Mountainbike

Sina Frei triumphiert, Colombo verpasst Weltcup-Sieg nur knapp

Beim Weltcup-Final in Lake Placid im Crouss Country gewinnt Sina hauchdünn vor der Italienerin Martina Berta. Filippo Colombo wird Zweiter hinter dem Briten Charlie Aldridge.

Frei behielt im Zielsprint mit der formstarken Berta um Zentimeter das bessere Ende für sich. Nicole Koller und Alessandra Keller belegten hinter der Neuseeländerin Samara Maxwell die Plätze 4 und 5. Jenny Rissveds sicherte sich mit Rang 11 den Gesamtweltcup.

Frei, im August an den Weltmeisterschaften und an den Europameisterschaften eine Klasse für sich und am Samstag Gesamtsiegerin im Short Track, profitierte auf der Schlussrunde zunächst von einem Fahrfehler Bertas in einem steinigen Anstieg. Die Italienerin schloss aber noch einmal auf und hatte schliesslich ganz knapp das Nachsehen.

Damit rundete Frei ihre vorzügliche Saison so ab, wie sie sie im Mai in Südkorea begonnen hatte: mit einem Weltcupsieg über die olympische Distanz. Derjenige in Yongpyong war der erste der Karriere, jener am Samstag auf dem schnellen Kurs in Lake Placid der dritte. «Ich bin so, so glücklich. Mit einem Sieg in die Saison zu starten und mit einem Sieg aufzuhören, ist unglaublich», befand die 29-jährige Zürcherin.

Im Kampf um den Gesamtsieg kam keine Spannung mehr auf. Weil Jenny Rissveds souverän in die Punkte fuhr, hätte Frei Rissveds am Samstag auch mit einem Sieg nicht mehr abfangen können. Der Schwedin reichte eine kontrollierte Fahrt, um die Führung sicher ins Ziel zu bringen. Es ist der erste Gesamtsieg für die 32-jährige Olympiasiegerin von 2016 und Weltmeisterin von 2025.

Colombo verpasst ersten Weltcupsieg knapp

Bei den Männern verpasst Filippo Colombo seinen ersten Weltcupsieg knapp. Der Tessiner wird beim Weltcup-Finale in Lake Placid Zweiter hinter dem Briten Charlie Aldridge. (sda)

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