Die Qualifikation ist geschafft, YB nimmt zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte an der Champions League teil. Diese bringt in diesem Jahr aber einige Neuerungen mit. Die grösste ist der Modus. Anders als bisher werden die Teilnehmer nämlich nicht mehr in Gruppen eingeteilt, sondern werden alle Klubs in einer Liga zusammengefasst. Am Ende qualifizieren sich 24 der neu 36 Teilnehmer für die K.o.-Phase.
Für YB bedeutet die Neuerung neben zwei zusätzlichen Spielen auch, dass es nicht mehr nur drei Gegner gibt, gegen die in Hin- und Rückspielen gespielt wird. Neu trifft jeder Klub nämlich in je vier Heim- und Auswärtsspielen auf insgesamt acht Gegner. Und zwar zwei aus jedem der vier Töpfe. Wobei man auf maximal zwei Gegner aus demselben Land treffen kann.
Damit bekommen die Berner mindestens zwei Krachergegner – haben aber auch mehr vermeintlich leichtere Kontrahenten. Anders als früher werden nicht mehr Loskugeln verwendet, neu bekommen Teams ihre Gegner von einer Software zugeteilt. Am heutigen Donnerstag (18 Uhr) wird bekannt, wer in den insgesamt 144 Vorrundenspielen auf wen trifft.
Dies lädt natürlich noch stärker zu Gedankenspielen ein, als bei den bisherigen Auslosungen. Zuvor werfen wir aber noch einmal einen Blick auf die Töpfe, die nach den letzten Qualifikationsspielen vom Mittwochabend nun definitiv feststehen:
Real Madrid
Manchester City
Liverpool
Inter Mailand
Dortmund
RB Leipzig
Barcelona
Bayer Leverkusen
Atlético Madrid
Atalanta Bergamo
Juventus Turin
Benfica Lissabon
Arsenal
Club Brugge
Shakhtar Donetsk
AC Milan
Feyenoord Rotterdam
Sporting Lissabon
PSV Eindhoven
Dinamo Zagreb
RB Salzburg
Lille
Roter Stern Belgrad
BSC Young Boys
Celtic Glasgow
Slovan Bratislava
Monaco
Sparta Prag
Aston Villa
Bologna
Girona
Stuttgart
Sturm Graz
Brest
Die Stärksten
In der Champions League spielt die Crème de la Crème. Aber selbst hier stechen noch einige Teams hervor. YB könnte also gleich acht sehr starke Gegner bekommen.
Manchester City (Topf 1)
Real Madrid (Topf 1)
Arsenal (Topf 2)
Leverkusen (Topf 2)
PSV Eindhoven (Topf 3)
Sporting Lissabon (Topf 3)
AS Monaco (Topf 4)
VfB Stuttgart (Topf 4)
Die «Schwächsten»
Schwach ist in diesem Teilnehmerfeld relativ. Besonders in Topf 1 gibt es keine schwachen Teams – YB geht da in jedes Spiel als krasser Aussenseiter.
Borussia Dortmund (Topf 1)
Leipzig (Topf 1)
Club Brügge (Topf 2)
Schachtar Donezk (Topf 2)
Dinamo Zagreb (Topf 3)
Roter Stern Belgrad (Topf 3)
Slovan Bratislava (Topf 4)
Sturm Graz (Topf 4)
Die Nächsten
Ganz besonders sind für die Fans im Europacup jeweils die Auswärtsreisen. Um möglichst wenige Ferientage dafür aufzuwenden, wären natürlich Gegner in der Nähe praktisch.
AC Milan (275 Kilometer)
VfB Stuttgart (290 Kilometer)
Atalanta Bergamo (332 Kilometer)
Bayern München (434 Kilometer)
Salzburg (562 Kilometer)
Paris Saint-Germain (572 Kilometer)
AS Monaco (604 Kilometer)
PSV Eindhoven (695 Kilometer)
Als Referenzwert wurde die gemäss Google Maps jeweils kürzeste Strecke vom Wankdorfstadion zum Stadion des Gegners genommen.
Die Entferntesten
Es könnte aber auch deutlich weiter gehen für die Berner Young Boys und ihre Fans. Bei den kürzesten möglichen Distanzen müssten sie für die vier Auswärtsspiele insgesamt zwischen 3122 und 4406 Kilometer zurücklegen.
Stade Brest (1117 Kilometer)
Aston Villa (1168 Kilometer)
FC Liverpool (1320 Kilometer)
Atlético Madrid (1518 Kilometer)
Real Madrid (1518 Kilometer)
Celtic Glasgow (1585 Kilometer)
Benfica Lissabon (2008 Kilometer)
Sporting Lissabon (2011 Kilometer)
Schachtar Donezk trägt die Heimspiele in Gelsenkirchen aus.
Als Referenzwert wurde die gemäss Google Maps jeweils kürzeste Strecke vom Wankdorfstadion zum Stadion des Gegners genommen.
Die Stimmungsvollsten
Wenn die Champions-League-Hymne erklingt, haben die Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion fast überall Gänsehaut. Aber Anfield und Westfalenstadion, San Siro und der Celtic Park sind eigentlich für jeden Fussballfan Wallfahrtsorte.
Borussia Dortmund (Westfalenstadion: 81’365 Plätze)
AC Milan (San Siro: 75’817 Plätze)
Benfica Lissabon (Estadio da Luz: 65’647 Plätze)
FC Liverpool (Anfield: 61’276 Plätze)
Celtic Glasgow (Celtic Park: 60’832 Plätze)
VfB Stuttgart (Neckarstadion: 60’058 Plätze)
Feyenoord Rotterdam (De Kuip: 51’117 Plätze)
Aston Villa (Villa Park: 42’657 Plätze)
Die Schweizer
Und selbstverständlich könnte es YB auch mit einigen Schweizern zu tun bekommen.
AS Monaco (Breel Embolo, Philipp Köhn, Denis Zakaria)
FC Bologna (Michel Aebischer, Remo Freuler, Dan Ndoye)
Club Brügge (Ardon Jashari)
Inter Mailand (Yann Sommer)
Leverkusen (Granit Xhaka)
Manchester City (Manuel Akanji)
Salzburg (Bryan Okoh)
In Topf 3 gibt es neben Salzburg kein weiteres Team mit einem Schweizer. Auch bei Dortmund (Gregor Kobel), AC Milan (Noah Okafor) und dem VfB Stuttgart (Fabian Rieder und Leonidas Stergiou) stehen Schweizer unter Vertrag.





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