Die Tore
11. Minute: Tyron Owusu gewährt Gegenspieler Miroslav Stevanovic zu viel Platz. Der Routinier zieht aus der Distanz ab. Der Ball wird von FCL-Captain Adrian Bajrami für Pascal Loretz unhaltbar ins eigene Tor abgelenkt.
39. Minute: Erneut macht die FCL-Abwehr keine gute Figur. Zwischen Ruben Dantas Fernandes und Tyron Owusu stimmt die Abstimmung nicht, der Genfer Thomas Lopes profitiert und trifft per Weitschuss zum 2:0 für die Gäste.
67. Minute: Der 1:2-FCL-Anschlusstreffer erfolgt durch Levin Winkler. Auch er trifft per Weitschuss. Den Assist zu seinem schönen Treffer liefert Tyron Owusu.

73. Minute: Es muss für Adrian Bajrami eine grosse Befreiung sein. Nachdem er unglücklich das 0:1 verursacht hatte, trifft er nun per Kopf nach einem Corner zum 2:2-Ausgleich.

(Luzern, 9. 5. 2026)
79. Minute: Der Ball springt im Strafraum umher und landet bei Lilian Njoh. Der Servettien trifft zur erneuten Genfer Führung.
81. Minute: Diesmal ist der FCL nur zwei Minuten in Rückstand. Kevin Spadanuda spielt auf Andrejs Ciganiks und der Lette spielt auf Oscar Kabwit. Der Kongolese triff mit einem satten Schuss zum 3:3.
Spielfazit
Für den FCL geht es nicht mehr um viel – man hat das Gefühl, dass dies auch auf die Leistung der Spieler überschwappt. Gegen Genf zeigen sich die Luzerner in der ersten Halbzeit sehr bescheiden. Die Gäste ihrerseits sind sehr effizient in der Chancenauswertung. Doch in der zweiten Halbzeit zeigt der FCL eine deutliche Leistungssteigerung. Die Luzerner machen aus einem 0:2 ein 2:2. Gegen Schluss sind es dann fast chaotische Zustände, alle paar Minuten fällt ein Tor. Die Zuschauenden werden für eine eher enttäuschende, erste Hälfte entschädigt.

Das gab zu reden
Sascha Meyer, der 20-jährige Sohn von Sportchef Remo Meyer, kommt gegen Genf zu seinem Startelf-Debüt. In dieser Saison kam er bisher zu vier Teileinsätzen und 34 Minuten Einsatzzeit. Nach 45 Minuten ist für ihn jedoch Feierabend. Er wird zur Pause durch Kevin Spadanuda ersetzt. Wie Mario Frick nach dem Spiel erklärt, fiel Meyer einer Systemumstellung zum Opfer, es habe nicht an seiner gezeigten Leistung gelegen.
Die Stimmung
In der Luzerner Fankurve hat es eine leichte Neuausrichtung gegeben. Weil die Kurve seit der Stadioneröffnung 2011 immer weiter gewachsen ist, möchte man deren ganzes Potenzial ausnützen: Die Fahnen und die Stimmung sollen sich in der Breite mehr verteilen. Gegen Servette macht es optisch tatsächlich den Anschein, dass die Fahnen mehr über die ganze Breite der Stehkurve verteilt sind.
Die Noten
+++ folgen +++
Ausblick
Für den FCL folgen nun noch die zwei letzten Saisonspiele. Am Dienstag empfängt der FCL auf der Allmend den FCZ, Anpfiff ist um 20.30 Uhr. Das letzte Saisonspiel folgt am Samstag auswärts in Winterthur. Um 18 Uhr geht es auf der Schützenwiese los.
Das Telegramm
Luzern – Servette 3:3 (0:2)
Swisspor-Arena. – 10'354 Zuschauende. – SR Sanli.
Tore: 11. Stevanovic 0:1. 39. Lopes 0:2. 67. Winkler 1:2. 73. Bajrami 2:2. 79. Njoh 2:3. 81. Kabwit 3:3.
Luzern: Loretz; Ottiger (86. Karweina), Freimann, Bajrami, Dantas Fernandes (64. Ciganiks); Kabwit, Owusu, Winkler, Di Giusto (64. Ferreira); Meyer (46. Spadanuda), Vasovic (64. Villiger).
Servette: Frick; Mazikou, Burch, Rouiller, Mendes; Douline, Fomba (82. Ondoua); Kadile, Stevanovic, Lopes (65. Njoh): Mraz (65. Guillemenot).
Bemerkungen: Luzern ohne Vasic, von Moos, Xhemalija, Zimmermann (alle verletzt), Abe (krank) und Dorn (gesperrt). Servette ohne Allix, Atangana, Ayé, Bronn, Cognat, Mall, Severin (alle verletzt) und Srdanovic (gesperrt). – Verwarnungen: 48. Lopes. 54. Ottiger. 57. Kadile. 76. Guillemenot (alle Foul).





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