
Die Starwings liefern am Dienstagabend in Spiel vier des Playoff-Halbfinals gegen Genf eine überragende Startphase. Mit einer 8:0-Führung überrennen sie ihre Gegner beinahe, sodass Genf erst durch einen Freiwurf zum ersten Punkt kommt. Auch Starwings-Trainer Pascal Donati zeigt sich beeindruckt von der Startphase: «Ich dachte, das Spiel würde sich so weiterentwickeln.»
Dass die Genfer danach reagieren können, ist wohl dem Timeout im ersten Viertel zu verdanken. Beim knappen Vorsprung der Starwings von 21:17 nutzen die Gäste die Unterbrechung, um sich neu zu ordnen. Danach entwickelt sich die Partie ausgeglichen, ehe es zum Ende des ersten Viertels 24:24 steht.
Die einfachen Punkte der Genfer

Während die Cheerleader der Gladiators Basel in der Halbzeit für Unterhaltung sorgen, tanken die Genfer in der Pause nochmals Energie. Zu Beginn des dritten Viertels lassen die Gäste kaum mehr etwas zu und erzielen elf Punkte, bevor die Starwings wieder reagieren können.
Schlussendlich setzt sich jedoch die effiziente Spielweise der Genfer durch – ganz im Gegensatz zu jener der Starwings. «Mit einer Trefferquote von 19 Prozent bei den Dreipunktewürfen lässt sich gegen Genf kein Spiel gewinnen», sagt Donati und ergänzt: «Genf kam zu oft zu einfachen Punkten.»
Acht Minuten vor Schluss hätten den Starwings 15 Punkte zum Ausgleich gefehlt – kurz darauf werden sie mit einem weiteren Dreipunktewurf der Genfer überrumpelt. Danach nochmals ins Spiel zurückzufinden, scheint schwierig. Zwar kann das Team aus Birsfelden nochmals mit sehenswerten Körben und einigen gelungenen Kombinationen reagieren, doch die Wende bleibt aus. So verliert das Team von Trainer Pascal Donati mit 76:93 und muss den Traum des Finaleinzugs begraben.
«Was wir erreicht haben, ist sensationell»

Auch wenn Genf für die Starwings letztlich eine zu hohe Hürde war, gibt es nur wenig Grund zur Enttäuschung. Die Starwings lieferten in dieser Saison eine hervorragende Leistung, weshalb der Stolz überwiegen sollte. Das sieht auch Donati so: «Anfangs der Saison war die Top 6 das Ziel – was wir nun erreicht haben, ist sensationell.»
In der anderen Playoff-Partie machte Fribourg Olympic bereits am vergangenen Samstag mit einem 3:0 in der Serie den Finaleinzug perfekt. Nachdem sich die Mannschaft in diesem Jahr bereits den Cupsieg geholt hat, zählt sie mit ihren 22 Meistertiteln auch diesmal zu den heissen Anwärtern auf den Schweizer Meistertitel – bevor die Starwings in der kommenden Saison erneut angreifen können.
Starwings - Genf 76:93 (35:41)
Sporthalle Birsfelden. – 450 Zuschauende. SR: Jeanmonod, Stojcev, Mazzoni. – Viertelresultate: 24:24, 35:41, 53:73, 76:93.
Starwings: Walters (19 Punkte), Weibel (15), Roman (16), McManus (10), Haile (4), Fasnacht, Domingos, Okoyeze (4), Meyer, Emuejeray, Melikyan (8).
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