
Tadej Pogacar hat auf der schweren Vogesen-Etappe der Tour de France seine Vormachtstellung eindrücklich unterstrichen. Der Titelverteidiger setzte sich auf dem Weg von Mulhouse nach Le Markstein von seinen Konkurrenten ab und erreichte das Ziel nach 155,3 Kilometern als Solist.
Mit mehr als einer halben Minute Rückstand folgten Pogacars mexikanischer Teamkollege Isaac del Toro und der französische Jungstar Paul Seixas. Jonas Vingegaard belegte den vierten Platz, nachdem er den Sprint der ersten Verfolger verloren hatte. Im Gesamtklassement wuchs sein Rückstand auf Pogacar auf rund viereinhalb Minuten an.
Die Etappe mit rund 3800 Höhenmetern und mehreren schweren Anstiegen verlangte den Fahrern alles ab. Der Deutsche Florian Lipowitz präsentierte sich dabei in guter Form. Der Vorjahresdritte erreichte das Ziel als Siebter und verbesserte sich im Gesamtklassement auf den sechsten Platz. Für Lipowitz war die Fahrt durch die grenznahen Vogesen beinahe ein Heimspiel: Zahlreiche deutsche Fans säumten die Strecke.
Bester Schweizer war Yannis Voisard. Der Jurassier belegte mit dreieinhalb Minuten Rückstand den 13. Rang.
Bereits am Sonntag wartet die nächste anspruchsvolle Bergprüfung. Die 15. Etappe führt nach einem langen Teilstück zum Plateau de Solaison. Besonders der 11,3 Kilometer lange Schlussanstieg mit durchschnittlich neun Prozent Steigung dürfte für grössere Abstände unter den Anwärtern auf den Gesamtsieg sorgen. (dpa/sda)


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