Nik Tominec startete seine Handball-Karriere bei Borba Luzern, als Aktiver spielte er mit Ausnahme einer Saison bei Kriens-Luzern ausschliesslich für die Schaffhauser, mit denen er bislang fünf Mal Schweizer Meister und zwei Mal Cupsieger wurde. Zudem absolvierte der 31-Jährige 26 Spiele für die Schweizer Nationalmannschaft und nahm an je einer Welt- und Europameisterschaft teil. Seine Karriere beendet er Ende Saison aus gesundheitlichen Gründen. Tominec' Vater Matjaz war Spieler und Trainer bei Borba Luzern, trainierte unter anderem auch die Kadetten, Amicitia Zürich und die slowenische Nationalmannschaft.
HCKL-Verwaltungsratspräsident Sven Würmli freut sich über den Neuzugang. Tominec sei ein «profunder Kenner des Schweizer Handballs, der diese wichtige strategische Aufgabe betreuen wird und als Luzerner perfekt mit der Region vertraut ist», heisst es in der Medienmitteilung des Klubs. «Der Reiz ist enorm, Teil dieses spannenden Projekts zu sein und es gemeinsam weiterzuentwickeln», wird Tominec zitiert. «Wir haben uns das Ziel gesetzt, den HC Kriens-Luzern als Spitzenteam wie auch als Marke zu etablieren und die erfolgreiche Nachwuchsarbeit weiter zu fördern.»
Nik Tominec übernimmt Aufgaben von Nick Christen
Nik Tominec übernimmt die Funktion als Sportchef im Frühsommer von Nick Christen, der diesen Aufgabenbereich und die Geschäftsführung der HC Kriens-Luzern AG zeitnah abgeben und sich dem gestarteten Bau der Pilatus Arena widmen wird.
Dass Tominec bis zu seinem Wechsel noch beim Titelkonkurrenten aus Schaffhausen engagiert ist, entbehrt nicht einer gewissen Brisanz. Der designierte Krienser Sportchef spricht in der Medienmitteilung «von einer besonderen Situation». Allerdings seien alle Beteiligten professionell genug, entsprechend damit umzugehen, sagt Tominec. «In den nächsten Monaten haben wir mit den Kadetten einiges vor. Es wäre besonders schön, als Schweizer Meister in Handballrente zu gehen.» (ca)

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