Schwingen

Ohne Routinier, mit König: Diese Innerschweizer Schwinger sind beim Saisonhöhepunkt dabei

Der Innerschweizer Schwingerverband nominiert seine Athleten für den Saisonhöhepunkt in Appenzell. Aus dem Kanton Schwyz fehlt ein grosser Name.
Die beiden Aushängeschilder des Innerschweizer Verbands: Pirmin Reichmuth (links) und Joel Wicki.
Bild: Bild: Urs Flüeler/Keystone

Als erster der fünf Teilverbände gab der Innerschweizer Schwingerverband (ISV) bekannt, mit welchen Athleten er beim Jubiläumsschwinget in Appenzell am 8. September antreten wird. 35 Schwinger stehen für den Saisonhöhepunkt im Aufgebot. Zehn Tage vor dem Fest wird die Technische Kommission des ISV noch drei Namen von der Liste streichen. Denn in Appenzell dürfen letztlich nur 32 Innerschweizer an den Start gehen.

Grosse Überraschungen blieben aus. Nicht dabei ist der jahrelange Teamleader Christian Schuler. Der 36-Jährige aus Rothenthurm beendete nach dem Brünig-Schwinget vom letzten Sonntag seine Saison vorzeitig. Schuler wurde von muskulären Problemen gebremst. «Momentan bin ich in einer schwierigen Lage. Ich kann technisch nicht das auf die Reihe kriegen, was ich gerne möchte. Der Körper lässt dies einfach nicht zu» , sagte er. Einen Rücktritt schliesst der Innerschwyzer nach wie vor aus.

Mit Alex Schuler (32) wird ein anderer Eidgenosse aus dem Kanton Schwyz ebenfalls fehlen. Schuler verpasste in dieser Saison in der Regel die Kranzränge. Bei acht Kranzfestteilnahmen holte er sich einmal die Auszeichnung – beim Ob-/Nidwaldner Kantonalen in Lungern.

Angeführt wird das ISV-Team in Appenzell von Schwingerkönig Joel Wicki, Brünig-Sieger Pirmin Reichmuth und ISAF-Seiger Marcel Bieri. Zu den Teamstützen gehören auch Mike Müllestein und Michael Gwerder, die 2024 bereits je acht Kränze gewonnen haben in dieser Saison. (cza)

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