Die FCL-Startaufstellung
Max Meyer ist wieder genesen und kehrt in die Startelf zurück. Verzichten muss der FCL hingegen auf Jakub Kadak, der sich einen Kreuzbandriss zuzog . Seit langer Zeit steht zudem Lorik Emini wieder einmal in der Startelf. Nicky Beloko ist wegen zu vielen gelben Karten gesperrt.
Vor dem Spiel
Der Mittwoch stand für viele FCL-Fans im Zeichen des Widerstands gegen die Pläne von Bernhard Alpstaeg. Von der FCL-Familie wurde die Aktion «Zäme meh als 52 Prozent» lanciert. Vor dem Spiel wurde zudem ein entsprechendes Banner an der Swisspor-Arena angebracht.
Auch während dem Spiel gab es entsprechende Plakate und Banner der Aktion vonseiten der rund 10'300 Fans im Stadion. So war beispielsweise zu Lesen: «Der FC Luzern mit seinem Gründungsjahr 1901 ist grösser als jede Person. In welcher Position sie auch immer tätig ist oder Einfluss zu nehmen glaubt.»
Die Tore
7. Minute : Im Strafraum landet der Ball bei Ardon Jashari. Der Captain leitet den Ball klug zu Mohamed Dräger weiter. Dieser trifft zum 1:0 für Luzern.
9. Minute: Nach einem schlechten Abwehrverhalten von Marco Burch und Lorik Emini im eigenen Strafraum zirkelt Emmanuel Latte Lath den Ball ins weite Eck.
40. Minute: Auch bei diesem Treffer sieht Burch schlecht aus. Er spielt ohne Bedrängnis einen Pass direkt in die Füsse von Latte Lath. Dieser bringt den Ball zu Jeremy Guillemenot . Dieser trifft zum 2:1 für die Ostschweizer.
45. Minute: Diesmal passiert der Fehler auf der Seite der St.Galler: Patrick Sutter will zu Goalie Lawrence Zigi zurückpassen. Der Pass ist jedoch viel zu kurz und Dräger kommt an den Ball. Diese Chance lässt er sich nicht entgehen und erzielt seinen zweiten Treffer an diesem Abend.
51. Minute: Aussetzer bei St.Gallen-Verteidiger Matej Maglica. Dejan Sorgic luchst ihm den Ball ab. Zigi kann Sorgic nur noch per Foul stoppen: Penalty für Luzern. Den Elfmeter versenkt Max Meyer ins rechte Eck.
83. Minute: Julian von Moos wird ausserhalb des Strafraums nicht angegriffen. Er nimmt Maas und trifft mittels einem Weitschuss zum 3:3-Ausgleich.
Matchbericht
Bereits 60 Sekunden nach Anpfiff kommt der FCL bereits zu einer Grosschance. Eine mustergültige Flanke von Pascal Schürpf kann Dejan Sorgic leider nicht in ein Tor ummünzen, der Ball kullert nur Zentimeter am Pfosten vorbei. Nur wenige Minuten dann aber die Erlösung: Mohamed Dräger trifft zum 1:0. Die Freude hält aber nur kurz an, bereits zwei Minuten später steht es 1:1 dank einem Treffer von Emmanuel Latte Lath.
In der Folge kommen die Gäste aus der Ostschweiz immer besser ins Spiel und sind den Luzernern überlegen. Die nächsten Topchancen hat aber Dräger, da hätte er seinen zweiten Treffer machen müssen. Der FCL müsste zu diesem Zeitpunkt führen, es sind aber die Gäste welche den nächsten Treffer erzielen. Nach einem Fehler von Burch trifft Guillemenot zum 2:1 für St.Gallen.
In der zweiten Halbzeit geht es munter weiter mit den defensiven Fehlern. Diesmal ist es wieder St.Gallen: Maglica lässt sich den Ball abluchsen, Zigi bleibt nur die Notbremse. Den fälligen Elfmeter versenkt Max Meyer eiskalt. Auch in der Folge hat der FCL mehr vom Spiel.
Nach rund 70 Minuten vollzieht Mario Frick die ersten Wechsel: Doppeltorschütze Dräger und Sorgic verlassen den Platz. Asumah Abubakar und Joaquin Ardaiz sind neu auf dem Feld. Auch Meyer wird wenig später durch Sofyan Chader ersetzt.
Nur noch wenige Minuten zu spielen, aber St.Gallen gleicht nochmals aus. Dem eingewechselten Julian von Moos wird zu viel Raum gegeben, er trifft zum 3:3. Danach bringt Frick noch Samuele Campo für Schürpf. Aber es sind die Gäste aus der Ostschweiz, welche weiterhin zu guten Chancen kommen. Der FCL hat am Ende Glück, dass es beim 3:3 bleibt.
Das sagt Mario Frick nach dem Spiel
«Es war ein sehr intensives Spiel - wie immer gegen die Ostschweizer. Gegen St.Gallen gibt es immer ein Spektakel für die Zuschauer.»
«Wir müssten nach 45. Minuten führen. In der zweiten Halbzeit kam von uns zu wenig. Die Einwechselspieler von St.Gallen haben den Unterschied gemacht.»
FCL-Reaktionen
Paschal Schürpf nach dem Spiel:
Ardon Jashari nach dem Spiel:
FCL-Noten
Telegramm
Luzern – St. Gallen 3:3 (2:2)
Swisspor-Arena – 10’366 Zuschauende – SR Piccolo
Tore: 7. Dräger (Dorn) 1:0. 9. Latte Lath (Schmidt) 1:1. 40. Guillemenot (Latte Lath) 1:2. 45. Dräger (Sutter) 2:2. 51. Max Meyer (Foulpenalty) 3:2. 84. Von Moos (Alves) 3:3.
Luzern: Müller; Dorn, Simani, Burch, Frydek; Jashari; Dräger (69. Abubakar), Emini; Max Meyer (77. Chader); Sorgic (69. Ardaiz), Schürpf (85. Campo).
St. Gallen: Zigi; Sutter (61. Von Moos), Stillhart, Maglica, Guindo; Witzig (72. Alves), Quintillà, Schmidt; Akolo, Latte Lath, Guillemenot (61. Guidotti).
Bemerkungen: Luzern ohne Beloko (gesperrt), Kadak, Leny Meyer und Vasic (alle verletzt). St. Gallen ohne Görtler (gesperrt), Schubert, Schneider und Besio (alle verletzt). – Verwarnungen: 65. Dräger (Foul), 67. Guidotti und Max Meyer (beide Unsportlichkeit), 74. Schmidt, 86. Burch, 87. Emini (alle Foul), 87. Von Moos (Unsportlichkeit).
Resultate und Tabelle
Der Ticker zum Nachlesen
Ausblick
Bereits am Samstag kommt es zum nächsten Spiel. In der Swisspor-Arena empfängt man den FC Lugano.






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