Die Tore
5. Minute: Daniel Mikolajewski lanciert Matteo Di Giusto am linken Flügel. Die technisch versierte Nummer 11 gibt eine ideale Hereingabe, wenige Meter vor dem Tor schiesst Tyron Owusu unhaltbar zum 1:0 für den FCL ein.
9. Minute: Wieder ist es eine schnelle Kombination des FC Luzern: Mio Zimmermann passt kurz auf Tyron Owusu, der steil auf Oscar Kabwit spielt. Der Kongolese schiebt an GC-Goalie Marvin Hübel vorbei zum 2:0.
60. Minute: Der von Bujar Pllana gefoulte Daniel Mikolajewski schnappt sich den Ball zum fälligen Elfmeter: Der Pole schiesst den Ball vom Punkt mit grosser Entschlossenheit unhaltbar in die tiefe Torecke zum 3:0.
73. Minute: Kaum eingewechselt, läuft Faveurdi Bongeli am linken Flügel an den GC-Verteidigern vorbei und bedient Daniel Mikolajewski, der problemlos zum 4:0 einschiebt.
76. Minute: Nach einer Vorlage von Young-Jun Lee trifft Samuele Bengondo mit einem sehenswerten Hocheckschuss zum 4:1 – der Ehrentreffer für GC.
86. Minute: Lucas Ferreira spielte einen hohen Ball in den Lauf von Daniel Mikolajewski, der zu seinem dritten Tor an diesem Abend einschiesst. Er erhöht zum 5:1.
Spielfazit
Ein entfesselt und voller Spielfreude agierender FC Luzern ist für die Grasshoppers zu stark. Die Mannschaft von Udo Portmann feiert den dritten Sieg unter dem neuen Mann an der Seitenlinie. Es ist ein hochverdienter Vollerfolg der Innerschweizer. Der FCL hat dank dieses 5:1 nun aus den ersten neun Spielen 12 Punkte gesammelt. Damit hat der FCL eine realistische Ausgangslage geschaffen, um nach 33 Runden in die Top 6 zu kommen.
Das gab zu reden
Stefan Knezevic kehrt für den gesperrten Bung Hua Freimann in die Startelf zurück. Der 29-jährige Innenverteidiger führt seine Mannschaft auch als Captain an. Pius Dorn, der nominelle erste Captain, ist weiterhin aufgrund eines Zehenbruchs verletzt.
Die Stimmung
Es ist Kindertag auf der Allmend. Zwischen 6 und unter 16 Jahren kostet der Eintritt nur 5 Franken. Entsprechend sind viele Familien und auch junge Teenager im Stadion. Es ist erneut gut gefüllt. Über 13'200 Fans schauen sich das unterhaltsame Spiel an. Durch die frühen beiden FCL-Tore ist die Ambiance in der Thermoplan-Arena von Anfang an sehr gut. Am Schluss, nach dem dritten Tor von Mikolajewski zum 5:1-Endstand, ist die Allmend eine Festhütte. Der Lärm der Fans ist ohrenbetäubend.
Die Noten
Das Telegramm
Luzern – Grasshoppers 5:1 (2:0)
Thermoplan-Arena. – 13’224 Zuschauende. – SR Cibelli.
Tore: 5. Owusu (Di Giusto) 1:0. 9. Kabwit (Owusu) 2:0. 60. Mikolajewski (Foulpenalty) 3:0. 73. Mikolajewski (Bongeli) 4:0. 76. Bengondo (Lee) 4:1. 86. Mikolajewski (Bongeli) 5:1.
Luzern: Letica; Dantas Fernandes, Knezevic, Bung Meng Freimann, Ciganiks; Owusu (77. Wyss), Zimmermann (72. Winkler), Bertone, Di Giusto (77. Ferreira); Kabwit (72. Bongeli), Mikolajewski (88. Toggenburger).
Grasshoppers: Hübel; Stroscio, Bettkober, Pllana, Rissi (83. Hilton); Clemente (55. Goudmijn), Guibelalde (61. Sahin), Abrashi; Morandi (46. Bengondo), Muci (61. Lee), Krasniqi.
Bemerkungen: Luzern ohne Bung Hua Freimann (gesperrt), Dorn, Bieler (beide verletzt). GC ohne Creti, Diaby, Meyer, von Moos (alle verletzt), Plange (krank). – Verwarnungen: 10. Abrashi, 27. Bertone, 36. Rissi, 68. Ciganiks (alle Foul).
Das nächste Spiel
Erstmals dauert die Natipause drei Wochen. Am 3. Oktober bestreitet der FCL ein Testspiel auswärts gegen den SC Freiburg. Eine Woche später – am Samstag, 10. Oktober – gastieren die Innerschweizer beim aktuellen Leader FC Lugano.






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