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Champions League

Real Madrid deklassiert ManCity, auch PSG und Bodö siegen deutlich

Real Madrid kommt gegen Manchester City im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zu einem überraschend deutlichen 3:0-Heimsieg. Auch Bodö/Glimt und PSG siegen mit drei Toren Unterschied.
Grund zu feiern: Real Madrid besiegt Manchester City mit 3:0.
Bild: Jose Breton

Das fünfte K.o.-Runden-Duell im fünften aufeinanderfolgenden Jahr zwischen Real Madrid und Manchester City ist noch nicht entschieden. Aber die Engländer werden eine Herkulesarbeit verrichten müssen, um am nächsten Dienstag das 0:3 wettzumachen. Viel spricht nach dem Hinspiel nicht für eine Wende. Manchester City hätte sogar höher verlieren können, etwa dann, wenn Vinicius Junior in der 57. Minute mit seinem Penalty nicht an Citys Goalie Gianluigi Donnarumma gescheitert wäre.

Zum Goalgetter der Madrilenen avancierte in Abwesenheit von Kylian Mbappé unverhofft Federico Valverde. Der eher für die Defensivaufgaben vorgesehene Captain schoss in der ersten Halbzeit die drei Tore der Spanier. Jeder der drei Treffer war schön anzusehen: der erste nach Pass von Goalie Thibaut Courtois, der zweite durch einen Flachschuss und der dritte nach einem Heber über den letzten Verteidiger, gefolgt von einem Volley.

Zwischen der 20. und 42. Minute verdoppelte Valverde damit seine Torausbeute in der Champions League. Für die ersten drei Treffer hatte der 27-jährige Uruguayer über sieben Jahre und 75 Spiele gebraucht. Erling Haaland, der Serientorschütze von Manchester City, blieb am Mittwochabend ohne Torschuss.

Bodö/Glimt und PSG gut auf Kurs

Bodö/Glimt setzte seinen aussergewöhnlichen Erfolgslauf in der Champions League im Achtelfinal fort. Die Norweger feierten mit dem 3:0 daheim gegen Sporting Lissabon den fünften Sieg in Folge in der Königsklasse. Die Tore von Sondre Fet, Ole Blomberg und Kasper Högh bringen Bodö/Glimt in gute Position vor dem Rückspiel in Portugal.

Paris Saint-Germain schlägt den FC Chelsea mit 5:2.
Bild: MOHAMMED BADRA

Titelverteidiger Paris Saint-Germain geht mit einem 5:2-Vorteil nächste Woche nach London zum FC Chelsea. Der französische Meister, der seit Anfang Saison seiner Form aus der letzten Spielzeit hinterherläuft, sicherte sich den Dreitore-Vorsprung in den letzten gut 15 Minuten der über weite Strecken ausgeglichenen Partie. Malo Gusto (28.) und Enzo Fernandes (57.) gleichen jeweils die Führungen von PSG durch Bradley Barcola (10.) und Ousmane Dembélé (40.) aus, bevor Vitinha (74.) und zweimal Chwitscha Kwarazchelia (86. und 94.) doch noch für das klare Verdikt sorgten.

Arsenal trifft spät zum Remis

Arsenal verhinderte in Leverkusen die Niederlage dank eines späten Treffers zum 1:1. In der 89. Minute sicherte der ehemalige Leverkusener Kai Havertz den Engländern das Remis nach einem diskutablen Penaltypfiff. Die Leverkusener, bei denen der Innenschweizer Goalie Jonas Omlin auf der Ersatzbank sass, trafen kurz nach der Pause durch Captain Robert Andrich nach einem Eckball und hatten danach den Sieger der Ligaphase bis zum Penalty gut unter Kontrolle. Für Arsenal war es der erste «Punktverlust» in der laufenden Champions League. (sda)

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