In jüngster Vergangenheit war der Brünig-Schwinget eine Innerschweizer Angelegenheit. 2025 ging der Titel an Joel Wicki, 2024 an Pirmin Reichmuth. Man muss nicht besonders kundig sein, um zu wissen: Wicki und Reichmuth fahren keine Siege mehr ein. Die beiden sind längst zurückgetreten.
Die Aussichten auf einen Innerschweizer Sieg auf dem Brünig sind gering geworden. In der Favoritenrolle sind die Berner und Nordostschweizer Schwinger. Allen voran Fabian Staudenmann und Werner Schlegel.
Staudenmann nähert sich immer mehr seiner Topform. Die Siege am Berner Kantonalen und vor knapp einer Woche auf der Rigi haben das Selbstvertrauen gestärkt. Staudenmann wird im 1. Gang auf den Urner Lukas Bissig treffen. Bissig ist wohl der Innerschweizer mit den grössten Chancen auf eine Schlussgang-Teilnahme.
Der dreifache Saisonsieger Werner Schlegel, der unter anderem auch auf dem Stoos brillierte, wird zum Auftakt mit dem Berner Michael Ledermann zusammengreifen. Schlegel sorgte bei seinem bisher letzten Einsatz am Berner Kantonalen für Aufsehen. Obwohl er gegen die gesamte Berner Elite antreten musste, konnte er erst im Schlussgang von Fabian Staudenmann gebremst werden.
Ebenfalls im Teilnehmerfeld ist Schwingerkönig Armon Orlik, der in dieser Saison immer mehr den Tritt findet. Orlik schwingt im 1. Gang mit dem ISAF-Sieger Marc Lustenberger. Lustenberger musste zuletzt auf den Rigi-Schwinget krankheitsbedingt verzichten.
Weitere spektakuläre Paarungen gibt es zwischen dem 100-fachen Kranzer Domenic Schneider und dem Berner Routinier Matthias Aeschbacher, zwischen Marcel Bieri und Matthieu Burger sowie zwischen Joel Ambühl und Roger Rychen.
Anschwingen auf dem Brünig ist am Sonntag um 8.00 Uhr. Online halten wir Sie wie gewohnt auf dem Laufenden. (cza)





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