«Most Wanted – wer entkommt?» heisst das Reality-TV-Format des Streamingdienstes Joyn. Das Konzept: 15 Promis müssen aus einem Gefängnis ausbrechen und sich fünf Tage lang vor drei Jägern verstecken können. Die Promis tragen dabei orange Overalls mit Telefonnummer auf dem Rücken und haben weder Geld noch Handy. Passanten können den Promis entweder helfen oder diese verpfeifen. Am Dienstag lief nun die erste Staffel an – mit dabei war Markus Babbel, der von 2014 bis 2018 Trainer des FC Luzern war.
Bei der Reality-Show machte er mit seiner Ehefrau mit. Ganz so taktisch wie an der Seitenlinie in der Swissporarena ging er als Flüchtender im Trash-TV nicht vor: «Meine Strategie ist es einfach, meiner Frau hinterherzulaufen», wurde er in der «Abendzeitung München» zitiert. Doch es war ein erfolgloser Start als Reality-Star von Markus Babbel. Schon zwei Stunden nach dem Gefängnisausbruch spürten die Jäger das Ehepaar in der Nähe einer Autobahnraststätte auf. Dann sei alles sehr schnell gegangen, heisst es im Bericht weiter; Markus und Tina Babbel hätten noch versucht, zu Fuss zu entkommen, «hatten aber keine Chance». Sie waren die ersten Promi-Kandidaten, die bei «Most Wanted» geschnappt wurden: Die Jäger führten sie in Handschellen ab.

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