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Fussball

Holland, Elfenbeinküste und Südkorea – Schweiz droht starke WM-Gruppe

Die FIFA hat heute Dienstag die Zusammensetzung der vier Töpfe für die Gruppenauslosung vom Freitag bekanntgegeben. Obwohl die Schweiz erstmals in Topf 1 auftaucht, ist eine schwere Gruppe möglich.

Ohne grosse Überraschungen aber mit einem neuen System hat die FIFA ihre Lostöpfe für die Gruppenauslosung festgelegt. Obwohl die Schweizer Nationalmannschaft zum ersten Mal überhaupt in Topf 1 gesetzt ist, warten schwere Gegner auf die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld.

Aus dem rein europäischen Topf 4 drohen mit Portugal, Enland, Holland oder Frankreich echte Brocken. Vor allem die Engländer und die Holländer schafften die Qualifikation dank ihren Superstars auf überzeugende Art und Weise.

Aus Topf 2 warten weitere starke Gegner auf die Schweiz: Das härteste Los wäre wohl die Elfenbeinküste um Superstar Didier Drogba, aber auch Ghana hat sich an den letzten Turnieren einen Namen gemacht.

Es könnte allerdings auch zu einem Wiedersehen mit Chile kommen – 2010 verloren die Schweizer ihr Gruppenspiel gegen die Südamerikaner mit 0:1.

Bleibt noch Topf 3 – auch hier warten unbequeme Nationen auf die Schweizer Nati. Allen voran die lauf- und kampffreudigen Südkoreaner, die der Schweiz die einzige Niederlage dieses Jahres zufügten. Mit der USA und Mexiko sind auch gefährliche Vertreter aus Nord- und Mittelamerika in diesem Topf vertreten.

Wunschgruppe mit Griechenland

«Einen einfachen Gegner gibt es an einer WM-Endrunde nicht» – sagen viele Trainer vor der Gruppenauslosung. Trotzdem: Mit etwas Losglück könnte die Schweiz den Hochkarätern Holland, England oder Ghana aus dem Weg gehen.

Die auf dem Papier einfachste Aufgabe wäre eine Gruppe mit Algerien, Iran und Griechenland. Algerien ist erst zum vierten Mal für eine WM-Endrunde qualifiziert und musste jeweils bereits in der Vorrunde die Segel streichen. Gleiches gilt auch für die Fussballer des Irans, welche in drei Anläufen drei Mal scheiterten.

Eine Teilnahme weniger haben die Griechen auf dem Buckel: Sie scheiterten 1994 und 2010 ebenfalls in der Vorrunde.

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