notifications
Frauenfussball

Red Boots neu über dem Strich - Am Samstag steigt der Cupfinal: Das Neueste über Frauenfussball im In- und Ausland

Während in der Schweiz die Tabelle näher zusammenrückt, verschafft sich Aarau im Strichkampf Luft. Im Ausland treffen Alisha Lehmann und Sydney Schertenleib für ihre Teams.

Women's Super League

Das Spiel der Woche

Erst vier Gegentreffer hatte der Tabellenführer Servette Chênois in 16 Meisterschaftspartien erhalten - die Hälfte davon gingen auf das Konto der Grasshoppers, die das Hinspiel durch ein Gegentor in der Nachspielzeit knapp mit 2:3 verloren. Wer dachte, der letztjährige Playoff-Finalist könnte dem Leader auch in Genf Paroli bieten, der täuschte sich. 3:0 hiess es am Ende vor 2554 Zuschauern im Stade de Genève, womit die Westschweizerinnen ihre Ambitionen auf den Meistertitel eindrücklich unter Beweis stellten.

Diese Saison nicht zu stoppen: Servette Chênois fährt gegen GC einen ungefährdeten Sieg ein.
Bild: Salvatore di Nolfi

Das Tor der Runde

Ein Freistoss aus dem Lehrbuch brachte Servette gegen GC auf die Siegerstrasse. Cristina Libran zirkelte den Ball von knapp ausserhalb des Strafraums gefühlvoll über die Mauer und liess der Gäste-Torhüterin Lauren Kozal keine Abwehrchance. Für die 20-jährige Spanierin, die im Winter von Juventus Turin nach Genf gewechselt ist, war es im vierten Meisterschaftsspiel der erste Treffer.

Ranglistensituation

Servette steht schon seit längerem als Sieger der Qualifikation fest. Dahinter kam es in der 17. Runde zum Zusammenschluss. Die YB-Frauen unterlagen dem FCB vor Heimpublikum 0:3 und mussten den Gegner bis auf einen Punkt heranrücken lassen. Die Grasshoppers liegen vier Punkte hinter den Meisterinnen aus Bern, haben aber noch ein Nachholspiel gegen St. Gallen in der Hinterhand. Aarau feierte einen eminent wichtigen 2:0-Sieg im Kellerduell gegen Schlusslicht Thun und überholte Luzern, das Stand jetzt mit den Berner Oberländerinnen in die Abstiegsrunde müsste.

Im wichtigsten Moment abgeliefert: Die Red Boots kämpfen bis zum Schluss gegen die Playouts.
Bild: Alexander Wagner

So geht es weiter

Der Meisterschaftsbetrieb pausiert vor der letzten Runde der Qualifikation. Einzig die Nachholpartie zwischen St. Gallen und den Grasshoppers steht am Samstag auf dem Programm. Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Cup-Finals, den die YB-Frauen und Servette Chênois auf der Schützenwiese in Winterthur bestreiten werden.

Schweizerinnen in ausländischen Ligen

England

Alisha Lehmann war erstmals für ihren neuen Klub Leicester City erfolgreich. Die 27-Jährige brachte ihr Team gegen Aston Villa in der 38. Minute in Führung. Am Ende brachte Lehmanns Premieren-Tor dem Tabellenschlusslicht nichts ein. Die Gäste aus Birmingham, bei denen Noelle Maritz wie gewohnt durchspielte, drehten die Partie und und fügten Leicester die sechste Niederlage in Folge zu. Fünf Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand des Klubs aus den East Midlands auf den rettenden 11. Platz drei Punkte.

Alisha Lehmann (l., im Spiel gegen West Ham United im Januar) trifft ein erstes Mal für Leicester.
Bild: David Davies

Spanien

Sydney Schertenleib traf beim 7:1-Sieg des unangefochtenen Tabellenführers FC Barcelona gegen Athletic Bilbao in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zum 4:0. Für die 19-Jährige was es der fünfte Treffer in der laufenden Meisterschaft.

Die Zahl der Woche

11'404 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die fünf Partien der 17. Runde in der Women's Super League, die alle in den grossen Stadien ausgetragen wurden. Am meisten Gäste lockte es ins Wankdorf, wo 3579 Zuschauer das 0:3 von YB gegen den FCB verfolgten. Lediglich 185 Zuschauer sahen das torlose Spiel zwischen Rapperswil-Jona und dem FCZ im Stadion Grünfeld. (sda)

Mehr zum Thema:

Kommentare (0)