Die Tore
26. Minute: Der pfeilschnelle Emmanuel Umeh zieht an Bung Hua Freimann vorbei, der zu viel Risiko nimmt. Er dringt in den Luzerner Strafraum ein. Bung Meng Freimann bringt Emmanuel zu Fall – Penalty. Philippe Kény tritt ohne Anlauf an und verwandelt zur Zürcher Führung. Karlo Letica im FCL-Goal ist ohne Abwehrchance.

52. Minute: Luzern bringt den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Emmanuel Umeh legt auf Miguel Reichmuth, der von ausserhalb des Strafraums abschliesst. Bung Meng Freimann wirft sich in den Ball und lenkt so unhaltbar für Karlo Letica ins eigene Tor ab. Er wird als Eigentorschütze geführt.
71. Minute: Der FCL drückt auf den Ausgleich - und wird belohnt. Nach einem Eckball köpfelt Oscar Kabwit ein zum 1:2. Es ist die letzte Aktion des Kongolesen, der danach ausgewechselt wird.

Spielfazit
Es ist ein zunächst enttäuschender Auftritt des FC Luzern im Letzigrund. Zwar ist der FCZ nicht klar überlegen, doch die Luzerner verteidigen zu fehlerhaft. Beide Gegentore sind vermeidbar: Vor dem 0:1 geht Bung Hua Freimann im Strafraum zu ungestüm in den Zweikampf. Vor dem 0:2 bringt der FCL den Ball nicht aus der Gefahrenzone, ehe Bung Meng Freimann Reichmuths Schuss ins eigene Tor ablenkt.
Nach dem 0:2 reagiert der FCL und erspielt sich mehrere Grosschancen. Besonders der eingewechselte Nando Toggenburger kommt wiederholt zum Abschluss, kann seine Möglichkeiten aber nicht verwerten. Oscar Kabwit erzielt nach einem Eckball zwar noch den Anschlusstreffer, zu mehr reicht es trotz einer starken Schlussphase nicht. Captain Pius Dorn vergibt die letzte Topchance des Spiels.
Das gab zu reden
Für den FC Luzern kommt es zum Wiedersehen mit Kevin Spadanuda. Der ehemalige FCL-Flügelspieler besitzt bereits in der dritten Minute die erste gute Torchance, setzt seinen Abschluss aber daneben. In der Folge taucht Spadanuda immer wieder im Luzerner Strafraum auf, an den beiden Treffern ist er jedoch nicht beteiligt. Nach einer Stunde wird er ausgewechselt. Die im Vorfeld diskutierte Hauptrolle übernimmt er damit nicht.

Die Stimmung
Der Winter ist da – und im offenen Letzigrund fühlt es sich bekanntlich noch etwas kälter an. 14'216 Zuschauende verfolgen die Partie, darunter einige Hundert mitgereiste FCL-Fans. Nach dem Anschlusstreffer wird der Luzerner Anhang deutlich lauter. Am Ende aber jubelt die Zürcher Südkurve über die drei Punkte.
Die Noten
+++ folgen +++
Das Telegramm
Zürich – Luzern 2:1 (1:0)
Letzigrund. – 14’216 Zuschauende. – SR Gianforte.
Tore: 26. Kény (Foulpenalty) 1:0. 52. Bung Meng Freimann (Eigentor) 2:0. 71. Kabwit (Corner Matteo Di Giusto) 2:1.
Zürich: Huber; Lichtenstein, Kamberi, Hack, Walker; Schödler (89. Berisha); Spadanuda (64. Nevio Di Giusto), Reichmuth, Comenencia (64. Bangoura), Emmanuel; Kény.
Luzern: Letica; Dorn, Bung Hua Freimann, Bung Meng Freimann, Ciganiks; Ferreira (56. Toggenburger), Zimmermann (72. Dantas Fernandes), Owusu (56. Winkler), Matteo Di Giusto; Mikolajewski, Kabwit (72. Oehlers).
Bemerkungen: Zürich ohne Essakkati, Fiorini, S. Hodza, Kablan, Krasniqi, Morozov, Pinthus-Duah, Reverson, Sauter (alle verletzt). Luzern ohne Bertone (gesperrt), Bieler, Bongeli, Meyer, Wyss (verletzt). – 39. Tor von Mikolajewski abseits aberkannt. – Verwarnungen: 25. Bung Meng Freimann, 49. Reichmuth, 79. Kény (alle Foul).
Resultate und Tabelle
Ausblick
Für den FC Luzern geht es mit einem anspruchsvollen Programm weiter. Am kommenden Samstag empfängt der FCL den FC Sion, eine Woche später die Young Boys. Am 22. November folgt das Auswärtsspiel beim FC Basel.





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