige Amerikanerin mit dem USA-Team die Goldmedaille gewann, kam gewiss nicht überraschend. Die Amerikanerinnen starteten als haushohe Favoritinnen in den Team-Final. Seit 2011 gewannen sie alle Mannschafts-Titel. Und schon in der Qualifikation sammelte das USA-Team die meisten Punkte. Hinter den USA (167,729 Punkte) holten sich Brasilien (165,530) und Frankreich (164,064) die weiteren Medaillensätze.
Simone Biles stellte in Antwerpen einen Medaillenrekord auf - und kann ja noch weitere Edelmetalle dazugewinnen. Mit nun 33 Medaillen an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen stieg sie zur erfolgreichsten Turnerin der Geschichte auf. Bislang lag sie gleichauf mit Larissa Latynina aus der ehemaligen Sowjetunion. Latynina behält vorerst nur noch die Bestmarke mit 18 Olympia-Medaillen.
Simone Biles verpasste wegen mentaler Probleme die letzten beiden Weltmeisterschaften und die Olympischen Sommerspiele von Tokio. Im Team-Final verzichtete sie auf den vor drei Tagen der Welt präsentierten Sensationssprung «Biles II».
Die Schweizer Frauen hatten den Team-Final verpasst. Immerhin sicherte sich Lena Bickel in Antwerpen ein weiteres Olympia-Ticket, so dass auch die Schweizer Frauen - wie in den letzten zwei Jahrzehnten immer - nächsten Sommer bei den Olympischen Spielen in Paris vertreten sein werden. (sda)
23:25 Uhr
4. OKTOBER
Handball: Kriens Luzern siegt bei Andy Schmids Saisondebüt
In der Handball-Meisterschaft tritt Kriens Luzern erstmals diese Saison mit ihrem Spielmacher Andy Schmid an - und gewinnt das Verfolgerduell gegen Pfadi Winterthur mit 30:28.
Andy Schmid tastete sich an die Meisterschaft heran. Ihm gelangen vier Tore aus sechs Abschlussversuchen, eines in der ersten Halbzeit und drei in der Schlussphase. Ausserdem unterliefen Schmid drei technische Fehler.
Kriens Luzern siegte gegen Pfadi Winterthur aber gewiss verdientermassen. Bloss zweimal (5:4 und 6:5) führten die Winterthurer. Den 5:6-Rückstand nach zehn Minuten beantwortete Kriens Luzern mit fünf Toren hintereinander zum 10:6. Danach schaffte es Pfadi Winterthur bloss noch einmal, bis auf ein Tor an die Luzerner heranzukommen (18:19).
In der Tabelle liegt Kriens Luzern drei Zähler hinter Leader und Meister Kadetten Schaffhausen zurück. Die Kadetten wahrten mit einem 39:28 über Chênois Genf ihre Ungeschlagenheit in dieser Saison. Ausserdem verbesserte sich Wacker Thun mit einem 22:20-Sieg über Suhr Aarau über den Playoff-Strich. (sda)
17:16 Uhr
4. oktober
Fussball-WM 2030 mit Spielen auf 3 Kontinenten
Die Fussball-WM 2030 wird in sechs Ländern auf drei Kontinenten gespielt. Der Startschuss zur Jubiläumsausgabe der Weltmeisterschaft fällt in Südamerika (Eröffnungsspiel in Uruguay, zwei weitere Partien in Argentinien und Paraguay) und wird anschliessend in Marokko, Spanien und Portugal ausgetragen. Damit sind die sechs Nationen im Turnier mit 48 Teams gleich für die Endrunde gesetzt.
Die erste WM ging 1930 in Uruguay über die Bühne, weshalb der Weltverband in den zweitkleinsten Staat Südamerikas zurückkehren wollte. «In einer geteilten Welt vereinen sich Fifa und Fussball», meinte Fifa-Präsident Gianni Infantino nach der überraschenden Ankündigung. Eigentlich hätte hätte die WM 2030 erst im kommenden Jahr vergeben werden sollen. Die nächste WM 2026 wird in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen. (gav)
17:04 Uhr
4. oktober
EM-Titel für Kyburz
Matthias Kyburz, die Weltnummer 1 unter den Orientierungsläufern, holt an den Europameisterschaften in Norditalien im Sprint die Goldmedaille. Der 33-jährige Fricktaler krönt seine fast perfekte Saison. An den Heim-Weltmeisterschaften vor zweieinhalb Monaten in Flims-Laax gewann er Gold über die Mitteldistanz und mit der Staffel sowie Silber über die Langdistanz. In Verona - mitten in der Stadt und durch historische Gassen - legte er nun auch einen perfekten Start zu den Europameisterschaften hin.
Kyburz legte im Sprint einen Steigerungslauf hin. Bei einer Siegerzeit von 12:26 Minuten übernahm er bei der dritten Zwischenzeit nach gut sieben Minuten erstmals die Führung. Im Ziel begann für Kyburz eine 25-minütiges Bangen. Der Norweger Kasper Harlem Fosser war bei der zweitletzten Zwischenzeit zwei Minuten vor dem Ziel noch eine Sekunde schneller unterwegs als Kyburz. Im Finish büsste Fosser indes noch fünf Sekunden auf den Schweizer ein.
Bei den Frauen war die 28-jährige Schwedin Sara Hagström eine Klasse für sich. Die Favoritin, die 25-jährige Seeländerin Simona Aebersold (Weltnummer 1 im OL/Weltnummer 2 im Sprint) musste sich mit der Bronzemedaille begnügen. Nach halber Distanz hatte Aebersold noch geführt. Auf Hagström büsste Aebersold im Ziel 23 Sekunden ein; auf Tove Alexandersson, eine weitere Schwedin, 15 Sekunden. Natalia Gemperle (32) verfehlte als Vierte die Medaillenränge um fünf Sekunden. (sda)
14:36 Uhr
4. oktober
Türkei zieht EM-Bewerbung zurück
Die Fussball-EM 2028 wird aller Voraussicht nacht im Vereinigten Königreich und in Irland stattfinden. Die Türkei, die als einziger Konkurrent im Rennen war, hat ihre Bewerbung zurückgezogen. Das teilt die Uefa am Mittwoch mit. Nun will sich die Türkei gemeinsam mit Italien für die Austragung 2032 bewerben. Nun braucht die Kandidatur der vier Fussballverbände Grossbritanniens (England, Schottland, Nordirland, Wales) sowie von Irland nur noch die Zustimmung des Exekutivkomitees der Uefa am 10. Oktober. (gav)
12:39 Uhr
4. Oktober
Nati empfängt Kosovo in Basel
Die Schweizer Fussballnati bestreitet ihr letztes Heimspiel im Jahr 2023 in Basel. Am Samstag, 18. November wird die Partie gegen den Kosovo um 20.45 Uhr im St.-Jakob-Park angepfiffen. Zunächst steht für die Equipe von Murat Yakin aber noch am 12. Oktober ein Auswärtsspiel in Israel an, ehe drei Tage später im kybunpark das Spiel gegen Weissrussland folgt. (gav)
12:01 Uhr
4. oktober
Kryenbühl lässt nächste Weltcup-Saison aus
Urs Kryenbühl, der in der Abfahrt schon dreimal im Weltcup auf dem Podest gestanden hat, wird im kommenden Winter keine Skirennen bestreiten. Als Grund gibt der 29-jährige Schwyzer an, dass er einen privat und körperlich schwierigen Sommer hinter sich habe.
Kryenbühl hatte Ende Dezember des vergangenen Jahres im Super-G von Bormio, ohne zu stürzen, einen Riss des rechten vorderen Kreuzbandes erlitten. Es war für ihn ein weiterer herber Rückschlag, nachdem er im Januar 2021 beim Zielsprung auf der Streif in Kitzbühel fürchterlich gestürzt war. Schon damals zog er sich unter anderem einen Kreuzbandriss zu. Ein Jahr später stürzte er im Europacup in einem Super-G erneut schwer, was eine Beckenverletzung zur Folge hatte. (sda)
11:27 Uhr
4. oktober
Schweizer Skispringer offenbart Essstörungen
Der Schweizer Skispringer Dominik Peter wird in der kommenden Saison keine Wettkämpfe bestreiten. Gemeinsam mit seinem Betreuerteam hat sich der 22-Jährige dazu entschieden, eine längere Auszeit vom Spitzensport einzulegen und sich vorerst auf seine physische und psychische Gesundheit zu konzentrieren. «Es ist mir wichtig, mir bei diesem Prozess genügend Zeit zu lassen, um wieder einen gesunden Umgang mit dem Essen pflegen zu können», so Peter. Gemäss Swiss-Ski wird der A-Kader-Athlet von Teamarzt Walter O. Frey und weiteren Fachpersonen professionell begleitet. (gav)
11:16 Uhr
4. Oktober
Cavendish verlängert Karriere
Der britische Radprofi Mark Cavendish hat seinen Rücktritt rückgängig gemacht. Eigentlich wollte der 38-jährige Topsprinter seine Karriere zum Ende des Jahres beenden, doch nun erhält er bei seinem Team Astana Qazaqstan ein Vertrag für ein weiteres Jahr. Damit kann Cavendish bei der Tour de France weiterhin auf Rekordjagd gehen. Ein Sieg fehlt ihm noch, um zum alleinigen Rekordhalter aufzusteigen und den legendären Eddy Merckx hinter sich zu lassen. In diesem Jahr musste seinen Traum nach einem Schlüsselbeinbruch in der achten Etappe begraben. (gav)
09:44 Uhr
Mittwoch, 4. oktober
Wawrinka in Schanghai ausgeschieden
Stan Wawrinka scheitert am Masters-1000-Turnier in Schanghai in der Startrunde. Der 38-jährige Waadtländer unterliegt dem Serben Dusan Lajovic (ATP 54) 4:6, 6:7 (7:9). Auf die Erstrunden-Niederlage vor Wochenfrist in Astana folgte für Wawrinka bei seiner ersten Asien-Tour seit 2018 die nächste Enttäuschung. Gegen den leicht schlechter klassierten Lajovic bekundete der dreifache Sieger von Grand-Slam-Turnieren vor allem bei eigenem Service grosse Mühe. Im ersten Satz gelangen ihm nach zweiten Aufschlägen lediglich drei Punkte. Im zweiten Durchgang machte er zwei Mal einen Breakrückstand wett, ehe er das Tiebreak nach vergebenem Satzball (bei 7:6) verlor.
Für Wawrinka war es im dritten Duell gegen Lajovic die erste Niederlage, nachdem er den fünf Jahre jüngeren Serben 2015 in Paris auf dem Weg zum Triumph am French Open sowie 2014 im Rahmen des später gewonnenen Davis Cup bezwungen hatte. Ausserdem scheiterte Wawrinka bei seiner sechsten Teilnahme an einem Masters-1000-Turnier in diesem Jahr zum ersten Mal in der Startrunde. (sda)
23:13 Uhr
3. Oktober
Lens und Galatasaray überraschen, Real Madrid marschiert
Am zweiten Spieltag der Champions League können am Dienstag nicht alle Favoriten überzeugen. Lens düpiert Arsenal, Galatasaray gewinnt bei Manchester United, und Union Berlin verliert erneut in letzter Sekunde.
Als Elye Wahi in der 69. Minute mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze die Führung für Lens gelang, hielt die Fans nichts mehr auf den Sitzen. Die Nordfranzosen, die zum dritten Mal in ihrer Klubgeschichte in der Champions League antreten können, hatten die zwischenzeitliche Führung des Gastes aus der Premier League gekehrt. Und die Londoner konnten trotz Feldüberlegenheit nicht mehr reagieren und mussten auf europäischer Bühne einen Rückschlag verkraften.
Ebenfalls eine Überraschung gelang Galatasaray Istanbul. Die Türken schafften es gegen Manchester United zweimal, eine Führung auszugleichen, und in der 81. Minute gelang Mauro Icardi der umjubelte Siegtreffer für Galatasaray, das in der Gruppe A auf Rang 2 vorstösst. Zuvor hatte der Argentinier einen von vom Platz gestellten Casemiro verursachten Penalty verschossen. Ein Makel, der am Ende nicht ins Gewicht fallen sollte. Angeführt wird die Gruppe von Bayern München, das in Kopenhagen nach Rückstand 2:1 gewann. Mathys Tel avancierte zum Matchwinner.
In der Gruppe C ist Real Madrid nach dem 3:2-Auswärtserfolg im Spitzenspiel in Neapel Leader der Gruppe. Napolis Torhüter Meret musste einen wuchtigen Schuss Valverdes von seinem Rücken ins Tor fliegen lassen. (sda)
20:57 Uhr
3. oktober
2:3 gegen Braga: Union verspielt Zwei-Tore-Führung
Union Berlin muss weiter auf den ersten Erfolg der Vereinsgeschichte in der Champions League warten. Die Mannschaft des Schweizer Trainers Urs Fischer unterlag bei ihrer Heimpremiere nach einer Zwei-Tore-Führung gegen Sporting Braga mit 2:3 (2:1) und steht im Rennen ums Weiterkommen in der schwierigen Gruppe C bereits massiv unter Druck.
Kapitän Sheraldo Becker (30./37.) erzielte die ersten Königsklassen-Treffer der Berliner im Olympiastadion. Sikou Niakate (41.), Bruma (51.) und Andre Castro (90.+4) trafen für die Portugiesen. Die Köpenicker blieben damit wettbewerbsübergreifend zum sechsten Mal in Folge ohne Sieg.
Schon die Auftaktpartie hatte Union knapp bei Real Madrid verloren (0:1). In drei Wochen empfangen die Berliner den italienischen Meister SSC Neapel zum dritten Gruppenspiel. (sid)
20:20 Uhr
3. Oktober
Fussball-EM 2024: 3,1 Millionen Tickets beantragt
Die erste Verkaufsphase für Tickets für die Fussball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland ist erfolgreich gestartet worden. «Das Interesse aus Deutschland, aber auch aus der ganzen Welt, ist enorm. Nur drei Stunden nach dem Start wurden 3,1 Millionen Tickets aus 142 Ländern beantragt», teilte das Organisationskomitee am Dienstagnachmittag mit.
Das gefragteste Spiel ist nach Angaben des Organisationskomitees derzeit das Eröffnungsspiel. Die erste EM-Partie findet am 14. Juni 2024 in München statt - der Final einen Monat später in Berlin. «Die Zahl der Anfragen, die über unseren Kundendienst eingehen, ist sehr gering. Alle Systeme laufen reibungslos», hiess es weiter. (sda/dpa)
15:20 Uhr
3. Oktober
Bern sperrt YB-Fans von Heimspiel gegen GC aus
Beim Gastspiel der Berner Young Boys im Letzigrund gegen Rekordmeister GC (1:0 für YB) kam es zu massiven Sachschäden. Zudem griffen Berner Anhänger Personen und Sicherheitskräfte an. Busse der Verkehrsbetriebe (VBZ) sowie Einsatzfahrzeuge der Polizei wurden durch das Werfen von Gegenständen und das Einschlagen von Fensterscheiben beschädigt.
Ein Busfahrer wurde sogar mit dem Tod bedroht. Auch Sicherheitskräfte wurden bedroht und mit Gegenständen, darunter eine bengalische Fackel, beworfen.
Nun ziehen die Bewilligungsbehörden Konsequenzen: Beim nächsten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in Bern am 20. Januar 2024 bleibt der Heimsektor geschlossen.
«Wie bereits in den vergangenen Monaten mehrfach klargestellt, dulden die Bewilligungsbehörden gewalttätiges Verhalten im Umfeld von Sportveranstaltungen nicht», schreibt die Arbeitsgruppe. Massive Sachbeschädigungen, Drohungen gegen Behördenmitarbeitende sowie Sicherheitskräfte und die weiteren Gewaltvorfälle eines Teils der YB-Fans seien inakzeptabel und zögen deshalb direkte negative Folgen für die Anhängerschaft von YB nach sich. (pd/sih)
09:29 Uhr
Dienstag, 3. Oktober
Australian Open beginnt neu am Sonntag
Das Australian Open 2024 wird erstmals an einem Sonntag beginnen. Durch die Ausdehnung des Grand-Slam-Turniers von bislang 14 auf 15 Tage sollen Night-Sessions, die bis tief in die Nacht dauern und zuletzt immer wieder Anlass zu Kritik der Tennisspieler gegeben haben, besser vermieden werden. Das traditionell erste Grand-Slam-Turnier der Saison findet demnach vom 14. bis 28. Januar in Melbourne statt.
Begründet wurde die Massnahme damit, dass Datenanalysen eine immer längere Spieldauer von Matches ergeben hätten. Die Umstellung auf den Start am Sonntag soll den Druck bei der Ansetzung verringern. Die Abend-Sessions verbleiben zwar weiter im Programm, allerdings sollen zuvor weniger Spiele auf den Hauptplätzen angesetzt werden, damit die Abendpartien zumindest pünktlich beginnen können.
Das French Open in Paris beginnt seit Jahren ebenfalls schon am Sonntag. Das US Open in New York dauerte vor Jahren ebenfalls einen Tag länger, musste den zusätzlichen Spieltag (Final am Montag) auf Druck der Spieler aber wieder streichen. ( sda/dpa)
12:42 Uhr
Montag, 2. Oktober
Milos Malenovic neuer Sportchef des FC Zürich
Der FC Zürich präsentiert Milos Malenovic als neuen Sportchef. Der ehemalige Spielerberater übernimmt seine Funktion ab sofort. Der 38-Jährige galt als Wunschkandidat von Präsident Ancillo Canepa und konnte im Sommer im Rahmen seines Beratungsmandates bereits Einblicke in den Klub erhalten. Mit Aufnahme seiner Tätigkeit hat Malenovic sämtliche Aktivitäten für Dritte eingestellt und wird exklusiv für den FCZ tätig sein, wie der Klub mitteilte.
Als Fussballer hatte Malenovic beim FCZ begonnen, später spielte er auch bei GC, Wohlen, St. Gallen, Xamax und in den Niederlanden. Seine Zeit als Profi endete mit 26 Jahren aufgrund einer Verletzung vorzeitig. Der derzeitige Leader der Super League erhofft sich dank dem internationalem Netzwerk von Malenovic eine Optimierung des Transferwesens. (sda)
23:01 Uhr
1. Oktober
Schurter und Guerrini auf dem Podest
Die Schweizer Mountainbiker fahren im siebten Cross-Country-Rennen dieser Weltcup-Saison gleich zu zweit aufs Podest. Beim Sieg des Franzosen Jordan Sarrou belegen Nino Schurter und Marcel Guerrini in Snowshoe im US-Bundesstaat West Virginia die Plätze 2 und 3.
Als Vierter rundete Mathias Flückiger das starke Schweizer Teamergebnis ab. Mit seinem fünften Podestplatz in dieser Saison baute Schurter seine Führung im Gesamtweltcup vor dem Finale am kommenden Wochenende in Mont Sainte-Anne in Kanada weiter aus.
Bei den Frauen gelingt Jolanda Neff im vorletzten Cross-Country-Rennen des Mountainbike-Weltcups ihr bislang bestes Resultat. Die Olympiasiegerin wird Fünfte.
Den Sieg sicherte sich die Österreicherin Laura Stigger, die zum ersten Mal im Weltcup in einem Cross-Country-Rennen triumphierte. Direkt hinter Neff klassierte sich in Snowshoe deren Teamkollegin Puck Pieterse. Die 21-jährige Niederländerin kürte sich damit vorzeitig zur Gesamtweltcupsiegerin. Ihre Vorgängerin Alessandra Keller belegte hinter Sina Frei den 15. Rang, Linda Indergand wurde 17. (sda)
22:37 Uhr
1. Oktober
National League: Knappe Siege für Zug und Lausanne
Der EV Zug schlägt Genève Servette 2:1 im Penaltyschiessen. Goalie Luca Hollenstein überragt bei den Zentralschweizern.
Fabrice Herzog brachte die Zuger mit seinem dritten Saisontreffer in Führung (12.), Simon Le Coultre glich nach Spielhälfte (35.) mit seinem Premierentor in dieser Spielzeit sehenswert aus. In der Folge besassen beide Teams Chancen auf den Sieg, auch in der Verlängerung.
Im Penaltyschiessen liess sich Hollenstein dann in vier Genfer Versuchen nicht bezwingen, während Sven Senteler und Lino Martschini ihre Penaltys im Tor unterbringen konnten. Für die Zuger ist es der fünfte Sieg in den letzten sechs Partien, während die Genfer in der gleichen Zeitspanne zum vierten Mal als Verlierer vom Eis müssen.
Suomela lässt Lausanne wieder jubeln
Der Lausanne HC gewinnt nach zuletzt zwei Niederlagen wieder. Antti Suomela schiesst die Waadtländer kurz vor Ablauf der Verlängerung zum Sieg.
Nach vier Siegen in Serie schaffte es Lausanne kurzzeitig an die Spitze der National League, dann folgten Niederlagen gegen Ambri-Piotta und die ZSC Lions. Nun, am Sonntag, ist die Mannschaft von Geoff Ward zum Siegen zurückgekehrt. Antti Suomela traf in der Verlängerung zum 2:1. Es war bereits das fünfte Saisontor des finnischen Topskorers. Lausanne bewerkstelligte damit die Wende, nachdem sie im ersten Drittel durch Andres Ambühl früh in Rückstand geraten waren.
Und als mit Andrea Glauser wenig später ein wichtiger Verteidiger ausfiel, schien das Ungemach für die Lausanner an diesem Sonntag seinen Lauf zu nehmen. Ken Jäger konnte zu Beginn des letzten Spielabschnitts aber in doppelter Überzahl den hohen Aufwand des LHC belohnen und den Ausgleich bewerkstelligen. Für die Davoser ist es die zweite Niederlage in den letzten fünf Spielen. (sda)
19:45 Uhr
1. OKTOBER
Milos Malenovic wird neuer FCZ-Sporchef
Der Spielerberater Milos Malenovic (38) wird neuer FCZ-Sportchef. Vordergründig macht es Sinn einen weltweit vernetzten Spielerberater, der jetzt schon mit dem Klub verbandelt ist, als Sportchef zu engagieren. Aber es geht um mehr: Die Gerüchte wollen nicht verstummen, der neue Sportchef bringe auch Investoren, die mittelfristig den Klub von Ancillo Canepa übernehmen. Zeitenwende beim FCZ? (kza)
18:47 Uhr
1. Oktober
Basel am Tiefpunkt angekommen
Der FC Basel ist am Tabellenende der Super League angekommen. Auch unter dem auf die Trainerbank zurückgekehrten Heiko Vogel passt bei den Baslern wenig zusammen. Aufsteiger Lausanne-Ouchy gewinnt im St.-Jakob-Park 3:0 und verschärft die Krise am Rheinknie.
Die Waadtländer hätten gar noch höher gewinnen können gegen Basler, die zusehends Auflösungserscheinungen offenbarten. In der Nachspielzeit verschoss Florian Danho aber einen Penalty.
Am anderen Ende der Tabelle hat der FC Zürich wieder die Spitzenposition eingenommen. Die Zürcher feierten in Luzern einen überraschend deutlichen 4:1-Erfolg und liegen nun mit einem Spiel mehr zwei Punkte vor den Young Boys. (sda)
17:51 Uhr
1. Oktober
Europas Golfer holen den Ryder Cup zurück
Europas Golfprofis erringen am Ryder Cup in Rom einen triumphalen Sieg. Nach der klaren Niederlage von 2021 bezwingen sie die als Favoriten gestarteten Golfer aus den USA mit 16,5:11,5 Punkten.
Der Erfolg der europäischen 12-Mann-Auswahl stand am Sonntag nach zehn der zwölf Einzel fest. Die Ehre, den entscheidenden Punkt beizusteuern, hatte der Engländer Tommy Fleetwood. Der Stammgast des Omega European Masters in Crans-Montana rang den Amerikaner Rickie Fowler recht deutlich nieder, sodass die Europäer die für den Sieg nötigen 14,5 Punkte schon übertrafen.
Nach der Gründung im Jahr 1927 dominierten die Amerikaner den Kontinentalwettkampf nach Belieben, zumal das europäische Team nur aus Spielern aus Grossbritannien und Irland bestand. Seit 1979 spielt eine gesamteuropäische Auswahl. Von den nunmehr 22 Duellen seit 1979 haben die Europäer 13 für sich entschieden. (sda)
17:46 Uhr
1. Oktober
Bissegger mit Premiere, Hartmann zum Zweiten
An den Schweizer Zeitfahr-Meisterschaften in Gansingen gewannen der Thurgauer Stefan Bissegger und die Zugerin Elena Hartmann in der Elite-Kategorie souverän die Goldmedaillen.
Für Stefan Bissegger war es eineinhalb Wochen nach dem Gewinn von EM-Silber der erste nationale Meistertitel. Er verwies Yannis Voisard und Noah Bögli nach 31,2 km um mehr als eine Minute auf die Ränge 2 und 3. Nebst Titelverteidiger Joel Suter fehlte nach seinem schweren Sturz an der EM auch Stefan Küng.
Bei den Frauen fiel in Abwesenheit von Europameisterin Marlen Reusser die Entscheidung um Gold noch deutlicher aus. Elena Hartmann setzte sich mehr als zwei Minuten vor Nicole Suter und Michelle Stark durch. (sda)
17:25 Uhr
1. Oktober
Aegerter zurück in den Top 10
Dominique Aegerter fährt in der Superbike-WM erstmals seit zwei Monaten wieder unter die ersten zehn. Nach dem 14. Platz am Samstag erreichte der Berner Yamaha-Fahrer im zweiten Rennen in Portimão in Portugal den 8. Rang. Der von Startplatz 15 losgefahrene Schweizer konnte auf den 20 Runden von allen Fahrern am meisten Positionen gutmachen.
Auf den spanischen Sieger und WM-Leader Alvaro Bautista (Ducati) büsste Aegerter gut zehn Sekunden ein. Bautista geht mit 60 Punkte Vorsprung auf den Türken Toprak Razgatlioglu (Yamaha) in das Saisonfinale Ende Oktober in Jerez und benötigt lediglich zwei Punkte, um sich zum zweiten Mal zum Superbike-Weltmeister zu krönen. Aegerter nimmt in seiner ersten Superbike-Saison in der WM-Wertung den 11. Rang ein. (sda)
16:43 Uhr
1. Oktober
Challenge League: Thun verpasst es, sich abzusetzen
Leader Thun kommt in der 9. Challenge-League-Runde auswärts bei Vaduz nicht über ein 1:1 hinaus und verpasst es, sich an der Tabellenspitze abzusetzen.
Dass die Berner Oberländer nicht mit leeren Händen die Heimreise aus dem Ländle antreten mussten, hatten sie Koro Kone zu verdanken. Der Ivorer traf in der 88. Minute zum Ausgleich, nachdem Vaduz kurz nach dem Seitenwechsel durch Dejan Djokic in Führung gegangen war.
Auch im Kellerduell zwischen Baden und Schaffhausen gab es keinen Sieger. Beim 1:1 mussten die Gäste rund 70 Minuten in Unterzahl spielen, nachdem Bujar Lika nach einer Notbremse des Feldes verwiesen wurde. Schaffhausen liess sich davon jedoch nicht unterkriegen und ging zehn Minuten nach dem Platzverweis durch Arbnor Hasani gar in Führung. Davide Giampa rettete dem Aufsteiger mit seinem Tor in der 77. Minute immerhin noch einen Punkt.
Zu einem 1:0-Sieg kam Bellinzona gegen Aufsteiger Nyonnais. Den entscheidenden Treffer erzielte Matar Dieye nach 65 Minuten.
Nach neun Runden führt Thun die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf Sion an. Schaffhausen ist Schlusslicht. (sda)
16:25 Uhr
1. Oktober
Aufsteiger Yverdon beeindruckt weiter
Yverdon bleibt zum fünften Mal in Folge ungeschlagen und gewinnt auch das zweite Heimspiel im Stade Municipal. Im ersten Sonntagsspiel der 9. Super-League-Runde bezwingen die Waadtländer St. Gallen 1:0.
Der Aufsteiger verdiente sich den Sieg und damit den Sprung in die obere Tabellenhälfte mit einer couragierten Defensivleistung. Die St. Galler hatten zwar etwas mehr vom Spiel, so richtig zwingend wurden sie aber nur selten.
Ganz anders Yverdon. Die Mannschaft von Trainer Marco Schällibaum profitierte immer wieder von Ballverlusten der Gäste und schaltete dann schnell um. Nach zwölf Minuten verpasste Aymen Mahious den Führungstreffer für den Aufsteiger nur knapp. Besser machte es der 26-jährige Mittelstürmer eine Viertelstunde später, als er eine scharfe Hereingabe von Routinier Anthony Sauthier am zweiten Pfosten über die Linie drückte.
Die St. Galler liefen auch in der zweiten Halbzeit an, blieben aber ein ums andere Mal in der tief stehenden Verteidigungskette der Westschweizer hängen. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Christian Witzig, der nach 66 Minuten an Sebastian Breza scheiterte. Der 25-jährige Kanadier hütete etwas überraschend anstelle von Kevin Martin das Tor von Yverdon und hielt seinen Kasten sauber. Die Westschweizer verpassten in der Schlussphase, in welcher der St. Galler Mattia Zanotti die Gelb-Rote Karte sah, einen noch höheren Sieg. (sda)
13:19 Uhr
1. Oktober
Jorge Martin gewinnt auch abgebrochenes Rennen in Motegi
Jorge Martin lässt sich im Grand Prix von Japan auch vom Wetter nicht stoppen. Der Spanier gewinnt nach dem Sprint auch das eigentliche, wegen Regens abgebrochene Rennen.
Kurz vor dem Start zum Grand Prix setzte in Motegi der Regen ein, der schon nach der ersten Runde einen Motorrad-Wechsel nötig machte. Der Niederschlag wurde in der Folge heftiger, so dass die Rennleitung nach halber Distanz einen Unterbruch verfügte. Weil sich keine Wetterbesserung einstellte, wurde aus dem Unterbruch ein Abbruch.
Martin behielt auf der Ducati trotz dem emsigen Treiben in der Boxengasse während der Motorrad-Wechsel die Übersicht. Zwischenzeitlich fiel der aus der Pole-Position losgefahrene Madrilene zwar aus den Spitzenrängen, holte sich aber die Führung bald wieder zurück - und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Er siegte vor dem Italiener Francesco Bagnaia, ebenfalls auf Ducati, und dem Spanier Marc Marquez auf Honda.
Mit seinem dritten Grand-Prix-Sieg beziehungsweise dem dritten Double in der laufenden Saison - Sprint und Hauptprüfung hatte er schon bei den Grossen Preisen von Deutschland und San Marino für sich entschieden - verkürzte Martin seinen Rückstand auf den führenden Bagnaia in der WM-Wertung weiter. Als Zweitklassierter liegt er noch drei Punkte hinter dem Titelverteidiger. (sda)
11:19 Uhr
Sonntag, 1. Oktober
Shaqiri und Chicago beenden lange sieglose Zeit
Xherdan Shaqiri gewinnt mit Chicago Fire in der Major League Soccer wieder einmal. Das Team aus Illinois schlägt New York auswärts 1:0.
Die sieglose Serie umfasste sieben Spiele. Den zuvor letzten Sieg in der Meisterschaft hatte Chicago Mitte Juli mit einem 1:0-Heimerfolg gegen Toronto errungen.
Shaqiri, der nach seiner abgesessenen Sperre im letzten Spiel als Folge seines Platzverweises gegen Columbus wieder mittun konnte, bereitete den Treffer von Georgios Koutsias vor. Der Grieche traf nach einer guten Stunde. Der zweite Schweizer in der Equipe von Chicago, Maren Haile-Selassie, wurde nach 52 Minuten eingewechselt.
Dank dem Sieg schlossen die Fire in der Tabelle der Eastern Conference punktemässig zu Montreal auf, das mit Rang 9 den letzten Platz belegt, der noch zur Teilnahme an den in gut drei Wochen beginnenden Playoffs berechtigt. (sda)
22:41 Uhr
30. September
Ein Zaubertor reicht YB zum Sieg gegen GC
Die Young Boys reagieren auf die Niederlage von vor drei Tagen und kommen mit wenig spielerischem Aufwand zum 1:0 bei den Grasshoppers. Cedric Itten sorgt für den Höhepunkt.
Gleich auf acht Positionen veränderte YB-Trainer Raphael Wicky seine Startformation nach dem Match in St. Gallen und vor dem zweiten Champions-League-Auftritt am Mittwoch bei Roter Stern Belgrad. Zu den Neuen gehörte Cedric Itten, der einzige Torschütze im Letzigrund.
Ittens Treffer war das einsame, aber dafür besonders sehenswerte Highlight in diesem Klassiker, der spielerisch wenig zu bieten hatte. Der 26-jährige Stürmer lenkte eine Flanke aus zirka zwölf Metern aus dem Flug mit dem Absatz in die weite, tiefe Torecke.
Obwohl YB auf dem weiterhin schwer bespielbaren Rasen vom Letzigrund mit reduziertem Tempo agierte, blieb eine zählbare Reaktion von GC aus. Die Zürcher zeigten Wille und Einsatz. Sie waren nach der Pause spielbestimmend. Das fehlende Selbstvertrauen wog aber zu schwer, speziell in der Nähe des gegnerischen Tores, wo nichts gelingen wollte. (sda)
22:33 Uhr
30. September
Gottéron verpasst den Sprung an die Spitze
In der National League verpasst Fribourg-Gottéron den Sprung an die Tabellenspitze. Die Freiburger holen bei den SCL Tigers beim 2:1 nach Verlängerung nur zwei Punkte und sind nun mit einem Spiel mehr punktgleich mit den ZSC Lions.
Das lässt den SC Bern leicht näher an den Rivalen heranrücken. Die Berner sind nach dem 4:2-Sieg im Derby gegen Biel noch vier Punkte hinter Gottéron. Ein Wochenende zum Vergessen erlebte Ambri-Piotta. Nach der Niederlage im Derby gegen Lugano verloren die Tessiner auch zuhause gegen Davos (2:4), womit die fünftplatzierten Bündner zum vierten Mal in den letzten fünf Spielen reüssierten. Die Rapperswil-Jona Lakers arbeiten sich derweil nach schwachem Saisonstart langsam nach oben. Das 2:0 gegen Ajoie bedeutete den dritten Sieg in den letzten vier Partien. Lugano zog derweil im zweiten Penaltyschiessen de suite diesmal den Kürzeren und unterlag in Kloten mit 3:4. (sda)
21:30 Uhr
30. September
Rugby-WM: Fidschi nähert sich den Viertelfinals an
Fidschi festigt an der Rugby-Weltmeisterschaft in Frankreich mit einem 17:12 über Georgien den 2. Platz in der Gruppe C.
Zwei Wochen nach dem überraschenden Sieg über Australien mussten die Akteure von den Fidschi Inseln leiden, bis der wichtige Sieg feststand. Fidschi agierte lange unpräzise und nervös und lag bei Halbzeit mit 0:9 hinten.
In der Tabelle belegt Fidschi (10 Punkte) mit vier Punkten Vorsprung auf Australien (6) hinter Leader Wales (14) aktuell auf dem zweiten Platz. Um zum dritten Mal (und erstmals seit 2007) wieder die Viertelfinals einer WM zu erreichen, benötigt Fidschi im letzten Spiel gegen Schlusslicht Portugal noch einen Sieg. Auch Australien, der Ausrichter der nächsten Rugby-WM, spielt zum Abschluss noch gegen Portugal. (sda)
20:46 Uhr
30. September
Bundesliga: Remis zwischen Meister und Cupsieger
Bayern München holt in der 6. Bundesliga-Runde gegen Leipzig nach 0:2-Rückstand noch einen Punkt. Der Meister verliert aber die Tabellenführung an Leverkusen.
Für den RB Leipzig war der dritte Sieg in Folge gegen Bayern München greifbar. Der Cupsieger ging durch die Neuzugänge Lois Openda und Castello Lukeba bis in die 26. Minute 2:0 in Führung. Erst ein vermeidbarer Handspenalty, den Benjamin Henrichs in der Freistossmauer verursachte, brachte die Münchner zurück ins Spiel. Harry Kane erzielte vom Elfmeterpunkt seinen achten Saisontreffer, bevor Leroy Sané in der 70. Minute ausglich.
Bayern München bleibt somit ungeschlagen, musste aber die Leaderposition an Leverkusen abgeben, das mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel den besten Saisonstart seiner Bundesliga-Geschichte hinlegt. (sda)
20:43 Uhr
30. September
Tottenham schlägt neun Liverpooler
Liverpool verpasste es, Manchester City als Leader abzulösen. Das Team von Jürgen Klopp verlor das Spitzenspiel auswärts gegen Tottenham 1:2. Curtis Jones und Diogo Jota flogen auf Seite von Liverpool mit Rot vom Platz. Tottenham kam tief in der Nachspielzeit dank einem Eigentor von Joel Matip gegen die neun Liverpooler zum Sieg.
In Spanien stoppt Real Madrid den Siegeszug von Girona. In der 8. Runde der La Liga bezwingt der Rekordmeister das Überraschungsteam auswärts mit 3:0. Joselu, Aurélien Tchouaméni und Jude Bellingham mit seinem bereits sechsten Meisterschaftstreffer erzielten die Tore. Girona hatte in den ersten sieben Runden sechs Siege und ein Remis erreicht. (sda)
20:04 Uhr
30. September
US-Golfer vor einem Debakel
Die favorisierten amerikanischen Golfprofis lassen sich am Ryder Cup in Rom deklassieren. Die europäische 12-Mann-Auswahl führt vor den Einzeln vom Sonntag mit 10,5:5,5 Punkten.
Das Zwischenergebnis bedeutet, dass das Team des nicht spielenden Captains Luke Donald aus den zwölf Einzelpartien nur noch vier Punkte herausholen muss - ob mit Siegen oder mit Unentschieden -, um den Ryder Cup zwei Jahre nach der 9:19-Niederlage in Kohler, Wisconsin, zurückzugewinnen.
Seit 1979, als die Europäer erstmals mit einem gesamteuropäischen Team antreten konnten, wurde nach den 16 Doppel-Partien nur zweimal ein noch etwas grösserer Abstand registriert als gerade jetzt. Ein 11:5 (2004 für Europa, 2021 für die USA) ist der Rekord. In beiden Fällen siegten die führenden Team am Schluss haushoch. Die einzige bemerkenswerte Wende glückte den Europäern. Sie siegten 2012 nach einem 6:10-Rückstand 14,5:13,5. Dieser Umsturz war die grosse Ausnahme.
Die Europäer können am Schlusstag sogar darauf ausgehen, den deutlichsten Sieg der Ära seit 1979 zu erringen. Das genannte 19:9 für die USA vor zwei Jahren ist der Rekord. (sda)
19:56 Uhr
30. September
Siege für Servette und Lugano
Servette gewinnt in der 9. Runde der Super League nach Pausenrückstand das Derby gegen Lausanne mit 2:1. Lugano siegt in Winterthur 3:2.
Nach sieben Spielen ohne Sieg gelang Servette der Befreiungsschlag. Miroslav Stevanovic und Dereck Kutesa trafen für die Genfer in der ersten Viertelstunde nach der Pause und kehrten damit die Partie. Lausanne war durch Alvyn Sanches in der 39. Minute in Führung gegangen.
Der FC Winterthur kassierte gegen Lugano die erste Heimniederlage der Saison. Die Zürcher glichen durch Nishan Burkart in der 68. Minute zum 1:1 aus. Kurz darauf gelangen Lugano die zwei entscheidenden Treffer: In der 70. Minute traf der jungen Portugiese Martim Marques mit einer schönen Einzelaktion und drei Minuten später war Hadj Mahmoud erfolgreich. Das 2:3 fiel erst in der 93. Minute und damit zu spät für den FCW. (sda)
18:18 Uhr
30. September
Manchester City gibt erste Punkte ab
Manchester City kassiert nach sechs Siegen zum Start der Premier-League-Saison die erste Niederlage. Der Meister verliert in Wolverhampton 1:2.
Manchester City glich nach einer Stunde durch den formstarken jungen Argentinier Julian Alvarez zwar zum 1:1 aus, kassiert aber nur acht Minuten später das zweite Gegentor. Der ehemalige Sittener Matheus Cunha bereitete den Siegtreffer des Südkoreaners Hwang Hee-Chan vor.
Weiter ohne Niederlage bleibt Arsenal. Die Londoner gewannen in Bournemouth mit 4:0. Damit rücken die Gunners bis auf einen Punkt an Manchester City heran. Der zuletzt stark kritisierte Kai Havertz durfte sich mittels Penalty seinen ersten Treffer für Arsenal notieren lassen, für die weiteren Tore waren Bukayo Saka, Martin Ödegaard sowie Ben White zuständig.
Das Schweizer Duell zwischen Newcastles Fabian Schär und Burnleys Zeki Amdouni ging an den Verteidiger. Newcastle siegte dank Toren von Miguel Almiron und Alexander Isak 2:0. Der eine knappe Stunde lang eingesetzte Amdouni besass in der Startphase eine gute Torchance für den immer noch sieglosen Aufsteiger.
Einen ersten Erfolg gab es für das ebenfalls im Sommer aufgestiegene Luton, das bei Everton mit 2:1 gewann. Manchester United kassierte derweil mit dem 0:1 daheim gegen das von Roy Hodgson trainierte Crystal Palace die bereits vierte Saisonpleite. (sda/fge)
18:07 Uhr
30. September
Turn-WM: Daiki Hashimoto wird im Rennen gehalten
Japans Turn-Star Daiki Hashimoto kann seinen Mehrkampf-Titel bei den Weltmeisterschaften in Antwerpen im Final nur verteidigen, weil die Japaner einen Kunstgriff tätigten.
Der Weltmeister und Mehrkampf-Olympiasieger von Tokio landete in der Qualifikation nach den ersten zwei Sektionen mit 85,432 Punkten hinter zwei Landsleuten bloss auf Platz 3. Kenta Chiba (85,799) und Kazuma Kaya (85,598) klassierten sich vor Hashimoto. Gemäss den Regeln des Weltverbandes FIG sind in allen Finals nur zwei Teilnehmer aus der gleichen Nation erlaubt.
Der 22-jährige Superstar Hashimoto darf am Mehrkampf-Final trotzdem antreten. Nationaltrainer Hiroaki Sato erklärte, dass zum vornherein beschlossen worden sei, dass Hashimoto für den Final gesetzt sei. Hashimoto und Chiba werden den Mehrkampf-Final am Donnerstag bestreiten. (sda)
17:49 Uhr
30. September
Erster Sieg für Seoanes Gladbacher, Union verliert erneut
Gerardo Seoane kann aufatmen: Borussia Mönchengladbach schafft in der 6. Bundesliga-Runde den ersten Saisonsieg. Sein Schweizer Trainerkollege Urs Fischer steckt mit Union in der Krise.
Beim dringend benötigten ersten Bundesliga-Erfolgserlebnis von Mönchengladbach unter Seoane spielte Alassane Pléa die Hauptrolle. Nach einer monatelangen Formkrise brillierte der französische Stürmer beim 3:1 in Bochum in der ersten Halbzeit mit zwei Toren und einem Assist. Mehr als zehn Monate hatte der nunmehr 51-fache Bundesliga-Torschütze Pléa in der Meisterschaft nicht mehr getroffen. Nico Elvedi musste bei Gladbach nach einer guten Stunde angeschlagen ausgewechselt werden.
Nur einen Punkt vor Mönchengladbach liegt Union Berlin. Die Köpenicker kassierten mit dem 0:1 beim Aufsteiger Heidenheim die fünfte Niederlage in Folge. Eine solche Negativserie gab es in der über fünfjährigen Amtszeit vom Zürcher Trainer Urs Fischer noch nie. Der goldene Treffer von Heidenheim fiel nach einer knappen Stunde durch einen direkten Freistoss von Jan-Niklas Beste.
Leverkusen kam zum fünften Sieg und realisierte damit den besten Saisonstart seiner Bundesliga-Geschichte. Das Team um Granit Xhaka zeigte sich auf dem Weg zum 3:0 beim noch sieglosen Mainz sehr effizient. Das 3:0 von Jonas Hofmann in der 65. Minute fiel mit dem erst dritten Schuss der Gäste. Sechs Minuten zuvor hatte Alejandro Grimaldo einen von Edimilson Fernandes verursachten Freistoss direkt verwandelt. (sda)
13:11 Uhr
30. September
Primoz Roglic verlässt Jumbo-Visma
Die sich abzeichnende Fusion der Radsport-Teams Jumbo-Visma und Soudal-QuickStep zieht den ersten Wechsel eines Top-Fahrers mit sich. Primoz Roglic wird die niederländische Equipe Ende Saison verlassen.
Die Verantwortlichen von Jumbo-Visma und Soudal-QuickStep führen gemäss beiderseitigen Bestätigungen Verhandlungen über eine Zusammenlegung der beiden Mannschaften. Ob und allenfalls auf welchen Zeitpunkt die Fusion umgesetzt würde, steht noch nicht fest.
Als Fahrer im gelb-schwarzen Tenü gewann Roglic unter anderem den Giro d’Italia in diesem Jahr und dreimal die Spanien-Rundfahrt (2019, 2020, 2021). Dazu wurde er 2020 Zweiter der Tour de France, nachdem er elf Tage lang das Gelbe Trikot getragen hatte. (sda)
10:27 Uhr
30. September
MotoGP: Erneuter Sprint-Sieg für Jorge Martin
Jorge Martin ist derzeit der beste «Sprinter» im Feld der MotoGP-Fahrer. Der Spanier gewann das Rennen über die verkürzte Distanz auch im Rahmen des Grand Prix von Japan in Motegi.
Ducati-Fahrer Martin siegte in dem auf diese Saison hin eingeführten Format zum dritten Mal in Folge, zum fünften Mal insgesamt. Hinter dem aus der Pole-Position gestarteten Madrilenen erreichten der Südafrikaner Brad Binder auf einer KTM und der Italiener Francesco Bagnaia ebenfalls auf Ducati das Ziel.
Mit seinem neuerlichen Erfolg machte Martin in der WM-Gesamtwertung weiter Boden auf den führenden Bagnaia gut. Martin liegt als Zweitplatzierter noch acht Punkte hinter dem Titelverteidiger zurück. (sda)
10:20 Uhr
Samstag, 30. September
Mountainbike: Keine Schweizer Podestplätze im Short Track
Puck Pieterse hat beim Weltcup in Snowshoe im US-Bundesstaat West Virginia ihre Leader-Postion in der Short-Race-Wertung ausgebaut und somit im Duell gegen Alessandra Keller den Vorsprung auf 80 Punkte ausgebaut.
Die 21-jährige Niederländerin fuhr beim Sieg der Britin Evie Richards auf Platz 2, die Schweizerin arbeitete sich nach einem verhaltenen Start noch in den 4. Rang vor. Alessandra Keller hielt somit den Schaden im siebenten von acht Rennen in Grenzen. Allerdings dürfte ihr beim Finale in einer Woche im kanadischen Mont-Sainte-Anne die erfolgreiche Titelverteidigung im Overall-Klassement kaum mehr gelingen.
Die Schweizer Männer vermochten beim Weltcup in Snowshoe, West Virginia, im Short Race nicht an der Spitze mitzuhalten. Nino Schurter wurde als Bester Achter.
Victor Koretzky und Jordan Sarrou sorgten für einen französischen Doppelerfolg vor Weltmeister Luca Schwarzbauer aus Deutschland. Die beiden Franzosen hatten schon vor drei Wochen bei der Heim-Veranstaltung in Les Gets die Plätze 1 und 2 belegt. (sda)
22:26 Uhr
29. September
ZSC Lions, Lugano und SCL Tigers mit Derby-Siegen
Die ZSC Lions schlagen Kloten im Zürcher Duell 5:1. Lugano ist gegen Ambri-Piotta erfolgreich (4:3 n.P.), die SCL Tigers gegen den EHC Biel (2:1 n.P.). Beim EV Zug reisst die Serie von zuletzt vier Siegen in Folge: der EV Zug verliert beim HC Fribourg-Gottéron 2:5.
21:03 Uhr
29. September
Max Eberl muss bei RB Leipzig gehen
Max Eberl sollte bei RB Leipzig eine Ära prägen. Nach nur 302 Tagen ist die Idee Geschichte, weil der Sportchef den Gerüchten um einen Wechsel zu Bayern München nicht energisch genug widerspricht. Normalerweise sorgt der FC Bayern gern für Unruhe beim Gegner, einen Tag vor dem direkten Duell übernahm das RB Leipzig diesmal selbst. Der Pokalsieger trennte sich am Freitag gut 25 Stunden vor Anpfiff des Bundesliga-Hits von Sportchef Max Eberl. Das fehlende Bekenntnis zum Club veranlasste die RB-Führung zu dieser überraschenden und überhastet erscheinenden Entscheidung. Eberls Stelle als Geschäftsführer bleibt vorerst vakant, Rouven Schröder übernimmt als Sportdirektor die sportliche Verantwortung.
«Das fehlende Commitment zum Club veranlasst uns zu dieser Entscheidung. Dies geschieht völlig unabhängig vom Kaderumbruch und den sportlichen Ergebnissen», hiess es in einer knappen Mitteilung. Eberl hatte den Job in Leipzig am 1. Dezember 2022 unter viel Wirbel angetreten. Nur 302 Tage später ist bereits wieder Schluss. Ein Armutszeugnis sowohl für den ambitionierten Club als auch für den Manager.
Auslöser waren nach dpa-Informationen die wiederholt nur zögerlichen Bekenntnisse zu RB Leipzig. Erst am Mittwoch war Eberl von der «Sport Bild» erneut mit dem Job als Sportvorstand bei seinem Herzensverein Bayern München in Verbindung gebracht worden. Der 50-Jährige hatte als Reaktion darauf nur Floskeln parat: «Ich stehe bei RB Leipzig unter Vertrag. Es geht aber nicht um mich, sondern um das Topspiel der Bundesliga, RB Leipzig gegen Bayern München.»
Das führte intern zu Spannungen, vor allem dem mächtigen Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff dürfte Eberls Management der Causa Bayern überhaupt nicht gefallen haben. Der Ex-Leichtathlet hatte den Manager als Königslösung für 2,5 Millionen Euro bei dessen Ex-Club Borussia Mönchengladbach ausgelöst und mit mehr Macht ausgestattet, als sie RB-Architekt Ralf Rangnick je hatte.
19:06 Uhr
29. September
Europas Golfer mit fulminantem Start
Europas beste Golfprofis führen nach dem ersten Tag des Ryder Cups in Rom gegen die 12-Mann-Auswahl der USA 6,5:1,5. Bei insgesamt 28 Partien, die bis Sonntag im Golfclub Marco Simone bei Rom ausgetragen werden, bedeutet die Differenz von fünf Punkten keine Vorentscheidung. Aber die mit Stars wie Rory McIlroy, Jon Rahm und Viktor Hovland antretenden Europäer konnten sich in den ersten acht Matches eine Reserve verschaffen, die man ihnen nicht zugetraut hatte.
In den ersten vier Doppeln am Freitagvormittag liessen sich die von Captain Zach Johnson angeführten favorisierten US-Golfer deklassieren. Sie verloren alle vier Partien. Seit 1979 - seit erstmals eine gesamteuropäische Auswahl zum Ryder Cup zugelassen wurde - gab es ein 4:0 zum Auftakt nur einmal - allerdings mit umgekehrtem Vorzeichen: 2016 holten die Amerikaner in Chaska, Minnesota, das Maximum heraus. Die Europäer erholten sich nicht mehr davon, die USA siegten zuletzt 17:11. (sda)
12:56 Uhr
29. September
Schultz beim FCB per sofort entlassen
Der nächste Knall beim FC Basel: Nach dem 1:1 gegen den FC Luzern hat der FC Basel sich entschieden, sich per sofort von Trainer Timo Schultz zu trennen. Der Klub tue dies «aufgrund der unbefriedigenden sportlichen Situation». Bis auf Weiteres wird die Mannschaft von Sportdirektor Heiko Vogel trainiert.
Der FCB befinde sich in einer sportlichen Krise, in der es dem Trainer nicht gelang, den absoluten Siegeswillen auf die Mannschaft zu übertragen, so der FCB weiter in seinem Communiqué. Und weiter: «Gerade in einer solchen Situation ist diese Grundtugend entscheidend, um spürbare Reaktionen auf enttäuschende Leistungen zu zeigen und den Weg aus dem Tief zu finden. Die jüngsten Auftritte in der Liga, aber auch der bereits ungenügende Saisonstart mit dem viel zu frühen Aus im internationalen Wettbewerb, führten zu diesem bedauerlichen, aber unvermeidbaren Schritt.»
Es sind sich Club-intern alle einig, dass trotz der Kadersituation mit den bekannten Mutationen sowohl ein internationales Weiterkommen als auch ein viel besserer Saisonstart nicht nur möglich, sondern zwingend gewesen wäre. Auch nach der zuletzt knapp dreiwöchigen Ligapause, mit einem substanziell verstärkten Kader, ist es leider nicht gelungen, die richtigen Hebel für einen klaren Aufwärtstrend zu finden.
Aufgrund dieses Umstands fehlten dem Verwaltungsrat und der sportlichen Leitung letztlich die Zuversicht und der Glaube, dass die beunruhigende Tabellenlage in der aktuellen Konstellation verbessert und der Turnaround geschafft werden kann.
12:30 Uhr
Freitag, 29. September
Swiss Indoors in Basel mit Topbesetzung
Rein von den Zahlen her sind die Tennis Swiss Indoors in Basel vom 21. bis 29. Oktober so gut besetzt wie noch fast nie. Gemeldet sind vier Top-10-Spieler. Der Spanier Carlos Alcaraz (ATP 2), der Däne Holger Rune (ATP 4), der Amerikaner Taylor Fritz (ATP 8) und der Norweger Casper Ruud (ATP 9) führen die Spielerliste an. Wer in der Weltrangliste nicht unter den besten 43 klassiert ist, muss in die Qualifikation. Die Schweizer Stan Wawrinka (ATP 47), falls er nicht noch ins Hauptfeld nachrutscht, und Dominic Stricker (ATP 90) erhalten eine Wildcard. (sda)
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