notifications
Tennis

Am Wochenende beginnt die Interclub-Saison – Allmends Männer kämpfen um den NLA-Titel

Allmend Luzern hat sich in der NLA ein ambitioniertes Ziel gesetzt. In der NLB sind die Zentralschweizer Männer nicht vertreten. Bei den Frauen werden Zug in der NLA sowie Allmend Luzern und Luzern Lido in der NLB antreten.
Jenny Dürst wird das Team von Luzern Lido anführen.
Bild: Patrick Hürlimann (Luzern, 10. 6. 2023)

4249 Teams nehmen die neue Interclub-Saison in Angriff - 2994 bei den Männern, 1255 bei den Frauen von der 3. Liga bis zur NLA. In der höchsten Liga wird aber wie gewohnt erst ab dem 30. Juli um den Titel gekämpft. Und mittendrin präsentiert sich die Mannschaft von Allmend Luzern. Der LTC Winterthur steht als Aufsteiger fest. Weil sich aber der TC Froburg Trimbach zurückgezogen hat, konnte Allmend als Gruppenzweiter der NLB-Saison 2025 den freigewordenen Platz übernehmen, nachdem der TC Bulle als Finalist der Aufstiegsspiele auf die Promotion verzichtet hatte.

Die Luzerner werden grösstenteils mit ihrem NLB-Team der letzten Saison antreten, mindestens verstärkt durch eine neue Nummer 1, um in der starken Sechsergruppe mithalten zu können. Platz 4 wird das ambitionierte Ziel sein, damit vor den eigenen Fans um den NLA-Titel mitgekämpft werden kann. Die Finalrunde mit den Halbfinals der vier bestplatzierten Mannschaften findet nämlich am 8./9. August erneut auf den Plätzen des TC Allmend Luzern statt. Bei den Frauen wird der TC Zug die Zentralschweiz vertreten.

NLB mit zwei Luzerner Frauenequipen

Somit wird die NLB der Männer für einmal ohne Mannschaft aus der Zentralschweiz gespielt, nachdem sich der TC Luzern Lido in der letzten Saison als Aufsteiger nicht in der zweithöchsten Liga halten konnte. Die Luzerner peilen aber den sofortigen Wiederaufstieg an. Damit sorgen nur zwei Teams aus unserer Region für NLB-Spitzentennis: die Frauen von Luzern Lido und Allmend Luzern, weil Lido nach dem letztjährigen Titelgewinn erneut auf den Aufstieg verzichtet hat. Die Luzernerinnen müssen in dieser Saison allerdings ihre Leaderin Tina Nadine Smith ersetzen, nachdem sich die Nummer 9 der Schweiz und Nummer 1 der Zentralschweiz im Januar in der Qualifikation zum Australian Open das Kreuzband gerissen hat und erst gegen Ende Jahr wieder einsatzfähig sein wird. Ihre Position wird die Zürcherin Jenny Dürst (N2.12) übernehmen. Beim TC Allmend Luzern hält die Bündnerin Paula Cembranos (N2.23) die Spitzenposition.

Ligaerhalt ist das erklärte Ziel der beiden Luzerner Equipen, die am kommenden Samstag um 12 Uhr in die NLB-Saison steigen werden: Lido empfängt die Genferinnen von Drizia, Allmend reist nach Nidau zu Dufour Biel. Das mit Spannung erwartete Derby wird am Samstag, 16. Mai um 12 Uhr auf den Courts des TC Allmend Luzern über die Bühne gehen. (a.k.)

Mehr zum Thema:

Kommentare (0)