Fussball

FCL wird für mutigen Auftritt bei langer Unterzahl belohnt: 1:1 bei Servette

Der FC Luzern verteidigt den durch Andrejs Ciganiks in Unterzahl erzielten 1:1-Ausgleich (31.) in Genf heroisch. Dank einer tollen Teamleistung holen die Blau-Weissen einen Punkt gegen Servette.

Die Tore

14. Minute: Timothé Cognat mit einem Steilpass auf Miroslav Stevanovic, der mit dem rechten Fuss schiesst und Karlo Letica zum 1:0 erwischt. Der Schuss ist haltbar, für Letica ist es im zweiten FCL-Spiel das erste Tor, welches er kassiert. Innenverteidiger Bung Meng Freimann kann zuvor das Cognat-Zuspiel nicht unterbinden.

31. Minute: Daniel Mikolajewski zieht nach einem Servette-Corner vor dem eigenen Sechzehner zum Konter über den halben Platz los. Mit dem Aussenrist passt er auf Andrejs Ciganiks, der den aus dem Tor eilenden Torhüter Léo Besson zum 1:1-Ausgleich überlupft.

Spielfazit

Der FC Luzern kommt im Stade de Genève vor 8000 Fans nicht wunschgemäss in die Partie. Es sind die Servettiens, die von Anfang an den Takt vorgeben. In der 14. Minute profitieren die Gastgeber von Abwehrfehlern des FCL. Einmal mehr ist es das Grenat-Duo Stevanovic/Cognat, welches einen Treffer erzielt. Wie meist vollstreckt Stevanovic.

Wie schon in Sion bei der 0:3-Niederlage (Tyron Owusu) muss in der Anfangsphase ein Luzerner vom Platz: In der 20. Minute wird Oscar Kabwit wegen eines Fouls oberhalb des Knöchels von David Douline von Schiedsrichter Johannes von Mandach des Feldes verwiesen. Doch der FCL gibt trotz langer Unterzahl nicht auf: In der 31. Minute gelingt Andrejs Ciganiks der 1:1-Ausgleich, er schliesst einen Gegenstoss von Daniel Mikolajewski toll ab.

In der Folge ist es teilweise eine Verteidigungsschlacht, die die Luzerner liefern. Während über 70 Minuten in Unterzahl schaffen sie es, einen Punkt aus Genf mitzunehmen. Mittlerweile ist das Team von Udo Portmann inklusive Cup seit vier Partien ungeschlagen.

Das gab zu reden

Udo Portmann schickt dieselbe Startelf aufs Feld wie vor einer Woche beim 1:0-Heimsieg im 125-Jahr-Jubiläumsspiel gegen Lausanne. Wieder stehen die beiden Freimann-Brüder Bung Hua und Bung Meng in der Innenverteidigung, während Routinier Stefan Knezevic auf der Ersatzbank sitzt. Wieder nicht im Aufgebot sind unter anderem: Lars Villiger, Adrian Grbic, Aurelio Oehlers und Jesper Löfgren.

Die Stimmung

Rund 300 FCL-Fans nehmen die lange Reise in die Nähe der französischen Grenze nach La Praille in Genf auf sich. Sie unterstützen die Mannschaft aus der Innerschweiz lautstark ohne Unterbruch während den 90 Minuten plus Nachspielzeit. Am Schluss feiern die Anhänger das Team für den verdienten Punktgewinn.

Die Noten

Mehr zum Thema:

Das Telegramm

Servette – Luzern 1:1 (1:1)
Stade de Genève. – 8054 Zuschauende. – SR von Mandach. – Tore: 14. Stevanovic (Cognat) 1:0. 31. Ciganiks (Mikolajewski) 1:1.
Servette: Besson; Maceiras (75. Mendes), Rouiller, Burch, Njoh (92. Fomba); Naressi, Douline (62. Sida); Stevanovic, Cognat, Ouattara (62. Mazikou); Mraz.
Luzern: Letica; Dorn, Bung Hua Freimann, Bung Meng Freimann, Ciganiks; Owusu (78. Wyss), Zimmermann (69. Winkler), Bertone, Di Giusto (78. Ferreira); Kabwit, Mikolajewski (46. Meyer).
Bemerkungen: Servette ohne Frick, Gertmonas, Lambourde, Severin und Vincent (alle verletzt). Luzern ohne Bieler (verletzt). – Rote Karte: 20. Kabwit (Foul oberhalb des Knöchels nach VAR-Intervention). Verwarnungen: 36. Njoh, 65. Mraz, 73. Burch, 93. Naressi (alle Foul).

Das nächste Spiel

Kommenden Mittwoch (20.30 Uhr) empfängt der FCL das Schlusslicht FC Vaduz in der Thermoplan-Arena. Die Erwartungen sind klar: Drei Punkte sollten gegen den Aufsteiger aus dem Fürstentum Liechtenstein möglich sein.

Resultate und Tabelle

Der Ticker zum Nachlesen

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Kommentare (0)