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Eishockey-WM

Darum ist die Prämienfrage bei unserer Nati noch nicht geregelt

Wie hoch sind die Prämien für die Schweizer bei der WM? Das ist noch nicht geregelt. Eine Delegation aus sechs Team-Leitwölfen ist daran, eine Lösung auszuhandeln.
Nino Niederreiter gehört in der Prämienfrage zu den Verhandlungsführern.
Bild: Freshfocus

Prämien für besondere Leistungen gehören im modernen Sport dazu. Das ist auch bei der anstehenden Hockey-WM so. Bisher gab es eine einfache Regelung: Unser nationaler Verband bekommt vom internationalen Verband (IIHF) ein Preisgeld, das sich nach der Klassierung richtet und als sogenanntes «Entwicklungsgeld» deklariert wird. Für einen WM-Titel sind es rund 1,5 Millionen, für den Viertelfinal etwas mehr als 400'000 Franken. Dieses Geld ist jeweils zum überwiegenden Teil als Prämie an die Spieler und den Staff weitergegeben worden.

Für die anstehende Eishockey-WM ist die Prämie bei den Schweizern noch nicht ausgehandelt worden. Nino Niederreiter bestätigt: «Die Gespräche laufen noch. Wir wollen, dass die Angelegenheit noch vor dem ersten Spiel erledigt wird.» Die erste Partie wird am Freitag gegen die USA ausgetragen.

Bei weitem keine 100'000 Franken für den Titel

Die Verhandlungen führen sechs Team-Leitwölfe: Nino Niederreiter, Timo Meier, Leonardo Genoni, Christoph Bertschy, Calvin Thürkauf und Roman Josi. Frage also an Nino Niederreiter: Werden als Prämie für einen WM-Titel mindestens 100'000 Franken pro Spieler anvisiert? «Nein, nein, wo denken Sie hin. Bei weitem nicht.» Über konkrete Zahlen schweigt sich Niederreiter aus.

Nun denn: Sollten die Schweizer zum ersten Mal in ihrer Geschichte Weltmeister werden, dann wäre nach dem bewährten Preisgeld-Prämienmodell der Vergangenheit eine Prämie von rund 50'000 Franken fällig. Im Vergleich zum Fussball sind das nur Brosamen: Die Schweizer hätten beim Gewinn des WM-Titels 2014 in Katar je 500'000 Franken Prämien kassiert.

Hockey ist nicht Fussball: Nino Niederreiter hat auf die Prämien-Frage locker und entspannt reagiert. Hockey-Titanen sind gut geerdet, Prämien dürften beim ganzen WM-Abenteuer eine untergeordnete Rolle spielen. Nach dem bewährten Hockey-Motto: Geist, nicht Geld.

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