Seeclub Luzern

Über 100 Gäste feiern die Luzerner Ruderinnen und Ruderer

Mit einem Empfang auf dem Clubareal hat der Seeclub Luzern sechs seiner Athletinnen und Athleten für ihre internationalen Leistungen geehrt. Vor allem die Frauen sorgten mit historischen Medaillengewinnen für Aufsehen.

Auf dem Clubareal des Seeclubs Luzern gab es am 21. Oktober einiges zu feiern. Sechs Ruderinnen und Ruderer wurden am Mittwochabend im e-Tuk vorgefahren und von über 100 Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft empfangen. Mit dabei waren der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli, der Ebikoner Gemeindepräsident Daniel Gasser und Andras Gorovits, Präsident von Swiss Rowing. Auch Mario Gyr, Seeclub-Mitglied und Olympiasieger 2016, sowie Timon Wernas, Direktor der Lucerne Regatta, kamen zur Ehrung.

Bei der Feier ging es nicht nur um Medaillen, sondern auch um den Weg dorthin. Mario Gyr und Heinz Schaller, Mitglied des Selektionsgremiums von Swiss Rowing, fragten die Geehrten nach den Höhepunkten und Schwierigkeiten ihrer Saison. So erhielten die Gäste Einblicke in den Alltag der Ruderinnen und Ruderer und die Herausforderungen des Spitzensports.

Die Megger Schwestern Lisa und Flavia Lötscher holten am 1. August mit Célia Dupré und Nina Wettstein an den Europameisterschaften in Varese Gold im Doppelvierer. Damit gewann erstmals ein Schweizer Frauen-Grossboot Gold an einem Grossanlass. Auch Salome Ulrich und Fabienne Schweizer schrieben Geschichte: Mit Bronze im Doppelzweier gewannen sie an den Weltmeisterschaften in Amsterdam die erste WM-Medaille eines Schweizer Frauenteams.

Ende September holten Ulrich und Schweizer bei den «Shanghai Sprints» nochmals Bronze im Doppelzweier sowie Silber im Mixed-Achter. Die neue Regatta wird auf einer 500 statt 2000 Meter langen Strecke ausgetragen. Auch die Männer hatten Resultate vorzuweisen: Kai Schätzle wurde an den Europameisterschaften im Einer Sechster und qualifizierte sich für den WM-Final. Maurin Lange belegte mit dem Männer-Doppelvierer im B-Final der Europameisterschaften Rang zwei.

Zum Abschluss erhielten alle sechs eine Kuhglocke geschenkt. Diese soll an das traditionelle Glockengeläut erinnern, mit dem die Fans die Ruderinnen und Ruderer auf den letzten 250 Metern eines Rennens begleiten. (zvg/jfi)

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