notifications
Playoff-Viertelfinal

Der erste EVZ-Sieg gegen den HC Davos ist Tatsache – das sind die Reaktionen

Der EV Zug kann das Saisonende abwenden. Während Grégory Hofmann das Forechecking lobt, streicht Trainer Benoît Groulx die Leistungssteigerung der Führungsspieler heraus.
Die EVZ-Spieler Lukas Bengtsson, Tobias Geisser und Raphael Diaz (von links) holen den ersten Sieg in der Viertelfinal-Serie.
Bild: Urs Flüeler/Keystone (Zug, 26. 3. 2026)

Stürmer Grégory Hofmann: «Der Matchplan ist perfekt aufgegangen. Wir wussten, dass wir einen sehr disziplinierten Start brauchen. Der Beginn war extrem gut. Wir konnten mit allen vier Linien Druck machen. Das Forechecking hat funktioniert. So konnten wir viele Pucks gewinnen. Zudem hatten wir diesmal das Glück, dass viele Rebounds auf unsere Seite fielen. Im zweiten Drittel hatten wir etwas Mühe. Am Schluss konnten wir wieder mehr Druck erzeugen. Insgesamt war das solid. Das Spiel hat gezeigt, dass wir nicht aufgeben und Charakter haben. Wir wollen diese Serie noch drehen.»

Stürmer Sven Leuenberger: «Nach dem letzten Spiel wollten wir eine Reaktion zeigen. Das ist uns gelungen. Wir haben die richtigen Lehren gezogen. Wir haben uns diesen Sieg absolut verdient. Wir waren insgesamt die bessere Mannschaft. Ich bin sehr zufrieden, dass wir im dritten Drittel noch einen Zacken zulegen konnten und dem HC Davos wenig Chancen offeriert haben. Es ist ein Sieg, mehr nicht. Wir wissen, dass Davos im Heimspiel Vollgas geben wird. Aber wenn wir dort gewinnen, nisten wir uns in ihren Köpfen ein. Jetzt müssen wir noch eine Schippe drauflegen und schauen, dass wir in Davos die beste Saisonleistung abliefern.»

Stürmer Fabrice Herzog: «Wir haben uns nicht anders vorbereitet als vor den anderen Partien. Das Tor zu Beginn hat geholfen. Jedes positive Gefühl, das man früh im Spiel mitnimmt, motiviert das ganze Team. Die beiden Gegentore im Mitteldrittel waren unglücklich, doch wir sind weder hektisch noch nervös geworden, sondern ruhig geblieben. Wir konnten die Räume eng machen, Davos wurde nur noch selten gefährlich.»

Trainer Benoît Groulx: «Ich habe den Spielern gesagt, dass die Vorstellung in Davos nicht playoff-würdig war. Da haben wir uns ins eigene Bein geschossen. Jetzt haben wir zurückgeschlagen, so wie wir uns das vorgestellt haben. Ich bin stolz auf die Spieler, weil sie eine starke Leistung gezeigt haben. Obwohl wir in Unterzahl ein Tor kassiert haben, bin ich mit dem Boxplay sehr zufrieden. Wichtig war, dass unsere Leader Verantwortung übernommen haben. Spieler wie Lukas Bengtsson, Grégory Hofmann, Sven Senteler oder Andreas Wingerli. ‹Wingi› arbeitet unglaublich hart. Er ist zweikampfstark und hat auch ein sehr gutes Spielverständnis. Er ist für mich wie ein Schweizer Sackmesser. Die beiden Tore hat er sich verdient. Sie werden sein Selbstvertrauen stärken.»

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Kommentare (0)