Wie der «Blick» mit Bezug auf Cheftrainer Bine Norcic vermeldet, wird Simon Ammann auch im nächsten Winter als Skispringer unterwegs sein. Eine Nachfrage bei den Nordisch-Verantwortlichen von Swiss-Ski bestätigt diese Meldung. Der bald 45-jährige Ammann habe seinem Trainer mitgeteilt, er sei motiviert, seine insgesamt 30. Saison in Angriff zu nehmen.
Obwohl der vergangene Winter nicht den Ansprüchen von Simon Ammann entsprach und der Oldie letztlich sogar erstmals in seiner Karriere die Qualifikation für die Olympischen Spiele verpasste, sieht der Toggenburger offensichtlich erneut Licht am Ende des Tunnels.
Während er nach der Olympia-Ausbootung keinen Hehl aus seiner Enttäuschung machte und nicht gut auf seine Vorgesetzten im Verband zu sprechen war, erhielt Simon Ammann vor wenigen Tagen trotz durchzogener Saison als Lohn eine Beförderung zurück ins A-Kader. Dies ohne jeglichen Altersbonus, ganz einfach aufgrund der Kriterien auf Basis von erzielten Resultaten.
Doch noch ist erst April. Bis zum ersten Weltcupspringen im nächsten Winter dauert es sieben Monate. Nachdem sich Simon Ammann vor fünf Jahren, als der österreichische Topspringer Gregor Schlierenzauer erst Ende September völlig überraschend sein Karriereende bekannt gab, tief beeindruckt von diesem spontanen Szenario zeigte, bleibt wohl auch in seinem Fall noch ein Quäntchen Ungewissheit, ob man die Skisprung-Legende tatsächlich weiterhin von den Schanzen dieser Welt wird springen sehen.

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