Eishockey

Zwei Spiele, zwei Siege – der EV Zug schrammt knapp am Turniersieg vorbei

Ein 3:0 gegen Motor Ceské Budejovice und ein 4:1 gegen die Nürnberg Ice Tigers. Die Zuger bleiben makellos, doch wegen des besseren Torverhältnisses gewinnen die Rapperswil-Jona Lakers den Lehner-Cup.

Der EV Zug kann nach den beiden Spielen am Lehner-Cup ein positives Fazit ziehen. Am Donnerstag besiegte er das tschechische Team Motor Ceské Budejovice (3:0), am Samstag liess er einen 4:1-Sieg gegen die Nürnberg Ice Tigers folgen.

Den Turniersieg bei der 14. Ausgabe des Lehner-Cups holten sich aber die Rapperswil-Jona Lakers. Die St. Galler gewannen ebenfalls ihre Begegnungen gegen Motor Ceské Budejovice (7:2) und Nürnberg Ice Tigers (7:4), hatten aber gegenüber den Zugern aufgrund des besseren Torverhältnisses knapp die Nase vorn.

Gredig-Restausschluss bleibt ungesühnt

Das zweite Spiel des EV Zug gegen die Nürnberg Ice Tigers verlief ruppig mit insgesamt zwölf Strafen. Der EV Zug legte nach einem 0:1-Rückstand im Startdrittel einen Steigerungslauf hin. Jan Kovar (28.) gelang in Überzahl der Ausgleich.

Aufgrund eines Restausschlusses von Rico Gredig Ende des zweiten Abschnitts mussten sich die Zuger fünf Minuten in Unterzahl zur Wehr setzen – zwei davon doppelt. Das Unterzahlspiel des EV Zug funktionierte sehr gut. Und es war Routinier Raphael Diaz zu verdanken, dass Zug in der 49. Minute erstmals in Führung ging. Die Treffer von Grégory Hofmann und Andreas Wingerli ins leere Tor sorgten für den Endstand. Das Tor hütete der junge Mathieu Croce, er hinterliess einen überzeugenden Eindruck.

Weiter geht es für die Zuger am kommenden Freitag (18 Uhr). Auswärts gegen Ingolstadt absolvieren sie das vorletzte Testspiel. In die Saison startet der EV Zug am 15. September in Lausanne.

Zug – Nürnberg Ice Tigers 4:1 (0:1, 1:0, 3:0)
Tore: 12. Magera (Eham, Weber) 0:1. 28. Kovar (Kubalik, Wingerli/Powerplay) 1:1. 49. Diaz (Hofmann, Rohrer) 2:1. 58. Hofmann (ins leere Tor) 3:1. 59. Wingerli (Kovar, Moverare/ins leere Tor) 4:1.
Zug: Croce; Sklenicka, Diaz; Moverare, Bengtsson; Stadler, Schneller; Guerra, Balestra; Hofmann, Rohrer, Tatar; Kubalik, Kovar, Wingerli; Petrovic, Leuenberger, Gredig; Antenen, Egli, Wey; Lindemann.
Bemerkungen: Zug ohne Geisser, Senteler (beide überzählig), Riva, Künzle, Martschini (alle verletzt).

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