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Barcelona räumt beim Ballon d’Or ab – doch der Hauptpreis geht an Kane

Spanische Dominanz beim Ballon d'Or: Fast alle wichtigen Auszeichnungen bei der prestigeträchtigen Ehrung sind in diesem Jahr in das Land des Weltmeisters gegangen. Doch beim Ballon d'Or der Herren gibt es einen neuen Sieger.

Nationalcoach Luis de la Fuente (65) wurde am Montag in London als Trainer des Jahres ausgezeichnet, er tritt die Nachfolge seines Landsmanns Luis Enrique (Paris Saint-Germain) an.

Unter de la Fuentes Führung triumphierte die spanische Nationalmannschaft 2023 in der Nations League, bei der EM 2024 in Deutschland und bei der WM in diesem Sommer. Erst kürzlich verlängerte er seinen Vertrag bis 2032.

Youngsters als Seriensieger

In den anderen Kategorien dominierte vor allem der FC Barcelona. Lamine Yamal (19) gewann zum dritten Mal in Folge die Kopa-Trophäe als bester junger Spieler – obwohl er sie seinem Teamkollegen Pau Cubarsi gegönnt hätte. «Er spielt schon lange auf einem hervorragenden Niveau», sagte Yamal.

Barca-Angreiferin Vicky López (20) gewann erneut bei den Frauen. Ihr Trainer Pere Romeu (32), der mit Barcelona das Quadrupel aus Meisterschaft, Pokal, Supercup und Champions League geholt hatte, erhielt die Auszeichnung als Coach des Jahres bei den Frauenteams. Auch Barcas Cata Coll wurde in London als beste Torhüterin geehrt. Bei den Männern gewann Spaniens Nationalkeeper Unai Simón (Athletic Bilbao).

Ballon d'Or geht in die Bundesliga

Harry Kane setzt einem überragenden Jahr die Krone auf: Der Torjäger des FC Bayern gewinnt 2026 erstmals den Ballon d’Or. Die begehrte Auszeichnung wird dem 33-jährigen englischen Nationalmannschafts-Captain am späten Montagabend in seiner Geburtsstadt London überreicht.

Mit dem Triumph sichert sich Kane den wichtigsten persönlichen Preis seiner bisherigen Laufbahn.

Bei den Frauen geht die prestigeträchtige Trophäe erneut an Alexia Putellas. Für die Spanierin ist es bereits der dritte Erfolg beim Ballon d’Or.

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