Aus welchen Ligen stammen die Teams?
Die englische Premier League ist diesmal mit «nur» fünf statt wie im Vorjahr sechs Klubs dabei. Aston Villa gewann zwar wie Tottenham Hotspur ein Jahr zuvor die Europa League, lag aber auch in der Liga unter den besten fünf – anders als die Spurs damals. Ebenfalls ein Quintett schickt Spaniens La Liga ins Rennen, Italien ist wie Deutschland mit vier Teams am Start. Ihre Debüts in der Königsklasse feiern Como, der Linzer ASK, Aserbaidschans Meister Sabah FK und Stavanger aus Norwegen.
Welche Schweizer sind dabei?
Auch in dieser Saison sind wieder mehrere Schweizer in der Champions League vertreten. Angeführt wird das Aufgebot von den Nationalspielern Gregor Kobel (Borussia Dortmund), Manuel Akanji (Inter Mailand), Luca Jaquez (VfB Stuttgart) und Johan Manzambi (Aston Villa). Ebenfalls in den Kadern stehen der frühere Nationalgoalie Yann Sommer (Club Brügge), Jordan Lotomba (Feyenoord Rotterdam), Leonidas Stergiou (VfB Stuttgart), Loun Srdanovic (Lille) sowie die beiden Nachwuchsspieler Cheveyo Tsawa und Andrej Vasovic bei Club Brügge.

Die grössten Rollen dürften einmal mehr Gregor Kobel, Yann Sommer und Manuel Akanji zukommen. Kobel ist bei Borussia Dortmund seit Jahren die Nummer 1 im Tor. Sommer wechselte im Sommer zu Brügge und bringt viel Erfahrung aus der Königsklasse mit – darunter eine Endspielteilnahme mit Inter Mailand. Akanji gehört auch bei Inter zu den etablierten Defensivkräften.
Wann gewann zuletzt ein Schweizer die Champions-League?
Manuel Akanji ist bislang der letzte Schweizer, der die Champions League gewann. Der Innenverteidiger holte 2023 mit Manchester City den Titel und stand beim 1:0-Finalsieg gegen Inter Mailand über die gesamte Spielzeit auf dem Platz.

Wie ist der Modus?
Seit der Saison 2024/25 ist die Zeit der traditionellen Vierergruppen vorbei. Die 36 Teams werden zum dritten Mal in einer einzigen Tabelle geführt. Für jeden Klub stehen je vier Heim- und Auswärtsspiele gegen acht verschiedene Gegner an. Die besten acht Teams ziehen anschliessend direkt in die Achtelfinals ein. Die Mannschaften auf den Plätzen 9 bis 16 treffen in Playoffs auf die Teams der Plätze 17 bis 24. Für die Mannschaften ab Platz 25 ist die Europacup-Saison beendet. Am letzten Liga-Spieltag, am 27. Januar 2027, werden alle 18 Partien gleichzeitig ausgetragen. Den vollständigen Spielplan gibt es auf der offiziellen Champions-League-Website.
Wie geht es nach der Ligaphase weiter?
Ab den Playoffs geht es wie gewohnt im K.o.-Modus weiter. Die acht Mannschaften, die sich in den Playoffs (16./17. und 23./24. Februar 2027) durchsetzen, werden im Anschluss den acht direkt qualifizierten und gesetzten Klubs zugelost. Dabei wird auch der komplette Turnierbaum bis zum Final am 5. Juni im Stadion von Atlético Madrid festgelegt. Alle K. o.-Spiele – abgesehen vom Final — werden mit Hin- und Rückspielen ausgetragen.

Wer ist favorisiert?
Zu den Favoriten gehören neben Bayern München auch Titelverteidiger Paris Saint-Germain, das ungeachtet des schwachen Ligastarts den Hattrick in der Königsklasse schaffen will. Ebenfalls hoch gehandelt werden der FC Barcelona, Rekordchampion Real Madrid sowie der englische Meister und letztjährige Finalist Arsenal.

Wie viel Geld ist im Spiel?
Wie in der Vorsaison schüttet die Uefa insgesamt 2,467 Milliarden Euro an die Teilnehmer aus. Das Startgeld für jeden Klub beträgt 18,62 Millionen Euro, hinzu kommen Ergebnisprämien (etwa 2,1 Millionen pro Sieg) sowie am Ende der Ligaphase von der Tabellenplatzierung abhängige Zahlungen. Zusammen mit den möglichen Einnahmen aus der K.o.-Phase sind so im Maximalfall mehr als 110 Millionen Euro nur durch leistungsbezogene Prämien möglich. Hinzu kommen Zuschauereinnahmen und die Prämien aus einem sogenannten «Value-Topf», für den insgesamt 853 Millionen Euro vorgesehen sind.
Wie kann ich die Spiele mitverfolgen?
Sämtliche Spiele der Champions-League gibt es live bei Blue Sport zu sehen. Vereinzelte Spiele gibt es auch im Free-TV zu sehen. SRF zeigt jeden Mittwochabend eine Partie live im Fernsehen, in der Sport App sowie auf Youtube und TikTok. Zudem wird am Dienstag und am Mittwoch ab 23 Uhr «Alle Spiele, alle Tore» in der Champions League gezeigt.

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