Der FC Luzern startet am Samstag, 25. Juli, mit einem Heimspiel gegen den amtierenden Schweizer Meister FC Thun in die neue Super-League-Saison. Die Partie in der neu benannten Thermoplan Arena wird um 20.30 Uhr angepfiffen. Es ist zugleich die Pflichtspielpremiere des neuen FCL-Trainers Udo Portmann. Der Nachfolger von Mario Frick bekommt es bei seinem Debüt gleich mit dem Titelverteidiger zu tun.
Entgegen der üblichen Praxis überträgt SRF in der ersten Runde nicht das Samstagabendspiel um 20.30 Uhr. Statt der FCL-Partie zeigt der Sender am Sonntag das Duell zwischen Lugano und Vaduz. Es handelt sich dabei um das offizielle Eröffnungsspiel der neuen AIL Arena. Vor zehn Tagen feierte dort die Frauen-Nati einen 6:1-Sieg gegen Malta.
Ein Blick auf die ersten Saisonwochen zeigt, dass die Luzerner früh gefordert sind. Nach dem Auftakt gegen Thun folgen Auswärtsspiele in Sion und in St. Gallen, ehe Ende August Lausanne-Sport nach Luzern reist. Bis zur ersten Nationalmannschaftspause Anfang Oktober trifft der FCL zudem auf Vaduz, die Young Boys, Basel, die Grasshoppers und Lugano.
Der Saisonstart steht für den FC Luzern zudem im Zeichen eines Jubiläums. Der Klub feiert 2026 sein 125-jähriges Bestehen. Die Jubiläumssaison beginnt für die Innerschweizer ausgerechnet mit einem Heimspiel gegen den amtierenden Meister.
Auch die Schweizer Meisterschaft selbst schreibt Geschichte: Mit der Saison 2026/27 wird zum 130. Mal in Folge eine nationale Fussballmeisterschaft ausgetragen. Damit baut die Schweiz ihren internationalen Rekord als Land mit der längsten ununterbrochenen Serie an nationalen Meisterschaften weiter aus.
Wiedersehen mit Ex-Trainer Bruno Berner
Auch für Aufsteiger Kriens beginnt die Meisterschaft an jenem Juli-Wochenende. Der SCK gastiert am Freitag, 24. Juli, um 19.30 Uhr bei Neuchâtel Xamax. Nach dem Aufstieg unter Trainer Michael Winsauer gilt es nun, die Mannschaft in der zweithöchsten Liga zu etablieren.
Zusätzliche Brisanz erhält die Partie durch den Trainer auf der Gegenseite. Mit Bruno Berner steht bei Xamax ein alter Bekannter an der Seitenlinie. Der frühere Schweizer Nationalspieler coachte den SC Kriens von 2017 bis 2021 und führte den Klub gleich in seiner ersten Saison von der Promotion League in die Challenge League. Nach Stationen beim SFV, Winterthur, den Grasshoppers und zuletzt in Australien kehrte der 48-Jährige diesen Sommer in die Schweiz zurück und übernahm Xamax. Zum Saisonauftakt kommt es damit gleich zum Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein.




Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.