Ruben Vargas: «Acht Tage Pause tun uns jetzt gut»

Ruben Vargas, der Torschütze zum 1:0, sagt gegenüber SRF: «Wir mussten am Schluss noch etwas zittern, doch wir wussten, dass die Zeit für uns spielt, und haben es alles in allem sehr gut gemacht. Manchmal kommt die Chance direkt in der ersten Minute. Ich stehe natürlich da, wo man Tore schiessen kann, und bin überglücklich, dass es wieder geklappt hat. Der Trainer gibt uns vor, dass wir in der Box präsent sind. Dass wir jetzt acht Tage Pause haben, tut gut. Als Gruppenerster weiterzukommen, ist auch eine Bestätigung. So kann es weitergehen.»
Murat Yakin: «Es ist immer gut, mehr Zeit zu haben»

Der Nati-Trainer freut sich über das Erreichen des Ziels Gruppensieg. Murat Yakin sagt im Gespräch mit dem SRF: «Heute haben wir eine solidarische Teamleistung gezeigt. Wir sind stark aus der Halbzeit gekommen und haben Kanada am Schluss wieder zurück ins Spiel gelassen. Deshalb wurde es am Ende eng und wir konnten uns nicht mehr aus dem Druck lösen. Bei den langen Einwürfen weisst du nie, wo sie landen. Doch am Schluss haben wir den Sieg über die Runden gebracht. Den Gruppensieg dürfen wir jetzt auch zwei Tage geniessen.»
Zum kommenden Sechzehntelfinale gegen einen Dritten aus den Gruppen E, F, G, I oder J sagt Yakin: «Es ist immer gut, mehr Zeit zu haben. Vor allem, wenn man so weite Reisen machen muss. Deswegen bin ich froh, dass wir erst am Freitag in einer Woche wieder spielen.»
Luca Jaquez: «Ich hatte ein gutes Gefühl»
Weil Murat Yakin so ins Spiel starten wollte, wie die Nati gegen Bosnien zum Schluss auftrumpfte, kam Luca Jaquez zu seinem ersten Startelf-Einsatz in der Nati auf der Rechtsverteidigerposition. Der Ex-Luzerner sagt: «Ich hatte trotz ungewohnter Position ein gutes Gefühl. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, aber der Gruppensieg steht über allem. Kanada ist keine schlechte Mannschaft, sie hatten den Heimvorteil. Aber wir haben auch in der Schlussphase sehr gut dagegengehalten.»
Johan Manzambi: «Ich habe keine Worte»

Wie schon gegen Bosnien wurde Johan Manzambi zum Spieler des Spiels gewählt. Der Torschütze und Assistgeber sagt: «Es ist noch immer wie ein Traum. Ich habe keine Worte, es ist einfach alles sehr schön. Ob ich von Anfang an spiele oder reinkomme, spielt keine Rolle. Ich gebe immer alles.»
Gregor Kobel: «Ein solches Gegentor kann ich akzeptieren»

Nati-Goalie Gregor Kobel hielt vor allem in der Schlussphase den Sieg fest und sagt: «Die Trinkpausen kamen uns heute gelegen. Kanada hat vorher jeweils viel Druck gemacht. Aber mit dem sind wir heute gut umgegangen. Ein Spiel hat immer Phasen. Deshalb konnten wir nicht über 90 Minuten dominant auftreten. Wir hätten die Räume hinter der Kette noch etwas besser nutzen können. Beim Gegentor gab es vor dem Assist einen unglaublichen Ballkontakt. Wenn wir nur solche Gegentore bekommen, akzeptiere ich das gerne.»
Liam Millar: «Leider war die Schweiz heute besser»
Liam Millar freute sich besonders auf das Duell mit der Schweiz, wo er zwei Saisons für den FC Basel spielte: «Wir wollten gewinnen, um weiter in Kanada spielen zu können. Leider war die Schweiz heute besser. Gratulation. Dennoch sagte ich zu meinem Freund Dan Ndoye, zu dem ich immer noch viel Kontakt habe, nach dem Spiel. <So etwas habe ich noch nie in Kanada erlebt. Das Land wird zu einer Fussballnation.>»


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